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13:21 18.03.2021
Gebrauchte Cabriolets sollte man vor dem Kauf besonders genau prüfen. Foto: pexels

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt tummeln sich zahlreiche Cabriolets unterschiedlicher Marken. Wer mit dem Kauf eines solchen Fahrzeugs liebäugelt, sollte sich mit den Eigenheiten des jeweiligen Modells vertraut machen. Da die meisten Cabriolets aus Großserienfahrzeugen aufgebaut sind, geben Pannenstatistiken schon einen guten Überblick über die Zuverlässigkeit des Wunschmodells. Reine Roadster und speziell gebaute Cabrios werden oft von Fangruppen betreut, die sich im Internet finden lassen. Hier erfährt man viel Insiderwissen über das Wunschfahrzeug und kann gegebenenfalls mit der Hilfe der Mitglieder bei der Suche, beim Kauf und auch bei der Reparatur rechnen.

Alle Cabrios haben das Faltdach gemein, dem man besondere Aufmerksamkeit widmen sollte. Ist das Gestänge in Ordnung? Läuft das Falten und Aufstellen reibungslos ab? Wie ist es mit dem Zustand des Stoffverdecks bestellt? Ist die Heckscheibe noch klar? Auch die Dichtungen sind Schwachpunkte bei Cabriolets. Bei ihnen sollte man darauf achten, dass sie weder porös noch eingerissen sind. Dichtungssätze sind oft teuer. Eine Hydropneumatik sollte auf Leckagen, einen reibungslosen und geschmeidigen Ablauf und auf Warnhinweise im Display untersucht werden. Hier hilft der KFZ-Mechaniker des Vertrauens. Reparaturen an der Elektronik und der Hydropneumatik sind meist sehr aufwendig und sollten vom Fachmann durchgeführt werden.

Außerdem sollte man sich auch der Karosserie widmen. Da die Dachversteifung beim Cabrio fehlt, können Verwindungen entstehen und der Struktur schaden. Darum sollte man bei der Probefahrt auf ungewöhnliche Geräusche achten. Mit einem Vorderrad auf dem Bordstein, versuche man, die Türen zu öffnen. Gelingt das nicht, verwindet die Karosserie stark. Das ist bei manchen Fahrzeugen aber auch schon neu die Regel und nicht die Ausnahme. lps/Aw


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