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Home Sonderthemen Hannover Region Nord Für warme Füße: Die unsichtbare Wärme einer Fußbodenheizung
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14:09 26.06.2020
Fußbodenheizungen sind energieeffizient und geben den Wohnräumen mehr Stellmöglichkeiten.
Nach der Renovierung erscheint die Treppe in neuem Glanz.

Besonders Frauen kennen das Problem der kalten Füße. Im Winter wird deshalb gerne zu dicken Socken und plüschigen Hausschuhen gegriffen. Die flächendeckende Fußbodenheizung ist daher häufig ein Traum der Damenwelt. Ein weiterer Vorteil, den auch die Männer sehr schätzen, ist die Platzersparnis. Ist eine Fußbodenheizung installiert, ergeben sich plötzlich diverse weitere Stellmöglichkeiten für Möbel. Denn in der Regel sind Heizkörper unter oder in der Nähe der Fenster angebracht.


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Sofas nicht zu dicht an Heizungen platzieren

Besonders im Wohnzimmer gerät man schnell an seine Grenzen, was die Positionierung des großen Ecksofas angeht. Zu dicht am Heizkörper ist energieverschwendend und weit genug weg ist Platzverschwendung. Eine Fußbodenheizung ist überdies eine energieeffiziente Heizmöglichkeit. Sie ist nicht etwa neu. Bereits im alten Rom wurde warmes Wasser durch den unter dem Fußboden liegenden Heizraum befördert, um die Räume aufzuwärmen. In den 70er Jahren etablierte sich die Fußbodenheizung in der modernen Welt. Kann solch eine technische Errungenschaft auch Schattenseiten aufweisen? Durchaus, denn manchen Meinungen zufolge wirbelt eine Fußbodenheizung den sich auf dem Fußboden befindenden Staub und Schmutz in die Atemluft hoch und kann Allergien fördern. Denn wo Wärme ist, entsteht Bewegung.

Des Weiteren kann der Austausch defekter Heizleitungen teuer werden. Nicht nur die Leitung selbst muss ersetzt werden, sondern schlimmstenfalls der darüber liegende Fußboden ebenso.

Eine Fachfirma kann viel Ärger ersparen

Wenn man eine Fußbodenheizung nachträglich installieren möchte, sollte man unbedingt eine Fachfirma hinzuziehen. Machen sich Hobbyhandwerker ans Werk, können viele fatale Fehler passieren, die man schlussendlich mit viel Geld und Nerven bezahlt. Langlebigkeit und Gewährleistungen erreicht man am besten mit einer professionellen Installation. lps/AM


Kindgerechtes Badezimmer: Sicherheit geht vor

Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen darf eine kindgerechte Einrichtung im Badezimmer nicht fehlen.
Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen darf eine kindgerechte Einrichtung im Badezimmer nicht fehlen.

Das Badezimmer ist im Grunde eines der wichtigsten Zimmer in Wohnung oder Haus, schließlich wird dort täglich viel Zeit verbracht. Es ist eines der ersten Zimmer, das morgens betreten und eines der letzten Zimmer, das abends verlassen wird. Auch aus diesem Grund ist es wichtig, das Badezimmer kindgerecht zu gestalten. Besonders im Fokus steht dabei das Motto: Sicherheit geht vor. In einem Badezimmer verstecken sich meist ungeahnte Gefahrenquellen für die Kleinen. Damit der Nachwuchs nicht auf Schritt und Tritt verfolgt und beobachtet werden muss, ist es hilfreich, im Voraus alle Gefahren zu beseitigen. So wird unter anderem angeraten, den Schlüssel nicht in der Badezimmertür stecken zu lassen.

Ob aus Versehen oder mit Absicht: Schließt sich das Kind ein und kann die Tür danach nicht mehr öffnen, kann es durchaus hektisch werden. Elektronische Geräte wie ein Föhn, Rasierapparat, Lockenstab oder die elektrische Zahnbürste sollten ihren Platz außerhalb der Reichweite des Kindes haben.

Am wichtigsten ist es jedoch, dass Putzmittel und andere Flüssigkeiten, welche das Kind sogar vergiften oder zumindest nachhaltig schädigen könnten, sicher verstaut werden. Für Shampoo und Duschzeug sowie Seife gilt das Gleiche. Wer seine Medikamente im Badezimmer lagert, muss dafür Sorge tragen, dass diese nicht lose herumliegen, sondern idealerweise in einem verschließbaren Medizinschränkchen verstaut sind.

Besonders in den ersten Lebensjahren sind Kinder noch unsicher auf den Beinen, weshalb sie leicht stolpern und fallen können. Armaturen im Badezimmer bestehen fast immer aus harten Oberflächen, an denen sich Kinder durchaus verletzen können. Damit der Badezimmeralltag ohne Tränen überstanden werden kann, gibt es beispielsweise einen Luftpolsterschutz, den man einfach über die betreffende Armatur stülpt. lps/Bi


Ein Neubau statt Umbau – in manchen Fällen kann es sich lohnen

Ein Neubau kann nach den persönlichen Wünschen der Hausbesitzer gestaltet werden.
Ein Neubau kann nach den persönlichen Wünschen der Hausbesitzer gestaltet werden.

Beim Kauf oder Besitz eines alten Hauses fallen stets Kosten für Umbau-, Reparaturmaßnahmen und Sanierungen an. Werden diese im Laufe der Jahre immer höher, ist es unter Umständen sinnvoll, über einen Neubau nachzudenken, was gleichzeitig verschiedene Möglichkeiten mit sich bringt.

Hat man sich den Traum vom Eigenheim durch den Erwerb einer Bestandsimmobilie verwirklicht, wird in der Regel schnell deutlich, dass sowohl planerisch als auch finanziell einige Hürden zu erwarten sind. Schließlich entsprechen ältere Häuser nur selten exakt den eigenen Vorstellungen.

Kompromisse oft nötig

Die Wunschliste für weitere Zimmer oder Modernisierungsmaßnahmen wird somit meist länger, wobei im Zuge der Umbauarbeiten klar wird, dass Kompromisse von Nöten sind, energetisch wie planerisch. Wer sein Traumgrundstück gefunden hat, möchte jedoch ungern Abstriche beim Wohnkomfort machen oder gar wegziehen.

Daher stellt sich die Frage, ob ein Umbau noch sinnvoll ist oder ein Abriss in Kombination mit einem Neubau nicht die bessere Lösung ist. Tatsächlich sind laut einer Studie der „Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen“ in Deutschland circa 1,8 Millionen Wohnhäuser nicht mehr wirtschaftlich zu sanieren. Allein Maßnahmen wie die Sanierung von Badezimmern und Küche verursachen Kosten, welche in den Bereich der finanziellen Aufwendungen für einen Neubau reichen können.

Nicht modernisierte und sanierte Häuser hingegen verursachen schnell Zusatzkosten durch unter anderem schlechte Dämmung und Leitungen. Strom- und Heizkosten steigen unnötig an. Auch aus diesen Gründen ist es folglich sinnvoll, sich für einen Neubau zu entscheiden.

Ist man sich unsicher, ob das alte Haus doch mit einem geringeren Kostenaufwand instandgehalten werden kann, ist es ratsam, einen Experten zu Rate zu ziehen, welcher eine detaillierte Bewertung und Begutachtung des Hauses vornimmt. lps/Bi
       

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