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Home Sonderthemen Hannover Region Nord-West Fische oder Schilf? Tipps für die Gestaltung des Gartenteichs
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16:08 04.06.2020
Ein Teich ist ein idyllischer Anblick und bietet Entspannung. Foto: Pixabay

Wasser fasziniert und beruhigt. Das leise Plätschern, die ruhigen Wasserbewegungen und die Pflanzen und Tierchen runden das Bild von Seeidylle ab. Viele setzen den Wunsch von einem eigenen Gartenteich in die Tat um. Vor dem ersten Spatenstich ist eine gute Planung vorteilhaft, damit nicht im Nachhinein aufwendige Nachbesserungen drohen. In erster Linie sollte man sich über den Standort Gedanken machen.

Will man das Gewässer im Blick haben, legt man den Teich in der Nähe der Terrasse an. Der Platz naturnaher Teiche, die zahlreiche Tiere anlocken sollen, sollte abgeschiedener sein. Eine weitere wichtige Rolle spielt das Verhältnis von Sonne und Schatten. Einerseits benötigen Wasserpflanzen viel Licht um zu wachsen, andererseits darf sich das Wasser nicht zu sehr erwärmen. Das Algenwachstum könnte somit gefördert werden, was für die übrigen Pflanzen von Nachteil wäre. Fünf Sonnenstunden pro Tag sind hierfür ein guter Richtwert.

Sechs wesentliche Schritte müssen gegangen werden, bis die stimmungsvolle Oase fertig ist. Zunächst muss die Fläche markiert und abgesteckt werden. Anschließend wird der Teich ausgehoben. Bei der Vollendung eines Teiches ist professionelle Unterstützung und Know-how vom Fachhandel immer lohnenswert. Dies beginnt bei der Auswahl der richtigen Wasserpumpe über eine geeignete Schutzfolie bis zur optimalen Bepflanzung. Eine dekorative Wasserpflanze ist zum Beispiel der weißrandige Kalmus. Zur Wasserklärung eigenen sich Schwanenblumen und Wasserschwertlilien sehr gut. Schilf sieht zwar toll aus, aber es wuchert stark. Sobald man plant Fische oder andere Wasserbewohner einzusetzen, sollte man ein Filtersystem frühzeitig berücksichtigen. Wasser, Pflanzen, Blumen und Tiere – eine Symbiose, die den Garten bereichert. lps/AM

So blüht es im Garten und auf dem Balkon

Beim Bewässern mit Leitungswasser darauf achten, dass dieses nicht allzu kalt ist

Blumen sollten idealerweise mit einer Gießkanne und bereits abgestandenem Wasser gegossen werden. Foto: Pixabay
Blumen sollten idealerweise mit einer Gießkanne und bereits abgestandenem Wasser gegossen werden. Foto: Pixabay

Das regelmäßige Bewässern von Pflanzen ist unabdingbar. Ob auf der Terrasse, dem Balkon oder im Wintergarten: Blumen und Grünpflanzen benötigen ausreichend Wasser. Neben herkömmlichem Leitungswasser bieten Regenwasser sowie Wasser aus der Regentonne einige Vorteile für Pflanzen. Beim Bewässern mit Leitungswasser sollte darauf geachtet werden, dass dieses nicht allzu kalt ist.

Im Sommer stellt eiskaltes Wasser aus der Leitung einen Stressfaktor für überhitzte Blumen dar. Sinnvoll ist es daher, das Leitungswasser in Gießkannen abzufüllen und etwas erwärmen zu lassen. Zudem ist abgestandenes Wasser für die meisten Pflanzen verträglicher, weshalb es sich lohnt, mindestens zwei gefüllte Gießkannen auf dem Balkon oder der Terrasse bereitzustellen.

Leitungswasser ist sehr kalkhaltig, was einige Balkonblumen wie beispielsweise Hängepetunien nicht vertragen. Abhilfe schafft hierbei ein saures Substrat. Zudem empfiehlt es sich, Blumen nach Möglichkeit mit kalkfreiem Wasser zu gießen. Regenwasser ist somit für Blumen häufig verträglicher.

Das Wasser aus einer Regentonne ist im Vergleich zum Leitungswasser weich und daher für die Pflanzenbewässerung ideal. Wohnt man in einem Mietshaus kann in Absprache mit dem Hauseigentümer an den Fallrohren der Dachrinne ein Auffangbehälter installiert werden. Dies hat zudem den Vorteil, dass der individuelle Wasserverbrauch niedrig gehalten wird. lps/Jm


Seerosen – Teichschmuck für den Garten

Damit die Gewächse gedeihen, eignet sich ein heller und warmer Standort am besten

Blüten auf der Wasseroberfläche eines Teiches sind immer ein Hingucker. Foto: Pixabay, Beetle
Blüten auf der Wasseroberfläche eines Teiches sind immer ein Hingucker. Foto: Pixabay, Beetle

Seerosen verzaubern durch die Schönheit ihrer Blüten, denn sie sind ein Hingucker in jedem Gartenteich und keine Wasserpflanze ist von so beeindruckender Schönheit und Vielfalt wie die Seerose. Deshalb wird die Seerose auch die „Königin des Gartenteichs“ genannt. Ob für einen Teich oder auch für ein Pflanzfass – Seerosen gibt es in den unterschiedlichsten Sorten und vielen Farben.

