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06:54 04.01.2022

Ein alter Mann mit weißem Haar,
verbringt Advent auch dieses Jahr
voll Hoffnung auf die Weihnachtszeit
und seine Kinder, die sooo weit.

In seiner stillen, alten Klause
hofft er auf Trubel dann im Hause.
Er hofft auf Enkel, Tochter, Sohn,
die nun seit vielen Jahren schon
nur selten auf Besuch erscheinen,
um die Familie zu vereinen.

Er hofft auf frohes Kinderlachen,
will selber ihnen Freude machen,
er hofft auf eine Weihnachtstanne,
auf Lichterglanz und Teepunschkanne.

Da kommt ein Brief: ,,Wir kommen nicht!
Die weite Fahrt – aus unsrer Sicht – die
lohnt sich nicht.

Doch wünschen wir Dir alles Gute.
Das Hänschen kriegt diesmal die Rute,
weil es so oft die Ruhe stört
und nicht auf unsre Worte hört.“

Am Heiligabend, so um zwei,
sagt Hans bei Tisch ganz nebenbei:
,,Was mag denn wohl der Opa machen?
Der hat doch sicher nichts zum Lachen!
Der wird heut’ Abend einsam sein ...
Seid Ihr im Alter auch allein?“

Eine Fortsetzung lesen Sie auf: weihnachten-in-hannover.de/weihnachtswerkstatt

ARNOLD KIRCHNER AUS DER WEDEMARK, ­der in diesen Tagen 98 Jahre alt wird, hat das Gedicht „(Gem)einsame Weihnacht“ geschrieben.

Die sechsjährige HANNA STABATTY hat dieses Bild mit dem Weihnachtsmann und zwei Schneemännern gemalt.

Diesen prächtigen Nussknacker hat DETLEF ZWETZ AUS ISERNHAGEN selbst gebaut. Inspiriert zu dem XXL-Türwächter wurde der 79-Jährige von seiner Tochter. Diese brachte ihm im vergangenen Jahr, kurz vor Beginn der Adventszeit, einen Nussknacker aus ihrer Sammlung erzgebirgischer Volkskunst zur Reparatur. Und da in der Nachbarschaft bereits fleißig die Vorgärten festlich dekoriert wurden, kam dem passionierten Hobby-Holzwerker die Idee „in Anbetracht des NussknackerHusaren meiner Tochter einen solchen herzustellen. Allerdings musste er wesentlich größer ausfallen, um vor der Haustür Posten zu beziehen. Gesagt – getan. Ein Plan wurde erstellt, Material eingekauft und los ging es. Allerdings zog sich das ganze Projekt so in die Länge, dass der Husar, Größe von 1,50 Meter, erstmals diese Adventszeit seinen Posten vor unserer Haustür beziehen konnte.“

„Ich bin Hobby-Kunsthandwerkerin und bevorzuge Upcycling“, schreibt BARBARA GERLACH AUS ISERNHAGEN. Die Weihnachtssterne hat sie aus altem Leinenstoff genäht und ihnen mit Glitzerspray einen Glimmereffekt verpasst. „Die Materialien, die ich verwende, bestehen zu 90 Prozent aus gebrauchten Gegenständen“, erklärt die 74-Jährige und hat gleich noch einen Tipp parat: „Für Geschenke eine Verpackung aus Packpapier nehmen und daran einen Stern gebunden sieht wunderschön aus und das hat nicht jeder. Oder aber als Baumbehang oder als Tisch-Deko benutzen.“

Der sechsjährige KARL GERNER AUS BISSENDORF-WIETZE hat ein Bild vom Weihnachtsmann gemalt, der nach seinen Worten in diesem Jahr die Hälfte der Geschenke an arme Kinder verteilt, die überall auf der Welt leben.

GABRIELE KARPP-HOMEYER präsentiert ihre Adventsdekoration, die sie jedes Jahr selbst gestaltet. Die 61-Jährige wohnt in der Wedemark.

THEA THEES hat sich auf das Nähen von Quilts verlegt und diesen 1,50 x 120 Zentimeter großen Adventskalender mit 24 Metallringen und nummerierten Stoffsäckchen für ihre Enkelin gemacht. Wenn sie dabei Weihnachtsmusik hört, vergisst sie die Außenwelt und taucht ganz in die beschauliche Adventsstimmung ein.
    

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