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Home Sonderthemen Hannover Region Nord Gartenpflege im Sommer: Diese Arbeiten müssen erledigt werden
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06:26 07.05.2020
Gießen ist im Sommer bei der Gartenarbeit unabdingbar. Foto: Pexels

Zwar ist die nötige Gartenarbeit im Sommer wesentlich geringer als in Frühling und Herbst, dennoch gibt es die ein oder andere Aufgabe, die bewerkstelligt werden sollte. Besteht der Garten nicht nur aus Blumen, ist es im Sommer an der Zeit, um Tomaten, Gurken und Zucchini zu ernten. Nimmt man die Früchte regelmäßig ab, bringt die Pflanze immer neue Früchte hervor, da sie mehr Energie in deren Wachstum stecken kann. 

Hat man Knoblauch gepflanzt, ist dieser reif, wenn sich die Blätter gelb verfärben. Möchte man Erdbeeren im Garten haben, ist der Sommer die ideale Zeit, um diese zu pflanzen. Ebenso können Gemüsesorten wie Rettich, Radieschen, Spinat und Rote Beete angepflanzt werden, die wiederum im Herbst erntebereit sind. Ebenso wichtig ist das regelmäßige Nachsäen von Kräutern. Hat sich das Grün von Blumen wie Tulpen, Narzissen und Osterglocken gelb verfärbt, können deren Zwiebeln bis Herbst trocken gelagert werden.

Es ist ebenso wichtig, regelmäßig die verblühten Teile von Pflanzen zurückzuschneiden, um das Wachstum wieder anzuregen. So bekommen vor allem Rosen oder Stauden immer wieder neue Blüten. Gleiches gilt für den Rasen. Wird dieser häufig geschnitten, wächst er üppiger und dichter. Dafür sowie für andere Pflanzen ist auch Gießen unverzichtbar. Vor allem bei besonders heißen Temperaturen trocknen die Pflanzen sonst schnell aus. Idealerweise wird in den frühen Morgenstunden gegossen, da die Pflanzen zu dieser Zeit die Flüssigkeit am besten aufnehmen. lps/Bi


Blumenpracht für das ganze Jahr

Ein bepflanzter Blumenkübel für alle Jahreszeiten

Traubenhyazinthen sind beliebte Frühlingsblumen.
Traubenhyazinthen sind beliebte Frühlingsblumen.

Ein Pflanzkübel lässt sich so gestalten, dass man das ganze Jahr über Freude an Pflanzen hat. Der bepflanzte Kübel lässt sich beispielsweise optimal auf der Terrasse in Szene setzen und sorgt dort ganzjährig für Grün. Generell eignet sich für die Bepflanzung des Kübels eine Kombination aus niedrig wachsenden Stauden, Zwiebelgewächsen und Zwerggehölzen. Letztere sehen aus wie Miniaturbäume, sind winterhart und zeichnen sich durch ein langsames Wachstum aus. Hierbei ist spezielle Kübelplfanzenerde geeignet, die im Pflanzenfachmarkt erhältlich ist.

Bei der Wahl der Pflanzen sollte darauf geachtet werden, dass zu jeder Jahreszeit mindestens eine Pflanzenart blüht. Für den Frühling eignen sich Krokusse, Narzissen und Traubenhyazinthen. Die Pflanzenzwiebeln werden im Herbst des Vorjahres in die Erde gepflanzt, damit sie im Frühjahr blühen. Für die Sommermonate eignen sich flach wachsende Stauden wie beispielsweise Taglilien und Storchschnäbel. Typische Herbstblumen sind Astern, die es in verschiedenen Variationen gibt. Im Winter empfiehlt es sich, Tannenzweige aufzulegen, da sie Schutz vor Frost bieten.

In der Weihnachtszeit kann die Tanne mit entsprechendem Weihnachtsschmuck verziert werden, was dem Pflanzkübel das gewisse Etwas verleiht. Zudem empfiehlt es sich, den Kübel während der Wintermonate mit Jute oder Noppenfolie zu umwickeln. Um Staunässe zu vermeiden, sollte der Pflanzkübel Wasserabzugslöcher besitzen und idealerweise auf spezielle Füße gestellt werden, damit das Wasser abfließen kann. lps/Jm


Gärten zum Wohlfühlen

Rüdiger Beensen schafft „Wohlfühlgärten“ und lädt zum unverbindlichen Gespräch ein.
Rüdiger Beensen schafft „Wohlfühlgärten“ und lädt zum unverbindlichen Gespräch ein.

