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Home Sonderthemen Hannover Region Nord Burgwedel: So lässt sich ein Garten kindgerecht gestalten
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07:23 07.05.2020
Ein kleines Beet mit verschiedenen Nutzpflanzen ist ideal und zeigt den Kindern den ersten Umgang mit Pflanzen. Foto: Pexels

Besonders Menschen, die in der Stadt wohnen, müssen bezüglich eines kindgerechten Gartens oft Abstriche machen, da der nötige Platz nicht vorhanden ist. Daher bleibt meist nur wenig Raum für Spielgeräte und eine Rasenfläche zum Toben. Dabei lassen sich mit der richtigen Gestaltung auch kleine Gärten für den Nachwuchs herrichten. 

Das Element Wasser spielt bei der Gartengestaltung vermehrt eine Rolle. Viele Gartenbesitzer genießen die Nähe zum Wasser in Form von Terrassenteichen oder einem Naturpool, wobei Kinder sich noch mehr am Wasser erfreuen. Bereits ein kleiner Gartenteich oder gar ein Springbrunnen laden zum Planschen und an heißen Sommertagen zum Abkühlen ein. Bereits eine kleine mobile Wanne oder ein aufblasbares Planschbecken können für eine spaßige Abkühlung sorgen und finden im Grunde überall Platz.

Garten  von Fortmüller

Die meisten Kinder lieben es, zu klettern, zu schaukeln oder zu rutschen. Ideal sind robuste und fest installierte Klettergerüste oder Spieltürme aus Holz. Diese benötigen jedoch eine große Stellfläche und können daher nicht in jedem Garten aufgestellt werden. Eine Alternative sind Sandkästen. Zwar kann dieser nicht zum Schaukeln oder Klettern genutzt werden, dennoch können mit Förmchen, Schaufel und Bagger die Kleinen ihre Kreativität ausleben.

Sind die Kinder zu alt für den Sandkasten und nutzen ihn nicht mehr, kann der abgetrennte Bereich einfach zu einem schönen Beet umfunktioniert werden.

Nach dem Toben kommt der Hunger. Für Kinder sowie für die Erwachsenen bietet es sich an, eine Art „Naschgarten“ anzulegen. Dort können beispielsweise kleine Beerensträucher, Obstbäume oder frische Kräuter angepflanzt werden, welche die Kinder selber pflücken und genießen können.

So lernen die Kleinen zusätzlich verschiedene Pflanzen und ihre Eigenheiten kennen. lps/Bi


Farne und Gräser: Pflegeleichte Schönheiten

Farne haben oft große Wedel. Foto: Busche
Farne haben oft große Wedel. Foto: Busche

Welche Pflanzen eignen sich für einen Naturgarten? Ziergräser verbreiten das ganze Jahr eine besondere Stimmung. Niedrige und halbhohe Gräser pflanzt man in Gruppen, hohe Gräser bis zwei Meter setzt man einzeln oder als Mittelpunkt einer Gräsergruppe. Gräser sind anspruchslose, aber durchaus reizvolle Gewächse. Sandiger Boden ist ein guter Standort für Gräser. Ihnen kann man Blumen beigeben, die ebenfalls sandige Erde mögen, zum Beispiel Königskerzen, Edel- und Kugeldisteln. An die Pflege stellen Gräser keine großen Ansprüche. Im zeitigen Frühjahr werden sie zurückgeschnitten oder ausgelichtet. Gedüngt wird mit Kompost. Farne lieben schattige, feuchte Plätze unter Büschen und Bäumen. Ein humusreicher, waldähnlicher Boden ist für Farngewächse der richtige Standort. Farne erfreuen durch gestaltreiche Wedel. Mit feuchtigkeitsliebenden Pflanzen wie Iris können Farne zu wirkungsvollen Gruppen zusammengefügt werden. lps/Cb


Bienenfreundliche Pflanzen: Ein Augenschmaus

Es ist nicht schwer, seinen Garten mit den passenden Pflanzen bienenfreundlich zu gestalten.
Es ist nicht schwer, seinen Garten mit den passenden Pflanzen bienenfreundlich zu gestalten.

