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Home Sonderthemen Hannover Region West Den Balkon in eine Wohlfühloase umgestalten
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13:58 22.03.2019
Lavendel fühlt sich auf einem Südbalkon wohl. Foto: Pixabay/manfredrichter

Um aus dem Balkon eine Wohlfühloase zu machen, ist die richtige Gestaltung wichtig. Diese richtet sich nach der Größe und Lage des Balkons. Ein Südbalkon bietet zahlreiche Sonnenstunden am Tag. Daher ist im Sommer und bei warmen Temperaturen ein ausreichender Sonnenschutz unabdingbar. Hierfür eignen sich beispielsweise Sonnenschirme, die unkompliziert an der Balkonbrüstung befestigt werden können. Eine Sonnenliege ist bei ausreichendem Platz für einen Südbalkon ideal.

Für die Bepflanzung sind Blumen geeignet, die viel Sonne mögen. Olivenbäumchen, Hibiskus sowie Lavendel fühlen sich auf einem Südbalkon wohl. Im Gegensatz zum Südbalkon gibt es auf dem nördlich ausgerichteten Balkon keine direkte Sonneneinstrahlung. Dies hat den Vorteil, dass es bei hohen Temperaturen dennoch angenehm kühl bleibt. Bei der Wahl der Balkonmöbel sollte auf witterungsbeständige Materialien geachtet werden. Aufgrund der fehlenden Sonne trocknen die Möbel bei Nässe sehr langsam. Holzmöbel sind daher weniger geeignet. Alternativen bieten Balkonmöbel aus Kunststoff, da sie resistent gegen Nässe und pflegeleicht sind. Bei der Wahl der Pflanzen empfehlen sich Hortensien, Fuchsien sowie Farne und Gräser, da sie schattige Plätze bevorzugen. Auf einem Ost- und Westbalkon können jeweils eine Tageshälfte lang die Sonnenstrahlen genossen werden. Während auf dem Ostbalkon von morgens bis mittags die Sonne scheint, ist sie auf dem Westbalkon ab der zweiten Tageshälfte zu sehen. Balkone mit die ser Himmelsausrichtung haben den Vorteil, dass sie sowohl Sonne als auch Schatten bieten.

Für die Balkongestaltung eignen sich Pflanzen, die sich im Halbschatten wohlfühlen. Empfehlenswert sind beispielsweise Buchsbaum, Zierahorn und Margeriten. lps/Jm

Gegenüber flachen Beeten haben Hochbeete zahlreiche Vorteile. Die Temperatur des Bodens ist durchschnittlich sechs Grad höher, da der Humus Wärme produziert. Ein Vorteil dabei ist, dass die Blütezeit um bis zu sechs Wochen länger andauert als in flachen, ebenerdigen Beeten. Zudem können Schädlinge die Pflanzen schwerer erreichen. Die Höhe des Beets erleichtert die Gartenarbeit und ist daher für ältere Menschen geeignet. Im Fachhandel sind bereits vorgefertigte Hochbeete erhältlich. Diese haben den Vorteil, dass sie unkompliziert aufgestellt werden können. Für Hochbeete wird häufig naturbelassenes Holz von Bäumen wie der Robinie oder Lärche verwendet. Rasengitter oder Beton sind ebenfalls beliebte Materialien, um ein Hochbeet selbst zu bauen. lps/Jm

Der Sonnenschirm ist ein Klassiker unter den Sonnenschutzmöglichkeiten. Foto:Pixabay/fietzfotos
Der Sonnenschirm ist ein Klassiker unter den Sonnenschutzmöglichkeiten. Foto:Pixabay/fietzfotos

Der passende Sonnenschutz für die Terrasse ist wichtig. Bei heißen Temperaturen und starker Sonneneinstrahlung sind Schattenplätze unverzichtbar. Im Fachhandel gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Sonnenschutzvarianten, sodass sich für jedes Budget und die individuellen Wünschen das passende Modell finden lässt. Beliebt sind beispielsweise Markisen, Sonnensegel sowie Sonnenschirme. Markisen gibt es in zahlreichen Ausführungen unterschiedlicher Preisklassen. So lässt sich heutzutage zwischen einer Markise mit einer klassischen Handkurbel und einem automatischen sowie ferngesteuerten Modell wählen. Mithilfe einer Zeitschaltuhr kann das Ein- und Ausfahren der Markise zu bestimmten Uhrzeiten geschehen. Eine weitere praktische Variante sind Markisen mit einem verstellbaren Getriebe, das die Neigung verändern kann und somit den Sonneneinfall optimal abschirmt.

Sonnensegel sind modern und erfreuen sich großer Beliebtheit. Im Vergleich zu Markisen sind sie günstig in der Anschaffung und flexibel montierbar. Das Segeltuch, das häufig die Form eines Dreiecks hat, ist in bunten Farben oder in klassischem Weiß erhältlich. Sonnensegel werden mithilfe von Haken, Heringen oder Gewichten am Boden befestigt und bieten eine luftige Atmosphäre. Der Klassiker unter den Sonnenschutzmöglichkeiten ist der Sonnenschirm. Für den idealen Stand ist der richtige Ständer unabdingbar. Hierbei sind Schirmständer aus Beton oder Granit empfehlenswert. lps/Jm


Eine Feuerschale sorgt für Lagerfeuerflair. Foto:Pixabay/congerdesign
Eine Feuerschale sorgt für Lagerfeuerflair. Foto:Pixabay/congerdesign

Mit einem Feuerkorb oder einer Feuerschale kann auf der Terrasse Lagerfeuerflair geschaffen werden. Beide Feuerstellen haben den Vorteil, dass sie sich flexibel und variabel aufstellen lassen. Ton, Keramik und Terrakotta sind beliebte Materialien, da sie ein Blickfang sind und die Terrasse optisch aufwerten. Im Gegensatz zu Feuerschalen und -körben aus Stahl oder aus Eisen sind sie in der Anschaffung kostengünstiger.

Zu beachten ist jedoch, dass sie sich nicht zum Grillen mit Holzkohle eignen, da sie hohen Temperaturen nicht standhalten. Im Winter sollten Feuerkörbe und Feuerschalen aus Tonmaterialien nicht im Freien gelagert werden.

Der Frost kann beispielsweise Sprünge und Risse im Material verursachen und es somit beschädigen. Stahl sowie Eisen eignen sich dagegen ideal zum Befeuern mit Brennholz oder Grillkohle, da sie hitzeresistent sind. Die genannten Materialien sind zudem kältebeständig, weshalb Schnee und Frost keinen Schaden verursachen können.

Aufgrund von Nässe kann Rost leicht entstehen, was jedoch für eine erwünschte abgenutzte Optik, den sogenannten „Used-Look“, sorgen kann. Lediglich Feuerkörbe und Feuerschalen aus Edelstahl bleiben rostfrei. Bei der Nutzung von Feuerkörben sollte darauf unbedingt geachtet werden, dass der Untergrund aus einem feuerfesten Material besteht. Hierfür ist ein Terrassenboden aus Stein optimal. Feuerschalen bestehen aus einem durchgängig verarbeiteten Stück und benötigen daher keinen weiteren Untersatz.

Aufgrund der Gefahr von fliegender Glut ist es empfehlenswert, Terrassenmöbel aus Holz oder Bambus von den Feuerstellen fernzuhalten. Sinnvoll kann zudem die Anschaffung eines speziellen Funkenschutzgitters sein. Das Schutzgitter besteht aus einem engmaschigem Draht und wird entweder auf die Feuerschale gesetzt oder in den Feuerkorb hinein platziert. lps/Jm

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