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09:15 26.02.2021
Viele Unfälle oder Verletzungen in der Wohnung sind mit ein wenig Voraussicht vermeidbar. Foto: Babypanda

Für Eltern gibt es nichts Wichtigeres, als die Sicherheit der eigenen Kinder. Eine der größten Gefahrenquellen ist dabei der eigene Haushalt. Jährlich verletzen sich zwischen 200 000 und 300 000 Kinder innerhalb der eigenen Wohnung oder im Garten. Dazu zählen Zusammenstöße und Stürze im Eifer des Gefechts, die unvermeidbar und für die gesunde Entwicklung der Kinder nötig sind. Andere Verletzungen jedoch könnten einfach vermieden werden, indem die Umgebung kindersicher ist. Kinder sehen die Welt mit anderen Augen. Sie sind neugierig, unerfahren und erkennen mögliche Gefahrenquellen daher meist erst, wenn es bereits zu spät ist. An der einen Stelle liegt ein Kabel, dort ist eine Steckdose mit zwei lustigen Augen und in der Küche sind tolle Knöpfe am Herd.

Gewisse Grundmaßnahmen sollten in jeder Wohnung getroffen werden, wenn der Nachwuchs da ist. Lebensrettend sind Kindersicherungen in Steckdosen. Auch Kabel von elektrischen Geräten sollten nicht offen herumliegen, vor allem dann nicht, wenn sie noch an das Stromnetz angeschlossen sind. Befinden sich Treppen im Haushalt, ist es ratsam, ein Treppenschutzgitter am oberen und unteren Ende der Treppe zu montieren. Ähnliches gilt für manche Räume im Haus oder in der Wohnung.

Ein unaufgeräumter Hobbyraum oder die Abstellkammer sind für neugierige Kinderhände nicht der richtige Ort. Ein Gitter für die Türen zu den Zimmern sorgt für Sicherheit. Wichtig zu beachten ist jedoch, dass solche Schutzgitter nicht die Aufmerksamkeit der Eltern beziehungsweise der Aufsichtspersonen ersetzen. Schließlich sind Kinder durchaus clever und sie lernen dazu. Ab einem gewissen Alter kann über das Tür- oder Treppenschutzgitter einfach mithilfe eines Stuhls herübergeklettert werden. Daher sollten auch Fenster nie unbeaufsichtigt geöffnet bleiben, da die Gefahr besteht, dass die Kinder hinausklettern wollen. lps/Bi
    

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