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Home Sonderthemen Hannover Region Süd Faktencheck: Was stärkt unser Immunsystem?
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14:53 29.10.2020
Stark und widerstandsfähig gegen Viren – ein bewusster Lebensstil schafft dafür die Voraussetzung. Foto: djd-Trivial-Polc

Das Immunsystem ist unser wichtigstes Bollwerk gegen Viren, Bakterien und Parasiten - der ultimative Schutzschild gegen Krankheitserreger. Aber es ist ein fragiler Schatz, auf den jeder gut aufpassen sollte. Das gilt erst recht in diesen besonderen Zeiten. Tatsächlich hat eine aktuelle repräsentative Umfrage ergeben, dass den Deutschen das Immunsystem wichtig ist.

85 Prozent achten darauf, ihre Abwehr bestmöglich zu unterstützen - und haben das auch schon vor dem Ausbruch von Covid-19 gemacht. 66 Prozent legen nun sogar extra Wert darauf.

Einsamkeit kann das System schwächen

So mancher ist sich allerdings nicht sicher, was die Abwehrpower stärkt. So glaubt jeder Vierte, dass eine kohlenhydratreiche Ernährung hilfreich ist, 28 Prozent halten möglichst viel zu Hause bleiben für sinnvoll und 46 Prozent sind vom Abhärten des Eisbadens überzeugt. Jedoch gibt es für keine dieser Maßnahmen Belege, dass sie einen positiven Effekt auf das Immunsystem haben. Was indes aus den Zahlen hervorgeht: Wir wissen offenbar, dass Dinge, die uns glücklich machen und Stress reduzieren, dem Immunsystem guttun.

Das sind zum Beispiel Zeit an der frischen Luft zu verbringen und ausreichend zu schlafen (jeweils 95 Prozent), Sport zu treiben (77 Prozent) oder den Stress bewusst auszusperren (76 Prozent). Und das stimmt auch. Denn es gibt eine wechselseitige Beeinflussung von Zentralnervensystem, Psyche und Immunsystem. So fanden Forscher heraus, dass psychische Faktoren wie die soziale Isolation im Zuge der Corona-Maßnahmen direkten Einfluss auf die Entzündungsreaktionen in unserem Körper und damit auf unser Immunsystem haben können.

Mineralstoffreiche Ernährung ist von Belang

Darüber hinaus ist eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung wichtig. Zur Unterstützung ist oft eine gezielte Nährstoffzufuhr sinnvoll, wie auch 43 Prozent der Befragten glauben. Trivital immun (Apotheke) beispielsweise kann die normale Funktion unseres Immunsystems unterstützen: mit Vitalpilz- und Pflanzenextrakten sowie wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen wie Zink, Selen, Folsäure, Vitamin C, B6 und B12. Es ist nach dem intelligenten Tag-Nacht-Prinzip aufgebaut und unterstützt damit den natürlichen Biorhythmus des Körpers.

Noch mehr Tipps ...

Neben inzwischen hinlänglich bekannten Vorsichtsmaßnahmen wie Abstand halten, Hygieneregeln und Alltagsmaske sind unter www.trivital-hennig.de/ratgeber weitere Tipps zu finden. Eine Auswahl: Regelmäßiges Stoßlüften hilft gegen trockene Heizungsluft und umherschwirrende Viren. Ein Spaziergang in der Herbstsonne gefällt Immunsystem und unserer Laune.

Außerdem regen Wechselduschen oder Saunabesuche das Immunsystem zusätzlich an und stärken das Herz-Kreislauf-System. djd
  


Gute Beziehung zu Angehörigen ist wichtig

Für einige Menschen und Alleinstehende gewinnt die Familie im Alter an Bedeutung

Eine innige Beziehung zu den Angehörigen gibt ein Gefühl von Sicherheit. Foto: Pixabay.com
Eine innige Beziehung zu den Angehörigen gibt ein Gefühl von Sicherheit. Foto: Pixabay.com

Im Laufe des Lebens nimmt die Familie zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche Bedeutung ein. Wünscht man sich in jüngeren Jahren oft Unabhängigkeit und Freiheit zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, erfreut es viele, gerade im Alter wieder eine enge Beziehung zu den eigenen Angehörigen zu haben.

Oft kennen einen die Verwandten so gut wie wenige andere Menschen. Dies kann in den höheren Lebensjahren zu Sicherheit und einem Gefühl der Geborgenheit beitragen. Immer wieder stellt sich auch die Frage, ob eine Lebensgemeinschaft mit den eigenen Kindern oder Enkelkindern in Frage kommt. Während bei einigen Personen diese Entscheidung aus einer Not heraus getroffen werden muss, kann es jedoch auch viele Vorteile und schöne Seiten haben, diesen Schritt bewusst zu planen. Dennoch sollte dabei der persönliche Freiraum aller Beteiligten möglichst großzügig gewahrt werden.

