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14:44 27.08.2020
Die Arbeit in der freien Natur bereitet vielen Menschen eine große Freude. Foto: Pixelio.de, Rotter

Die Corona-Pandemie hat viele Urlaubsträume zerplatzen lassen, der Erholungseffekt, denn der Sommer durch seine Wärme und sein allgemeines Wohlbefinden mit sich bringt, verpuffte Größtenteils hinter Mund-Nasen-Schutz und Abstandregeln. Viele Menschen, speziell die älteren, freuen sich deshalb auf den Herbst. Die Luft ist klarer als im Sommer, und dennoch wärmt die Sonne tagsüber beim Spazierengehen oder bei der Gartenarbeit.

Wer einen eigenen kleinen Garten als den eigenen betrachten kann, der kann sich glücklich schätzen. Gerade in der jetzigen Zeit, in der man nicht alles machen darf und kann, was man gerne tun würde, da ist der „Hausgarten“ ein kleines Stück Freiheit. Nach einer oftmals guten Ernte aus dem eigenen Gemüsegarten, sind jetzt die Pflegearbeiten angesagt, damit der Garten für die Herbst- und Winterzeit vorbereitet wird.


Für mich war es ein wahnsinnig schönes Gefühl, als ich gesehen habe, wie in meinem kleinen Nutzgarten die Tomaten und Gurken gewachsenen sind und wie lecker die geschmeckt haben, wenn man sie zum Abendbrot auf seinem Teller vor sich hatte“, sagt Horst Berger (67) aus Gehrden. „Das Anpflanzen, zusehen wie die Früchte wachsen, sie pflegen, gießen und dann ernten, das hat etwas entspannendes auf mich.“ Und seine Frau Elvira (66) ergänzt: „Das gilt aber auch für die vielen unterschiedlichen Pflanzen, die wir im Frühjahr angeschafft haben, die vielen unterschiedlichen Farben und Formen waren faszinierend.“

Die positive Auswirkung von Gartenarbeit auf seelisch kranke Menschen hat unter anderem auch das Deutsche Rote Kreuz erkannt. In einem Artikel auf der Internetplattform „garten.de“ wird über eine solche Maßnahme berichtet. Das Ergebnis: Gartenarbeit tut Menschen, die unter anderem an Ängsten oder Depressionen leiden gut. Seit 2014 gehört u.a. ein Kleingartenprojekt im Hamburger Stadtteil Lohbrügge zu einer speziellen Therapie, die in einer Reihe von weiteren DRK-Angeboten eingebettet ist.

Doch auch bei Menschen, die nicht krank sind, wirkt sich die Betätigung im Garten als angenehm aus: Die frische Luft, die körperliche Betätigung und das befriedigende Gefühl, etwas selbst angepflanzt zu haben, das blüht und sogar gegessen werden kann, sind positive Gedanken, die gesundheitsfördernd sind.

Auch für Menschen ohne Garten gibt es genügend Möglichkeiten, sich zu betätigen. Immer mehr Landwirte bieten vorbereitete Flächen zur eigenen Gartenarbeit an. Unter anderem Jens Grastorf in Gehrden-Ditterke. Schon seit Jahren verpachtet er Parzellen, auf denen die Pächter ihren eigenen Garten anlegen können. „Wir bepflanzen die Fläche dann mit über 25 Gemüsesorten, um die sich die Pächter dann selbst kümmern müssen.“

Was tun bei Vergesslichkeit?

Stürmen viele Reize auf uns ein, kann unser körperliches System überfordert sein. Die verlegte Brille oder ein Name, der einfach nicht mehr einfällt – all das ist dann ganz verständlich. Auch wenn wir seelisch „aus dem Lot“ sind und uns innerlich Ängste oder Sorgen belasten, lässt die Konzentration nach. Aber gerade im Alter fragen sich dann viele, ob das normal oder Warnzeichen für eine krankhafte Störung ist. Fest steht, dass mit zunehmenden Lebensjahren das Gehirn weniger flexibel wird und man für vieles einfach ein bisschen mehr Zeit braucht – trotzdem kann man etwas tun. Am besten registriert man frühzeitig, wenn kleine Missgeschicke im Alltag häufiger passieren als früher. Je schneller gehandelt wird, desto besser. Auch Mutter Natur hält natürliche Kräfte bereit, um unseren Denkapparat mit rund 100 Milliarden Nervenzellen mit neuer Energie zu versorgen. Ein Spezialextrakt aus Blättern des Ginkgo-Baums aktiviert die Durchblutung und hilft unserem Gehirn auf die Sprünge. Enthalten ist er in Tebonin konzent, das in der Apotheke erhältlich ist. Studien haben belegt, dass das Arzneimittel mit hochkonzentriertem Ginkgo-Extrakt die Gedächtnisleistung in allen Phasen kognitiver Leistungseinbußen verbessert – bei ersten Gedächtnisstörungen bis zu schwereren Beeinträchtigungen. spp-o

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