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Home Sonderthemen Hannover Region Nord Gärtnerei Reinike stellt neue Pflanzenschönheiten aus eigener Produktion vor
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13:30 09.05.2019
Aus der Region: Sabine Hupke und ihr Team haben viele ausgefallene Sommerblumen im Sortiment.

Wer sich den heimischen Garten, Balkon oder die Terrasse mit bunten Sommerblumen verschönern möchte, kann bei einem Besuch in der Gärtnerei Reinike in Neuwarmbüchen aus den Vollen schöpfen. Auf 300 Quadratmetern Verkaufsfläche finden Pflanzenfreunde in dem Familienbetrieb viele prächtig gewachsene Topf- und Beetpflanzen aus eigener Produktion - darunter Hortensien sowie viele typische Sommerblumen wie Hängelobelien und Geranien. Neben diversen blühenden Augenweiden haben Sabine Hupke und ihr Team auch einige neue Pflanzenschönheiten herangezogen. Durch einen ausgefallenen Blattschmuck fallen zum Beispiel Punktblumen (Hypoestes) auf, deren rot oder weiß panaschierte Blätter mit Sicherheit ein Hingucker im Blumenbeet sind. Dies gilt auch für den Elfenspiegel (Nemesia), dessen Blütenblätter kleinen Löwenmäulchen ähneln oder den Zauberschnee (Euphorbie), der zu einem buschigen Blickfang heranwachsen kann.

Anregungen für verschiedene Blumenarrangements finden Interessierte auch unter den verschiedenen Musterkästen, die jetzt in der Gärtnerei Reinike ausgestellt sind.

Im Vergleich zu Sommerblumen, Beet- und Balkonpflanzen machen Stauden sehr wenig Arbeit. Da sie den Winter überdauern, kommen sie jedes Jahr wieder und müssen somit nicht neu herangezogen und ins Beet gesetzt werden. Bei einer standortgerechten Pflanzung kommen sie zudem mit einem sehr geringen Aufwand an Pflege aus. Doch es gibt dennoch einige wichtige Pflegemaßnahmen, die nicht vernachlässigt werden dürfen, sofern das Staudenbeet sich jedes Jahr von seiner besten Seite zeigen soll.

Beim Gießen ist es ratsam, dies in den frühen Morgenstunden zu machen. Der vom Tau noch benetzte Boden nimmt das Wasser besser auf und die während der Nacht abgekühlten Pflanzen erleiden keinen Kälteschock. Durchdringendes Wässern ist essentiell. Wird jeden Tag nur ein wenig gegossen, bilden die Pflanzen nur in der obersten Bodenschicht Wurzeln und überstehen somit sommerliche Trockenperioden wesentlich schlechter. Beim Düngen ist generell Fingerspitzengefühl gefragt. Zu viele Nährstoffe bewirken zwar ein üppiges Wachstum, lassen jedoch auch das Blattgewebe weich werden. Dies hat zur Folge, dass die Stauden eine höhere Anfälligkeit für Mehltau und andere Pilzerkrankungen haben. Bei Unsicherheiten bezüglich der Art des Düngens und des Düngemittels kann das Fachpersonal in einem Gartencenter hilfreich sein.

Sind die hohen Stauden erstmal aufgeblüht, werden sie schnell von dem ersten Windstoß niedergestreckt. Selbst standfeste Sorten neigen in Regionen mit besonders nährstoffreichen Böden zum Auseinanderfallen. Um dem entgegen zu wirken, bietet es sich an, die Stauden abzustützen. Dafür kann man beispielsweise die einzelnen Blütentriebe an einem Bambusstab fixieren. Alternativ können auch Stützringe genügend Halt bieten. lps/Bi

Achim Klipphahn (rechts) und Mitarbeiter Matthias Uchtmann bei den Sommer-Stämmchen.
Achim Klipphahn (rechts) und Mitarbeiter Matthias Uchtmann bei den Sommer-Stämmchen.

Eigentlich sollten Mütter das ganze Jahr über im Mittelpunkt stehen, aber am Muttertag genießen sie noch einmal die größere Aufmerksamkeit – natürlich mit Blumen. Beim Gartencenter Klipphahn in Bissendorf kann man sie ganz frisch bekommen, denn von 9 bis 12 ist an diesem Sonntag in der Scherenbosteler Straße 70 geöffnet. Zum Muttertag halten die Bissendorfer eine große Auswahl an blumigen Geschenken bereit.