So kann nicht davon ausgegangen werden, dass die eigenen Kinder nach vielen Jahren immer noch den gleichen Tagesablauf haben. Genauso wenig möchten ältere Familienmitglieder immer an allen Aktivitäten teilnehmen. Rücksicht, Geduld und viel Verständnis sind hier bei allen Teilnehmenden wichtig. Auch mögliche anfallende pflegerische Tätigkeiten sollten rechtzeitig organisiert werden. Hierfür stehen viele professionelle Anbieter zur Seite, die auch Hausbesuche und ambulante Pflegedienste bereitstellen. Können noch kleinere oder größere Aufgaben im gemeinsamen Haushalt übernommen werden, stellt dies für viele ältere Menschen eine große Erfüllung dar. Doch auch wenn nicht gleich der Schritt zum gemeinsamen Zusammenleben gemacht werden soll, können lebhafte Beziehungen zu Verwandten im Alter helfen, sich nicht alleine zu fühlen. lps/ML


Für pflegende Angehörige gibt es viele Hilfsmittel

Familien können finanzielle Unterstützung beantragen

Mit diesem Fahrzeug haben körperlich eingeschränkte und pflegebedürftige Menschen die Möglichkeit, weiterhin mobil zu bleiben. Die Kosten können in einigen Fällen die Krankenkassen übernehmen. Foto: Pixabay.com
Mit diesem Fahrzeug haben körperlich eingeschränkte und pflegebedürftige Menschen die Möglichkeit, weiterhin mobil zu bleiben. Die Kosten können in einigen Fällen die Krankenkassen übernehmen. Foto: Pixabay.com

ln der Pflege eines pflegebedürftigen Menschen werden immer wieder verschiedenste Hilfsmittel benötigt, um den Alltag unproblematisch zu gestalten. Dazu zählen allerhand unterschiedliche Dinge. Zum einen handelt es sich bei den Hilfsmitteln um Einweghandschuhe, Desinfektionsmittel oder Bettschutzeinlagen. Diese sind für eine reibungslose und sichere Pflege immer notwendig. Angehörige, die ein Familienmitglied mit Pflegegrad im eigenen Zuhause pflegt, hat sogar einmal monatlich kostenlosen Anspruch auf Pflegemittel dieser Art.

Weiter Hilfsmittel wie beispielsweise ein Rollator, Pflegebett oder Heimbeatmungsgerät sind Utensilien, die problemlos bei der Krankenkasse beantragt werden können und im Rahmen der Pflegebedürftigkeit bewilligt werden. Lediglich die regulären Zuzahlungen können von Krankenkasse zu Krankenkasse schwanken. Daher sollten sich Informationen zum finanziellen Zuschuss eines Hilfsmittels zur Pflege eingeholt werden. Wichtig zu beachten ist allerdings, dass ein Elektromobil unter gewissen Umständen als Hilfsmittel von der Krankenkasse gezahlt wird, dagegen Treppenlifte nicht unter diese Rubrik fallen und privat gezahlt werden müssen. Lediglich wird der Lift teilweise bezuschusst, wenn dieser zu den wohnumfeldverbessernden Maßnahmen zählt.

Sicherlich ist teilweise von Unklar worin der konkrete Unterschied besteht von Hilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln. Hier sollte sich nicht verunsichert werden, die Antwort ist einfach. Es handelt sich lediglich um verschiedene Kostenträger. Die Hilfsmittel werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen, die Kosten für die Pflegehilfsmittel zahlt demzufolge die Pflegeversicherung. lps/Str

Sinnvolle Vorsorge nutzen

Mit dem Phoropter messen Augenärzte und -optiker die Sehstärke.
Mit dem Phoropter messen Augenärzte und -optiker die Sehstärke.

Das Sehvermögen nimmt im Alter ab. Außerdem bringt der regelmäßige Umgang mit Smartphone, Pad oder Bildschirm auch für nicht mehr im Berufsleben Stehende Ermüdungserscheinungen mit sich. Bundesweit leiden Millionen unter dem sogenannten Büroaugen-Syndrom, ausgelöst durch lange Nutzung moderner Medien: Zuerst flimmern Buchstaben und Zahlen vor den Augen. Sie röten sich, bis quälendes Brennen die klare Sicht und Konzentration erschwert. Schließlich entsteht ein Gefühl, als ob Sandkörner zwischen Auge und Lid liegen, die auf den Augen kratzen, was sich durch Reiben noch verstärkt. Normalerweise ist die Augenoberfläche aus Binde- und Hornhaut ständig von einem dünnen Tränenfilm überzogen. So bleibt das Auge feucht und die Hornhaut wird mit Sauerstoff, Mineralien und Nährstoffen versorgt. Klimaanlagen, stark geheizte Räume und Zigarettenqualm fördern das Austrocknen der Hornhaut. Salben und Lösungen aus der Apotheke schaffen Abhilfe, doch sollte auch die Arbeit am Bildschirm geändert werden. Spätestens ab der Mitte des fünften Lebensjahrzehnts sollte man nicht nur zum Augenoptiker gehen, sondern auch regelmäßig zur Vorsorge zum Augenarzt. Trockene Augen sind nur ein geringes Problem, wenn man die ernsteren Augenkrankheiten bedenkt, die mit zunehmendem Alter vermehrt auftreten können. Dazu gehören Grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaukom), Netzhautablösung und Makula-Degeneration. lps/Cb

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