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09:05 14.07.2021

In einem typischen Biergarten werden die Traditionen bewahrt, und das ungezwungene Miteinander steht im Vordergrund. Man kann sich gut vorstellen, wie es zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Bayern zugegangen sein muss, als die ersten Biergärten entstanden. Der Ausschank erfolgte seitens des Bierbrauers aus dem Bierkeller, und die Gäste fanden sich unter den schattigen Bäumen ein, um dem herben Genuss zu frönen.

Mittlerweile gibt es in vielen Städten Deutschlands neben den klassischen Biergärten auch zahlreiche Neuinterpretationen von Gartenlokalen. Entstanden sind atmosphärische Variationen, die zu jeder Tageszeit zur Einkehr einladen. So lässt sich in einigen Gartenlokalen und Hofcafés bereits ein Frühstück im Freien einnehmen. Nachdem man die Köstlichkeiten im ersten Sonnenschein des Tages nebst einer heißen Kaffeespezialität vom Barista genossen hat, kann man zum Abschluss noch in das angrenzende Geschäft gehen, um weitere Köstlichkeiten aus dem biologischen Anbau für daheim mitzunehmen.

Manche Gartenlokale finden sich versteckt in den Hinterhöfen oder städtischen Gärten und gelten als regelrechter Geheimtipp unter Einheimischen. Fernab vom Straßenlärm sind inmitten von Blumenpracht und Kräuterduft lange Tische unter den Bäumen aufgestellt.

Man hat das Gefühl, in einem verzauberten Garten zu sitzen. Die Bienen summen, Obstler oder Apfelwein werden ausgeschenkt und von dem hektischen Treiben einer Großstadt ist nichts mehr zu spüren. lps/Jv 
     

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