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12:21 29.04.2021
Süßes gegen Bitteres: Dem Spargelkochwasser sollte neben Salz immer auch etwas Zucker und ein kleines Stück Butter zugegeben werden.

Frischer Spargel kann ungeschält und in ein feuchtes Tuch eingeschlagen bis zu zwei Tagen im Gemüsefach des Kühlschrankes aufbewahrt werden.

Bleichspargel wird immer vom Kopf aus nach unten hin dicker geschält. Gegebenenfalls wird der holzige unterste Teil abgeschnitten. Bei Grünspargel wird nur das untere Drittel geschält. Spargelabschnitte und -schalen ergeben übrigens eine aromatische Basis für eine Suppe, wenn sie 10 bis 15 Minuten gekocht werden.

Zum Garen von Spargel sollte wenig Wasser verwendet werden, um möglichst viele Nährstoffe und den feinen Spargelgeschmack zu erhalten. Ein spezieller Spargeltopf oder ein Kochtopf mit Siebeinsatz sind besonders geeignet.

Wenn Spargel in einem normalen Topf gegart wird, kann er leicht abbrechen. In einem Spargeltopf haben die Stangen ausreichend Platz. Sie Köpfe sollten am besten nicht im Wasser stehen, damit sie nur schonend gedämpft und nicht matschig werden. Die Anschaffung eines Spargeltopfes lohnt sich aber nur, wenn man oft Spargel darin gart oder ihn anderweitig verwendet. In einem Spargeltopf können beispielsweise auch Nudeln, wie Spaghetti, gekocht oder Gemüse gedämpft werden.

Dem Spargelkochwasser sollte neben Salz auch immer Zucker und ein kleines Stück Butter zugegeben werden. Der Zucker dient dazu, den vor allem bei grünem Spargel aufgrund der Inhaltsstoffe gelegentlich vorkommenden bitteren Beigeschmack zu neutralisieren.

Bleichspargel braucht etwa 20 bis 25 Minuten zum Garen. Bei Grünspargel, der einen kräftigeren Geschmack hat, beträgt die Garzeit nur 10 – 15 Minuten.

Zum Einfrieren wird Spargel geschält, aber nicht blanchiert. Der gefrorene Spargel wird dann gleich in das gewürzte Kochwasser gegeben. kiw
    

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