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12:11 04.10.2021
Gartenarbeit macht Spaß und hält gesund. Foto: Pixelio/Alexandra H

Der Sommer war anders als alle anderen zuvor: Die Corona-Pandemie hat viele Urlaubsträume zerplatzen lassen, der Erholungseffekt, denn der Sommer durch seine Wärme und sein allgemeines Wohlbefinden mit sich bringt, verpuffte Größtenteils hinter Mund-Nasen-Schutz und Abstandregeln. Viele Menschen, speziell die ältere Generation, freuen sich deshalb auf den Herbst. Der Herbst kann wunderschön sein. Die Luft ist klarer als im Sommer, und dennoch wärmt die Sonne tagsüber beim Spazierengehen oder bei der Gartenarbeit.

Ein eigener Garten ist ein kleines Stück Freiheit

Wer einen eigenen kleinen Garten als den eigenen betrachten kann, der kann sich glücklich schätzen. Gerade in der jetzigen Zeit, in der man nicht alles machen darf und kann, was man gerne tun würde, da ist der „Hausgarten“ ein kleines Stück Freiheit. Nach einer oftmals guten Ernte aus dem eigenen Gemüsegarten, sind jetzt die Pflegearbeiten angesagt, damit der Garten für die Herbst- und Winterzeit vorbereitet wird.

„Für mich war es ein wahnsinnig schönes Gefühl, als ich gesehen habe, wie in meinem kleinen Nutzgarten die Tomaten und Gurken gewachsenen sind und wie lecker die geschmeckt haben, wenn man sie zum Abendbrot auf seinem Teller vor sich hatte“, sagt Bernd Müller (67) aus Gehrden. „Das Anpflanzen, zusehen wie die Früchte wachsen, sie pflegen, gießen und dann ernten, das hat etwas entspannendes auf mich.“

Und seine Frau Gerda (66) ergänzt: „Das gilt aber auch für die vielen unterschiedlichen Pflanzen, die wir im Frühjahr angeschafft haben, die vielen unterschiedlichen Farben und Formen waren faszinierend.“

Gartenarbeit wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus

Die positive Auswirkung von Gartenarbeit auf seelisch kranke Menschen hat unter anderem auch das Deutsche Rote Kreuz erkannt. Gartenarbeit tut Menschen, die unter anderem an Ängsten oder Depressionen leiden gut. Doch auch bei Menschen, die nicht krank sind, wirkt sich die Betätigung im Garten als angenehm aus: Die frische Luft, die körperliche Betätigung und das befriedigende Gefühl, etwas selbst angepflanzt zu haben, das blüht und sogar gegessen werden kann, sind positive Gedanken, die gesundheitsfördernd sind.

Auch für Nicht-Gartenbesitzer gibt es genügend Möglichkeiten, sich zu betätigen. Immer mehr Landwirte bieten vorbereitete Flächen zur eigenen Gartenarbeit an. Unter anderem Jens Grastorf in Gehrden-Ditterke. Schon seit Jahren verpachtet er Parzellen, auf denen die Pächter ihren eigenen Garten anlegen können. „Wir bepflanzen die Fläche dann mit über 25 Gemüsesorten, um die sich die Pächter dann selbst kümmern müssen.“

Ohne Risiken und Nebenwirkungen

Fazit: Wer Gartenarbeit nutzen möchte, hat viele unterschiedliche Möglichkeiten, seiner Seele und seinem Wohlbefinden einen zusätzlichen Schub zu gönnen. Und das klappt sogar ganz ohne Risiken und Nebenwirkungen – und auch der Arzt oder Apotheker müssen nicht befragt werden.

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