Aber auch sonst lohnt sich der Besuch bei Klipphahn, denn schließlich ist die Pflanzzeit im Garten in vollem Gang. Jetzt gilt es, Sommerpflanzen in den Garten zu bringen.

Eine große Auswahl gibt es bei den Sommer-Stämmchen. Die Palette reicht hier von Wandelröschen über Fuchsien bis hin zur Mandevilla.

Für die Balkone ist Klipphahn ein besonders wertvoller Anlaufpunkt, denn dort haben die Pflanzenexperten Musterbalkonkästen in verschiedenen Farbkombinationen zusammengestellt, von denen man sich für seinen eigenen Balkon bestens inspirieren lassen kann. Zu einem regelrechten Trend haben sich Pflanzenkombinationen entwickelt, die fertig gepflanzt in einem Topf zu haben sind. Die Auswahl in Bissendorf ist besonders groß.

Früher waren Gärten eher als Nutzgärten angelegt. Das kann man mithilfe von Klipphahn wieder aufleben lassen. Zum einen gibt es ein breites Sortiment an Chili, Paprika, Aubergine, Zucchini oder Gurken. Besonders groß ist die Vielfalt aber bei Tomaten. Hier sind klassische Sorten zu haben wie historische Sorten, etwa aus der DDR, oder besonders resistente und ertragreiche Sorten.

Auf der großen, neu gestalteten Außenfläche sind Solitärpflanzen und Besonderheiten ebenso zu entdecken wie ein breites Staudensortiment.

Und wer bei der Gestaltung des Gartens Hilfe benötigt, kann auf das Gärtnerteam bei Klipphahn zählen.


Bernd Kessebom von florus mag die Vielfalt der Hortensien.
Bernd Kessebom von florus mag die Vielfalt der Hortensien.

Wer an kräftigen Farben seine Freude hat, kommt im Garten kaum um das Thema Hortensie herum. „Die Vielfalt ist groß“, weiß Bernd Kessebom von der Gärtnerei florus in Isernhagen HB. Man kann sie im Beet halten, in Töpfen ziehen oder an Hauswänden und Pergolen sprießen lassen. Die Kletterhortensie kommt ursprünglich aus Ostasien und blüht in einem schönen Weiß. Die Eichblatthortensie trumpft nicht nur mit ihren Blüten auf wie ihre Artgenossinnen. Hier ist es die namengebende Blattform, die die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Sie erinnert tatsächlich an ein Eichenblatt.

Viele Gartenliebhaber greifen immer gern zu den klassischen Bauernhortensien. Aber auch hier gibt es Neuerungen, denn bei florus sind mehrfach blühende Arten erhältlich. Sie haben den Vorteil, dass, nachdem die erste Blüte verblüht ist, sich eine neue bildet. So blüht sie bis in den Herbst hinein. Auch bei kaltem Wetter, wenn etwa Frühjahrsfröste drohen, ist die mehrfach blühende Hortensie den anderen Sorten überlegen. Während herkömmliche Arten durch den Frost in der Blütenbildung verzögert werden, wenn die erste Blüte erfriert, bildet sich hier sofort eine neue. Das soll aber nicht gegen die einmal blühenden Sorten sprechen, denn gerade im Herbst können schöne Raureifbilder entstehen, wenn die verblühte Blüte nicht abgeschnitten wird.

Bernd Kessebom empfiehlt auch die Vielfalt der Rispenhortensien. Hier gibt es inzwischen Sorten, die sich nicht von anfangs Grün zu lediglich Weiß verfärben. Die neue Sorte wechselt zum Herbst zu Rot oder Rosa und bringt so noch eine schöne Farbe in die beginnende kalte Jahreszeit.

Wer gern blaue Hortensien haben möchte, braucht dazu einen Spezialdünger, mit dem der pHWert der Erde verändert wird. „Blaue Hortensien mögen es gern sauer“, sagt Kessebom. Ist sie sauer genug, verfärbt sie sich ins Blaue.

Hortensien sollten im Halbschatten stehen, gibt der Gartenexperte einen Tipp zum Standort. Dazu müssen sie gut gegossen werden. In einem trockenen Sommer wie im letzten Jahr sollten sie zwei Mal in der Woche ausgiebig gewässert werden.

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