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19:24 01.01.2022
Mehr Wohnqualität, Licht und ein ansprechendes Design: Einige Konstruktionen werten das Haus auch optisch auf. Foto: Rainer Sturm/pixelio.dey

Beim Planen und Bauen von Immobilien spielen Fenster eine wichtige Rolle. Sie sorgen für Licht in den Räumlichkeiten, eine ausreichende Belüftung und sollten die Energiebilanz eines Gebäudes positiv beeinflussen. Um für den individuellen Bedarf die optimalen Fenster zu finden, sollten die Merkmale der verschiedenen Fenstertypen und Fensterkonstruktionen bekannt sein. Sie unterscheiden sich teilweise maßgeblich voneinander.

Einfachfenster

Innerhalb von Europa werden Einfachfenster meistens eingesetzt. Es handelt sich um Fenster mit einer Konstruktion aus einteiligen Flügelrahmenprofilen. Sie können mit Mehrscheibenisolier- oder Einscheibengläsern ausgestattet sein. Einscheibengläser haben schlechte Werte hinsichtlich der Wärme- und Schalldämmung und sind in Deutschland lediglich in unbewohnten Räumen erlaubt. Fenster mit Mehrscheiben-Isolierverglasung sind aufgrund guter Dämmeigenschaften beliebt und gelten als verbreitetes Standardfenster. Hierbei kommen in der Regel zwei oder drei Glasscheiben zum Einsatz. Erhältlich sind aber auch Varianten mit bis zu sechs Scheiben. Der Zwischenraum zwischen den Scheiben ist mit Gas oder Luft gefüllt. Je nach Eigenschaften der Einfachfenster mit Mehrscheiben-Isolierverglasung werden diese als Sonnenschutzglas, Schallschutzglas oder Wärmeschutzglas bezeichnet. Grundsätzlich werden Fenster beim Hausbau in der Regel aus Aluminium, Holz oder Kunststoff hergestellt. Aufgrund der positiven Eigenschaften gewinnt Kunststoff als Fertigungsmaterial an Bedeutung. Einfachfenster haben den Vorteil, dass hier grundsätzlich alle Öffnungsarten, sei es Drehen oder Kippen oder eine Kombination, möglich sind.

Fenster sorgen für Licht und Belüftung – und sie beeinflussen die Energiebilanz eines Gebäudes positiv. Foto: tdx/homesolute.com
Fenster sorgen für Licht und Belüftung – und sie beeinflussen die Energiebilanz eines Gebäudes positiv. Foto: tdx/homesolute.com

Besonders praktisch für Hausbesitzer sind konfigurierbare Varianten, die nach den persönlichen Vorstellungen anpassbar sind.

Doppelfenster

Beim Produzieren von Doppelfenstern wird die Konstruktion so gestaltet, dass das Fenster mit Einscheibenfenstern geschlossen und geöffnet wird. Ein Einscheibenfenster geht nach innen auf, das andere nach außen. Bei Neubauten werden Doppelfenster kaum noch verwendet. Lediglich beim Optimieren der Wärme- und Schallschutzeigenschaften von Gebäuden kommen sie zum Einsatz, um die Eigenschaften eines einfachen Fensters zu ergänzen.

Kastendoppelfenster

Kastendoppelfenster haben den Vorteil, dass die zwei getrennt voneinander zu öffnenden Fensterflügel separat bedienbar sind. Die Schallschutzwerte dieser Fenster sind gut. Je nach Hersteller werden die Fenster aufgrund ihrer guten Wärmeschutzwerte im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen genutzt. Der Name entsteht, weil beide Fensterflügel gemeinsam mit dem Rahmen einen Kasten ergeben. Beim Sanieren von Altbauten werden Kastendoppelfenster häufiger eingesetzt.

Verbundfenster

Aus dem Doppelfenster wurde das Verbundfenster entwickelt. Sie bestehen aus zwei hintereinander liegenden Flügeln mit einem Drehpunkt im Fensterrahmen. Zwischen den Fensterebenen besteht eine Luftschicht, die den Wärmeübergang von innen nach außen reduziert. Somit entstehen gute Wärmewerte. Lediglich ein Flügel muss betätigt werden, um das gesamte Fenster zu öffnen. Die Bedienung ist gleichermaßen komfortabel wie bei Einfachfenstern. Verbundfenster sind in Aluminium, Holz und Kunststoff erhältlich.

Große Auswahl

Hinsichtlich der Konstruktionen gibt es zahlreiche Unterschiede bei Fenstern. Grundsätzlich wird zwischen beweglichen und starren Modellen unterschieden. Selten eingesetzt, aber durchaus nützlich für Wintergärten und ähnliches sind starre Fenster. Sie werden als Ober- oder Unterlichter angeboten und nicht zum Öffnen konstruiert. Bei einflügeligen Fenstern besteht ein bewegliches Element. Beim mehrflügeligen Fenster gibt es zwei oder mehr bewegliche Elemente. Zudem unterscheiden sich Fenster hinsichtlich des Öffnungsmechanismus. Vom Drehfenster über Wendefenster bis hin zum Schwingflügelfenster wird alles geboten. Grundsätzlich müssen die geltenden Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes beachtet werden. Sie spielen bei der Fensterwahl eine entscheidende Rolle.


Den passenden Stil finden: Ein Überblick über die beliebtesten Wohnstile von vintage bis retro

Die Einrichtung der Wohnung sagt viel über die eigene Persönlichkeit aus. Die einen legen großen Wert auf Ordnung, bei den anderen darf es etwas chaotischer sein. Jeder sollte seinen eigenen Stil finden, mit dem er sich identifiziert. Damit nicht alles zusammengewürfelt und zufällig aussieht, kann man versuchen, einen Leitfaden in die Einrichtung zu bringen.

Beim „Skandinavischen Stil“ ist alles schlicht und minimalistisch gehalten. Die Wohnfarben sind weiß oder sehr hell gehalten, um das Licht bestmöglich zu reflektieren, um in der dunklen Jahreszeit der Finsternis zu trotzen. Der „Vintage-Stil“ ist etwas für Liebhaber vergangener Zeiten. Alte Möbelstücke, die Geschichten erzählen und den Besitzer in Nostalgie schwelgen lassen, sind die Kernelemente dieses Stils. Anders als die Nachbildungen, die im „Retro-Stil“ hergestellt wurden, handelt es sich beim „Vintage-Stil“ um echte, alte Einrichtungsgegenstände. Entscheidet man sich für diesen Stil, stellt man seine Einrichtung am besten aus Objekten aus Antiquariaten oder von Flohmärkten zusammen. Der Landhausstil erfreut sich auch in Großstädten zunehmender Beliebtheit. Das Mobiliar ist rustikal und traditionell gehalten. Bei qualitativ hochwertigen Möbelstücken handelt es sich um echte Handwerksstücke. lpa/DGD

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