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Home Sonderthemen Hannover Stadt Süd Es herrscht Unmut unter den Gewerbetreibenden und Anwohnern in Kirchrode
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11:54 23.05.2019
Die Bauarbeiten in Kirchrode dauern an.
Stadtteil Kirchrode
Getränke Schlüter
Edeka beki Bemerode
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Im Namen der Gemeinschaft Kirchroder Kaufleute (GKK) nimmt deren Vorsitzender Peter Busche Stellung zu den derzeitigen Baumaßnahmen in dem Stadtteil:

„Seit geraumer Zeit hat der Stadtteil Kirchrode mal wieder eine Großbaustelle, welche nach Vorstellung der Landeshauptstadt Hannover und der dafür verantwortlichen Dezernate bis voraussichtlich Mitte 2021 anhalten wird.

Eine professionelle Bürgerinformation, auf welche die Stadt Hannover immer wieder gerne hinweist, die Bürger doch mit einzubeziehen, ist zumindest für unseren Stadtteil als armselig zu bezeichnen, beziehungsweise als gescheiterten Versuch anzusehen. Weder auf Anfragen der Gemeinschaft Kirchroder Kaufleute beim Baudezernat, doch Informationsveranstaltungen für die betroffenen Anlieger durchzuführen, noch auf Bitten des seitens des Bezirksrats, eine solche zu organisieren, hat die Landeshauptstadt Hannover reagiert – die Bemühungen sind zumindest bis zum heutigen Tage kläglich gescheitert. Schauen wir mal, was da noch kommt. Sie sollten allerdings noch vor Beendigung, beziehungsweise Abschluss der Bauarbeiten stattfinden.


Es herrscht Unmut unter den Gewerbetreibenden und Anwohnern in Kirchrode Image 1


Wilfried Albert ist ein Fachmann in Sachen Spielwaren.
Wilfried Albert ist ein Fachmann in Sachen Spielwaren.

Wer das schnuckelige Papier- und Schreib- und Spielwarengeschäft von Wilfried Albert an der Straße Großer Hillen in Kirchrode betritt, der spürt auf den ersten Schritt, dass hier noch mit sehr viel persönlichem Einsatz und Liebe zum Detail gearbeitet wird. Keine Frage: Hier ist auch ein großes Stück Empathie im Spiel.

Kinder erfreuen den Kaufmann besonders

Obwohl sich Inhaber Wilfried Albert mit 77 Jahren längst im Rentenalter befindet, strahlt der Kaufmann eine Agilität und Einsatzbereitschaft aus, die viele jüngere in den Schatten stellen würden. Seine Augen blitzen, wenn er von früher erzählt, aber auch, wenn er berichtet, wie viel Freude es ihm auch heute bereitet, speziell Kinder zu bedienen. „Kinder sind doch etwas Schönes. Wenn sie hier im Geschäft stehen und für ein paar Cent Bonbons kaufen, freue ich mich über ihre strahlenden Gesichter“, sagt Wilfried Albert.

Modeleisenbahnfreunde sind Stammgäste

Sein kleines Geschäft, das von der Größe her eher einem Kiosk ähnelt als einem ausgewachsenen Spielwarenfachhandel, strahlt rundum Gemütlichkeit aus. Ein klein wenig hat es aber auch etwas von einem „Gemischtwarenhändler“ – liebevoll umschrieben. Neben Zeitungen, Zeitschriften, Schulbedarf – auch Schulbuchbestellungen - allerlei Süßigkeiten und anderen Artikeln „des täglichen Bedarfs“ sind es die Spielwaren, die Wilfried Albert schon immer begeistert haben.

Etwas versteckt an der Straße Großer Hillen in Kirchrode liegt das nostalgische Fachgeschäft.
Etwas versteckt an der Straße Großer Hillen in Kirchrode liegt das nostalgische Fachgeschäft.

Speziell Modeleisenbahnen haben es dem Kaufmann seit je her angetan. Märklin HO ist die Qualitätsmarke, die den gesamten Raum eines kleinen Tresens im hinteren Bereich des Geschäftes einnimmt. Hinter Glas stehen die Schätzchen: Loks, Triebwagen, Schienen und vieles mehr an Zubehör. „Meine Kundschaft ist überwiegend Stammpublikum mit großer Freude an Modelleisenbahnen, aber es kommen zum Glück auch immer einmal wieder neue Kunden.“ Sie alle wissen, dass da hinter dem Tresen ein Fachmann steht. „Ja“, sagt Wilfrid Albert und lächelt, „das Fachsimpeln gehört natürlich zum Geschäft.“

Seit gut 35 Jahren selbstständig

Seit nunmehr 35 Jahren ist Wilfried Albert selbstständig, Ende der achtziger Jahre übernahm er das Geschäft, das seinen Worten nach „schon immer ein Schreibwarenfachgeschäft war“. Gelernt hat der Kirchröder einst Maschinenbauer, um dann als Kaufmann sein berufliches Glück zu suchen – und inzwischen gefunden zu haben. „Ich liebe den Umgang mit den Kunden, auch wenn die Woche sechs Tage und täglich zehn Stunden Arbeit hat.“ Speziell Kindern sind ihm „eine Herzensangelegenheit“.

Neben Modeleisenbahnzubehör sind es die großen Spielwarenmarken, wie zum Beispiel Lego und Playmobil, die den Großteil seiner Regale füllen.

Wie lange er noch hinter dem Ladentresen stehen will, weiß der mehr als rüstige Kaufmann nicht: „Mal schauen, es macht halt immer noch Spaß …“


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