Das eigene Haus und der eigene Garten sind Rückzugsräume für uns Menschen. Begriffe wie Refugium Erholung, Regeneration, Natur und Familie spielen eine wesentliche Rolle.

Entsprechend den unterschiedlichen Vorstellungen und Bedürfnissen ihrer Bewohner können Gestaltung und Ausstattung von Haus und Garten in Erwartung einer vermeintlich hohen Lebensqualität sehr verschieden ausfallen.

In der Freude an der gemeinsamen Aufgabe entwickelt Rüdiger Beensen in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Gartenbesitzer gemeinsam ein Konzept und hierzu kreative Ideen, deren Ergebnis sich letztendlich in einem harmonischen Ganzen, der Gestaltung eines neuen, besonderen Gartens wiederfinden lässt.

„Wir gestalten Lebensräume mit Charakter und entwickeln sie zu individuellen Wohlfühlgärten“, berichtet Rüdiger Beensen, dessen Gartenprojekte entsprechend der Wünsche seiner Bauherren sehr verschieden ausfallen können.

Annähernd gleichbleibend ist jedoch seine Vorgehensweise. Das Ziel von Rüdiger Beensen ist es, unverwechselbare Gärten mit außergewöhnlichem Charakter und hohem Wohnwert zu schaffen.

Hierbei spielen wunderschöne, altehrwürdige Solitär-Gehölze aus der eigenen Baumschule als rahmenbildende Naturkomponente eine wichtige Rolle.


Die Hortensien bringen Farbe in den Garten

Bernd Kessebom von florus mag die Vielfalt der Hortensien.
Bernd Kessebom von florus mag die Vielfalt der Hortensien.

Wer an kräftigen Farben seine Freude hat, kommt im Garten kaum um das Thema Hortensie herum. „Die Vielfalt ist groß“, weiß Bernd Kessebom von der Gärtnerei florus in Isernhagen HB. Man kann sie im Beet halten, in Töpfen ziehen oder an Hauswänden und Pergolen sprießen lassen. Die Kletterhortensie kommt ursprünglich aus Ostasien und blüht in einem schönen Weiß. Die Eichblatthortensie trumpft nicht nur mit ihren Blüten auf wie ihre Artgenossinnen. Hier ist es die namengebende Blattform, die die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Sie erinnert tatsächlich an ein Eichenblatt.

Viele Gartenliebhaber greifen immer gern zu den klassischen Bauernhortensien. Aber auch hier gibt es Neuerungen, denn bei florus sind mehrfach blühende Arten erhältlich. Sie haben den Vorteil, dass, nachdem die erste Blüte verblüht ist, sich eine neue bildet. So blüht sie bis in den Herbst hinein. Auch bei kaltem Wetter, wenn etwa Frühjahrsfröste drohen, ist die mehrfach blühende Hortensie den anderen Sorten überlegen. Während herkömmliche Arten durch den Frost in der Blütenbildung verzögert werden, wenn die erste Blüte erfriert, bildet sich hier sofort eine neue. Das soll aber nicht gegen die einmal blühenden Sorten sprechen, denn gerade im Herbst können schöne Raureifbilder entstehen, wenn die verblühte Blüte nicht abgeschnitten wird.

Bernd Kessebom empfiehlt auch die Vielfalt der Rispenhortensien. Hier gibt es inzwischen Sorten, die sich nicht von anfangs Grün zu lediglich Weiß verfärben. Die neue Sorte wechselt zum Herbst zu Rot oder Rosa und bringt so noch eine schöne Farbe in die beginnende kalte Jahreszeit.

Wer gern blaue Hortensien haben möchte, braucht dazu einen Spezialdünger, mit dem der pH-Wert der Erde verändert wird. „Blaue Hortensien mögen es gern sauer“, sagt Kessebom. Ist sie sauer genug, verfärbt sie sich ins Blaue. Hortensien sollten im Halbschatten stehen, gibt der Gartenexperte einen Tipp zum Standort. Dazu müssen sie gut gegossen werden. In einem trockenen Sommer wie im letzten Jahr sollten sie zwei Mal in der Woche ausgiebig gewässert werden.
      

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