Einige Seerosen öffnen ihre Blüten täglich nur für ein paar Stunden, andere dagegen blühen bis in den Herbst hinein. Etwa ab Mai kann man neue Seerosen pflanzen, da dann die Wassertemperatur meist warm genug ist. Bei der Auswahl der Seerosenart spielt die Wassertiefe eine wichtige Rolle. Kleine Sorten gedeihen bereits in 20 bis 30 Zentimeter tiefem Wasser und eignen sich somit auch für einen Mini-Teich.

Damit die Pflanzen gedeihen, eignet sich ein heller und warmer Standort am besten. Die Blütezeit variiert nach der Sorte und beginnt in der Regel im Juni. Seerosen werden meist in spezielle Körbe gepflanzt, die dann in der entsprechenden Wassertiefe aufgestellt werden.

Das erleichtert die Handhabung, wenn die Pflanzen für eine Teichreinigung oder zur Überwinterung wieder entnommen werden müssen. Außerdem wird dadurch verhindert, dass durch die gedüngte Seerosenerde der Algenwuchs im Teich angeregt wird.

Die Pflanzkörbe sollten ausreichend groß und stabil sein. Es gibt auch Seerosen, die winterhart sind und während der kalten Jahreszeit im Gartenteich bleiben können. Das Sortiment der Seerosen wird in drei Kategorien eingeteilt: Pflanzen für niedrigen, mittleren und tiefen Wasserstand. Deshalb ist bei der Auswahl der Sorte die Pflanztiefe entscheidend. Im Fachhandel und in Gärtnereien wird man bei der Auswahl der Sorten fachkundig beraten. lps/Rg


Ein Brunnen im Garten hat viele Vorteile

Passende Modelle bieten Lebensraum für Wasserpflanzen, Libellen und Vögel

Springbrunnen gehören aufgrund ihrer ansprechenden Wasserspiele zu den beliebtesten Brunnenarten. Foto: Pixabay
Springbrunnen gehören aufgrund ihrer ansprechenden Wasserspiele zu den beliebtesten Brunnenarten. Foto: Pixabay

Wasser als Element findet in Gärten immer mehr Anklang. Es bringt Bewegung in den Garten, bietet Lebensraum für Flora und Fauna, wie beispielsweise Wasserpflanzen, Libellen und Vögel und ist generell ein schöner Blickfang. Schließlich gibt es kaum etwas Schöneres als an einem lauen Sommerabend im eigenen Garten zu sitzen und dem ruhigen Plätschern des Wassers zuzuhören sowie die erfrischende Kühle eines Springbrunnens zu genießen.

Brunnen und Wasserspiele zählen zu den einfachsten Mitteln der Gartengestaltung mit Wasser. Sie finden auch in kleinen Gärten mühelos Platz und sind bei durchdachter Planung ein wahrer Hingucker. Ein Fertigbrunnen, der unzeremoniell in einer dunklen Ecke platziert wird, hinterlässt kaum einen Eindruck. Daher sollte sich vorab genau überlegt werden, wo der Brunnen am besten seine Wirkung entfalten kann und zur Geltung kommt.

Auch die Brunnenart muss passend zur restlichen Gartengestaltung gewählt werden. Generell unterscheidet man zwischen drei unterschiedlichen Typen. So gibt es den Grundwasserbrunnen, welcher, wie der Name andeutet, ausschließlich der Wassergewinnung dient. Dieser stellt weniger durch sein Spiel mit dem Wasser, sondern vielmehr durch eine schöne Aufmachung mit beispielsweise einer Backsteinverkleidung und einer ansprechenden Pumpe einen Blickfang dar.

Das Wasser kann zum Gießen oder für eine automatische Bewässerungsanlage genutzt werden. Ein Zierbrunnen bringt das Wasser als solches mehr zur Geltung. Hierbei handelt es sich um einen Quellstein-Brunnen, bei dem das Wasser ruhig nach unten fließt, ähnlich wie bei einem Zimmerbrunnen.

Zu guter Letzt gibt es den klassischen Springbrunnen. Dieser verfügt über teils aufwendige Wasserspiele mit Kaskaden, Fontänen und einem Wasserbecken. Er wird entweder frei im Garten platziert oder kann in Kombination mit einem Teich installiert werden. lps/Bi
   

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