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14:30 18.04.2019
Mängel an komplexen Bauteilen wie der Bremsanlage sind für den Laien oft schwer zu erkennen. Beim Check in der Werkstatt werden auch diese Partien gründlich untersucht. Foto: pixabay.com

Kälte und Nässe ziehen jedes Fahrzeug zwangsläufig in Mitleidenschaft. Um die Spuren des Winters zu beseitigen und das Fahrzeug für die kommende Saison flott zu machen, sollte ein spezieller Frühjahrs-Check durchgeführt werden. Dabei müssen insbesondere die Teile einer Überprüfung unterzogen werden, die durch Kälte und Feuchtigkeit stark beansprucht wurden. Es kann notwendig werden, gewisse Teile auszutauschen oder instand zu setzen. Die Karosserie sollte auf Risse und Korrosion überprüft werden. Scheibenwischer sind nach den Wintermonaten oft abgenutzt. Wenn sie reißen oder der Gummi porös und hart wird, ist eine ausreichende Funktionsfähigkeit nicht mehr garantiert. Die Sicherheit im Straßenverkehr ist dadurch gefährdet. Deshalb sollten sie bei den ersten Anzeichen von Gebrauchsspuren ausgetauscht werden. Ebenfalls müssen die Flüssigkeitsstände überprüft und gegebenenfalls ausgeglichen werden. Neben dem Ölstand, der Bremsflüssigkeit und der Scheibenwaschanlage ist es notwendig, auch die Kühlflüssigkeit zu überprüfen.

Hier muss darauf geachtet werden, dass die Kühlung auch bei steigenden Außentemperaturen noch ausreichend ist. Das ist besonders wichtig, da bei einem überhitzten Motor irreparable Schäden auftreten können. Außerdem sollten auch komplexere Teile wie die Bremsanlagen, die Elektronik und die Beleuchtungen überprüft werden. Daher ist es sinnvoll, den gesamten Frühjahrs-Check von einer Werkstatt durchführen zu lassen. Das Fachpersonal stellt sicher, dass nichts vergessen wurde. lps/DGD

Fährt man nicht gerade mit Ganzjahresreifen, steht im Frühjahr wieder ein Reifenwechsel an. Als Faustregel gilt: „Von O bis O“, das heißt von Ostern bis Oktober kann mit Sommerreifen gefahren werden. Der Wechsel ist durchaus sinnvoll, da man bei der Fahrt mit Winterreifen mehr Sprit verbraucht. Das kommt daher, dass die Bodenhaftung der Winterreifen stärker ist, damit das Fahrzeug auch bei Glätte nicht so leicht ins Schleudern gerät. Durch den größeren Rollwiderstand wird aber auch eine höhere Antriebsenergie notwendig, wodurch der Spritverbrauch steigt. Generell gibt es aber auch zwischen den Sommerreifen Unterschiede. Sind die Reifen schon stark abgenutzt und hat das Profil keine ausreichende Tiefe mehr, sollte man bei dem Neukauf eines Reifensatzes auf die Kraftstoffeffizienz achten. Seit 2012 sind die Hersteller verpflichtet, die Reifen in Klassen von A bis G einzuteilen, wobei A für die Reifen mit dem geringsten Verbrauch steht. Ebenso wichtig ist es aber, nach dem Wechsel den Reifendruck zu prüfen. Nur mit dem richtigen Reifendruck fährt man energiesparend und verringert die vorzeitige Abnutzung. Es ist notwendig den Druck von Zeit zu Zeit zu überprüfen, da Temperaturschwankungen dazu führen, dass sich die Luft im Reifen ausdehnt oder zusammenzieht, wodurch sich der Druck ändert. lps/DGD

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