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13:34 01.06.2021
Im Hauptbecken gibt es mehrere getrennte Zonen. In allen ist auch das sportliche Schwimmen auf einer 50-Meter-Bahn möglich.

Auch die Saison 2021 im Freibad Hänigsen steht zumindest am Anfang ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Das bedeutet: Keinen Start mit dem beliebten Freibadfrühstück und vielen Menschen. Stattdessen ist das Schwimmen unter strengen Auflagen vorerst Genossenschaftsmitgliedern und ihren Familien vorbehalten.

Dass dieses überhaupt möglich ist und das Bad am Fließgraben seine Tore öffnen darf, liegt am Nutzungskonzept, dass der Vorstand bei der Region Hannover eingereicht hat. Der Nutzung der Wasserflächen im Bad als Sportanlage wurde zugestimmt. Liegewiesen und sonstige Grünflächen sind gesperrt.

„Das ist wichtig“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Freibadgenossenschaft, Rainer Lindenberg. „Als Freibad hätten wir keine Chance gehabt.“ Doch mit dem Konzept für Individualsport im Bad als einer öffentlichen Sportanlage sind viele Auflagen verbunden.

Start für Genossen mit gültiger Jahreskarte

Wie schon 2020 haben Vorstand und Team im Freibad Hänigsen intensiv an einem der Situation angepassten, tragfähigen Konzept gefeilt, um möglichst zügig starten zu dürfen. „Denn, davon sind wir überzeugt, gerade jetzt in der Pandemie ist es unheimlich wichtig, den Menschen sportliche Betätigung zu ermöglichen“, sagt Lindenberg.

Dazu gehören natürlich auch an die jeweilig gültige Niedersächsische Corona-Verordnung angepasste Hygienemaßnahmen. Und die sehen eine strenge Begrenzung der Personenzahl vor. Vorerst dürfen deshalb lediglich Mitglieder der Freibadgenossenschaft mit gültigen Jahreskarten nach vorheriger Buchung in einem begrenzten Bereich für jeweils eine Stunde ihre Bahnen ziehen. Je nach Entwicklung der Inzidenzzahlen und den hoffentlich damit verbundenen Lockerungen werden mehr und auch andere Personen zugelassen werden.


“Denn, davon sind wir überzeugt, gerade jetzt in der Pandemie ist es unheimlich wichtig, den Menschen sportliche Betätigung zu ermöglichen.“

Rainer Lindenberg, Vorstandsvorsitzender der Freibadgenossenschaft


Das sind die aktuellen Regeln

Kommen, Schwimmen, gehen: So lässt sich das aktuelle Prozedere kurz zusammenfassen. Jeweils für eine Stunde können Genossen mit Jahreskarten einen vorher gebuchten Bereich nutzen – die Zeit für das An- und Ausziehen ist dabei inklusive. Einlass erfolgt immer zur vollen Stunde.

Am Eingang müssen Besucher die Hände desinfizieren, auf den Wegen Masken (FFP2- oder medizinische Masken) tragen. Lediglich auf direktem Weg ins Becken darf die Maske abgenommen werden. Duschen und Umkleiden bleiben vorerst geschlossen, die Toiletten geöffnet. Diese werden regelmäßig desinfiziert. Auch Handläufe an Treppen und Leitern werden vor jedem Nutzerwechsel desinfiziert. Umziehen ist lediglich in mobilen, oben und unten geöffneten und belüfteten Einzelumkleiden im Außenbereich möglich.

„Die Liege- und Sportwiese muss leider zur Zeit gesperrt bleiben“, sagt Werner Wiedenroth,der im Freibadgenossenschaftsvorstand für den Badebetrieb verantwortlich ist. Solange im Bad lediglich Individualsport möglich ist, können zudem keine Schwimmhilfen, Tauchringe, Sonnenschirme oder Liegen ausgeliehen werden.

Schwimmen in abgegrenzten Zonen

Die Wasserfläche ist in vier Zonen aufgeteilt: Das Nichtschwimmerbecken stellt eine davon dar, weitere drei gibt es – jeweils durch eine Abstandszone von einer Bahn getrennt, im Schwimmerbecken. Diese sind durch separat ausgeschilderte und durch Absperrungen klar begrenzte Zuwegungen erreichbar, sodass es hier zu keinen Begegnungen zwischen den Besuchern kommt. Jede Zone enthält eine mobile, durchlüftete Umkleidekabine. Jeweils eine Zone kann bei einer Inzidenz von mehr als 100 von allen Personen eines Haushalts oder einer Einzelperson (ab 14 Jahren) oder kontaktlos von zwei Einzelpersonen (ab 14 Jahren) aus unterschiedlichen Haushalten genutzt werden. Mit der unter 50 sinkenden /-Tages-Inzidenz in der Region Hannover und den damit in Kraft tretenden Lockerungen können seit dem 25. Mai alle vier Zonen doppelt vergeben werden.

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