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11:17 27.08.2021
Kinder bringen Leben in die Familie.

Das Leben mit Kindern ist meist bunter, lauter und auch ein bisschen wilder, als wenn das eigene Haus oder die Wohnung allein bewohnt werden. Doch mit dem Leben, das mit den Kindern im Haus einzieht, können auch scheinbar ungefährliche Situationen und Gegenstände zu Gefahrenquellen werden. Da hilft es, sich möglichst früh mit solch potenziellen Gefahren zu beschäftigen. Das Anlegen einer gut durchdachten Checkliste kann für den notwendigen Durchblick sorgen, damit das zu Hause für die Kleinsten sicher bleibt. Dazu kann jeder Raum nacheinander abgegangen werden.

In der Küche sind so Küchenschränke und Herd die größten Gefahrenquellen. Aber auch Steckdosen, die in allen Räumen zu finden sind, müssen unbedingt abgesichert werden. Hierzu sind im Handel spezielle Kindersicherungen zu erwerben. In Küche und Bad ist es notwendig, auf die sichere Verwahrung von Putzmitteln sowie Kosmetika zu achten. Die Tuben und Flaschen stellen für die Kinder einen besonderen Reiz, aber auch große Gefahren dar. In Wohn- und Schlafzimmern sowie im Kinderzimmer ist darauf zu achten, stehende Regale unbedingt an der Wand zu befestigen, um ein Umstürzen zu vermeiden. Auch alle größeren und schweren Gegenstände, die heruntergezogen werden könnten, müssen entfernt werden. Das Kinderzimmer sollte zu solch einem sicheren Ort werden, dass der Nachwuchs hier auch ohne ständige Überwachung spielen kann. Weiche Teppiche und abgedeckte Ecken und Kanten können dabei helfen. Erkletterbares Mobiliar benötigt besondere Absicherungen, damit es nicht zu Verletzungen kommt.

Letztlich ist es jedoch immer wichtig zu wissen, wo sich das Kind befindet und was es tut. Denn jede Gefahrenquelle schon im Vorhinein zu erkennen, ist oft ein Ding der Unmöglichkeit. Über Gefahren baldmöglichst mit den Kleinen zu reden ist somit meist die beste Prävention. lps/ML

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