Das „Bienensterben“ ist leider ein unumgängliches Thema. Zum einen werden die Tiere seit den 1970er Jahren in Europa von der Varroamilbe bedroht, welche ganze Bienenstöcke vernichtet. Zum anderen führt der vermehrte Einsatz von Pestiziden aus der Gruppe der Neonicotinoide, die als Nervengift wirken, zu einem massenhaften Sterben der nützlichen Insekten. Auch der Klimawandel und die Monokulturlandschaft werden mit dem Insektensterben in Verbindung gebracht. Dabei sind Bienen und andere Insekten für die Natur unverzichtbar, da beispielsweise ein aus 20.000 Insekten bestehendes Volk täglich bis zu drei Millionen Obstblüten bestäubt. Der Mensch kann diese Arbeit keinesfalls leisten, obgleich in Teilen Chinas die Bestäubung von Pflanzen durch Menschenhand bereits traurige Realität ist. In privaten Gärten sind die Grünflächen für die Bienen ideal, sie werden den nötigen Anforderungen jedoch nicht immer gerecht. Dabei lassen sich bienenfreundliche Pflanzen meist sehr leicht in das Gesamtbild des Gartens integrieren. So wird nicht nur für eine nützliche, sondern auch für eine ansprechende optische Vielfalt im Garten Sorge getragen. Entscheidet man sich für eine bienenfreundliche Umgestaltung des Gartens, sollte man sich im Klaren sein, welche Wünsche man an den eigenen Garten hat. Eine Bestandsaufnahme von den bereits vorhandenen Pflanzen und Gehölzen ist ebenfalls ratsam sowie gegebenenfalls eine Beratung durch einen Gartenbauer. Denn Blumen bedeuten nicht zugleich Pollen und Nektar. Bei vielen Blumenzüchtungen wird lediglich auf den Farbenreichtum der Blüten Wert gelegt. Dies hat zur Folge, dass Staubblätter zu Blütenblättern „umgezüchtet“ werden und so für Pollen und Nektar kein Platz mehr bleibt. Daher gilt bei der Suche nach bienenfreundlichen Pflanzen, dass man sich besser in Gärtnereien und Baumärkten von Fachpersonal beraten lassen sollte. lps/B


Garten von Fortmüller: Fachfirma gehört zum Kreis zertifizierter Baumkontrolleure

Fortmüller-Gartenbaumeister Andreas Polatschek (rechts) mit dem Auszubildenden Florian Sauer.
Fortmüller-Gartenbaumeister Andreas Polatschek (rechts) mit dem Auszubildenden Florian Sauer.

Ein Baum im Garten ist eine Zierde – insbesondere wenn es große, alte und schöne Bäume sind. Aber wie alle anderen Pflanzen können auch sie krank werden. Oft sieht man den Bäumen allerdings von außen nicht immer an, dass sie vielleicht morsch sind. Deswegen müssen Bäume regelmäßig kontrolliert werden. Dazu sind Baumbesitzer verpflichtet.

Das Stichwort hier ist die so genannte Verkehrssicherheit. Gerade bei den in den letzten Jahren stärker werdenden Stürmen müssen Bäume verkehrssicher sein. Das gilt besonders für solche Bäume, die im öffentlichen Raum stehen oder diesem nahe kommen – beispielsweise wenn er mit den Ästen über den Fußweg ragt. Hier dürfen keine Menschen gefährdet werden oder Sachschäden entstehen. Aber auch im eigenen Garten muss die Sicherheit zum Schutz der Bewohner und des Hauses kontrolliert werden.

Dabei sind Experten wie die Firma Fortmüller gefragt. Die Großburgwedeler Fachfirma gehört zum Kreis zertifizierter Baumkontrolleure. Das Zertifikat ist das Resultat einer Prüfung, die Marcus Fortmüller und seine Mitarbeiter bei der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) abgelegt haben. Die FLL hat eine Richtlinie herausgegeben, die für zertifizierte Baumkontrolleure verbindlich ist. Im Prinzip könne zwar jeder Gartenbetrieb Bäume kontrollieren, sagt Marcus Fortmüller. Aber falls danach doch ein Schaden entstehen sollte, könne es sein, dass aufgrund des fehlenden Zertifikats die Haftung nach wie vor beim Baumbesitzer liege. „Ein zertifizierter Kontrolleur dagegen ist derart gut ausgebildet, dass eine solche Untersuchung auch von den Versicherungen anerkannt wird.“

Wenn der Baum begutachtet ist und er als nicht verkehrssicher eingestuft wurde, können die entsprechenden Maßnahmen gemeinsam mit dem Kunden besprochen werden, sodass nach der Baumpflege oder Fällung wieder umfassende Sicherheit oder Versicherungsschutz besteht.

Nicht nur im Bereich der Bäume ist die Firma Fortmüller führend, auch im Gartenbau setzt der Großburgwedeler Betrieb mit seinem Gartenbaumeister Andreas Polatschek Maßstäbe. Bei der Planung und Ausführung von Neuanlagen, Umgestaltung, Pflasterarbeiten oder dem fachgerechten Pflegeschnitt der vielen verschiedenen Gehölze sind Profis gefragt. Zurzeit bietet die Firma Fortmüller zum Beispiel drei Pakete zur Gartenpflege an. Beim kleinen Pflegepaket Lavendel kommen ein Geselle und ein Helfer für einen halben Tag zur Pflege vorbei. Beim Meisterpaket Team Rose kommt ein Meister mit einem Gesellen acht Stunden vorbei und kümmert sich zum Beispiel um die Neu- und Umgestaltung der Bepflanzung und macht eine Komplettpflege des Gartens, alles zum Festpreis ohne Entsorgungskosten.

Auch im Zaunbau stehen sie dem Kunden mit Rat und Tat zur Seite. Hier empfiehlt Fortmüller zum Beispiel einen langlebigen feuerverzinkten Doppelstabgittermattenzaun oder einen Holz Sichtschutzzaun aus Douglasie.
        

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