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Home Sonderthemen Komplett Fachverband Hannoverscher Bestatter bestätigt den Vorsitzenden Torsten Jöcks in seinem Amt und spricht über die künftige Linie
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11:48 11.06.2019
Malte Kempelmann (von links), Torsten Jöcks und Renate Unbescheiden repräsentieren als Vorstand den Fachverband. Bei mehr als sommerlich warmen Temperaturen absolvierten die Vertreter der Mitgliedsbetriebe ihre Tagesordnung im Restaurant Bischofshol.

Mit der Bestätigung von Torsten Jöcks im Amt des Vorsitzenden ist die Jahresversammlung des Fachverbandes Hannoverscher Bestatter am Donnerstagabend zu Ende gegangen. Wiedergewählt wurde auch Renate Unbescheiden als Kassenwartin. Bestätigt wurde zudem Pressesprecher und Berater Axel Emmert.

Traditionell hatte der Vorstand in das Restaurant Bischofshol eingeladen. Bei mehr als sommerlich warmen Temperaturen absolvierten die Vertreter der Mitgliedsbetriebe ihre Tagesordnung – nicht ohne die eine oder andere „hitzige“ Diskussion.
  

Fachverband Hannoverscher Bestatter e. V.

Nach gut 70 Jahren seit der Gründung des Fachverbandes, wurde auch über die künftige Linie und die Frage „Wie soll es weitergehen?“ diskutiert. Am Ende stand aber fest, wie der Vorsitzende Torsten Jöcks betonte: „Nur gemeinsam sind wir stark und können uns erfolgreich gegen die vielen Mitbewerber aus dem Discounter-Bestatter-Angebot sowie ausländischen Mitbewerber behaupten.“

Lars Barnstorf kommt mit Vortrag gut an

Wie es mit guten gemeinsamen Ideen erfolgreich weitergehen kann, das demonstrierte Lars Barnstorf, Vermarktungsleiter Hannover Stadt der Madsack Mediengruppe. Sein Vortrag über eine neue Homepage für den Fachverband, diverse Werbekampagnen und eine geschickte Strategie bei der Verbesserung der Rankings bei Google-Aufrufen machte deutlich, dass es schon mit relativ überschaubarem Einsatz möglich ist, viel zu erreichen. „Wir von der Madsack Mediengruppe verzahnen die Mitgliedsbetriebe mit einer durchgängigen Werbestrategie“, erklärte er.
   

Sukret Arslanovski (von links), Lars Barnstorf und Philipp Oehlmann berichteten über die guten Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Madsack Mediengruppe.
Sukret Arslanovski (von links), Lars Barnstorf und Philipp Oehlmann berichteten über die guten Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Madsack Mediengruppe.

„Wir sorgen dafür, dass Sie bis zum Jahresende, unter anderem dank Ihrer Fachverbands-Eigenanzeige, in all unseren Produkten erscheinen, in denen es um Bestatter, deren Arbeit und Angebote geht.“ Damit, so Lars Barnstorf weiter, „erreichen Sie rund drei Millionen Leserinnen und Leser – garantiert“. So sei gewährleistet, dass sich die Mitgliedsbetriebe des Fachverbandes von ihren Mitbewerbern klar abgrenzten. „Wir machen deutlich, dass die Arbeit, die Sie anbieten, eine solide, qualitativ hochwertige und beratungsintensive Arbeit ist, wir drücken Ihrer Arbeit quasi zusätzlich einen Qualitätsstempel auf.“

Sonderveröffentlichungen erreichen rund drei Millionen Leser

Dabei verwies der Vermarktungsleiter der Madsack Mediengruppe auf die Möglichkeit, alle Themen, die innerhalb der diversen Sonderveröffentlichungen sowohl im Stadtbereich als auch in den Regionsausgaben geplant sind, vorab mit dem Vorstand des Fachverbandes sowie dessen Pressesprecher und Berater abgestimmt würden.

„So haben Sie als Mitgliedsbetriebe Einfluss auf die Themen, und der Vorstand hat die volle Kontrolle – es wird nichts veröffentlicht, was Sie nicht vorab autorisiert haben. Dieses Angebot haben wir bisher noch keinem anderen Verband, noch keinem anderen Verein, unterbreitet.“
  

Bernd Berger (links) berichtet den Mitgliedern über die gute Kassenlage des Fachverbands.
Bernd Berger (links) berichtet den Mitgliedern über die gute Kassenlage des Fachverbands.

Der Verlag sei sich aber sicher, mit dieser Strategie eine enge und harmonische Partnerschaft zu pflegen – zu beiderseitigem Nutzen. „Lassen Sie uns gemeinsam die Werte herausarbeiten, für die der Fachverband seit mehr als sieben Jahrzehnten steht.“

Eine neue Homepage ist geplant

Die neue Homepage, die der Verband anschieben möchte, zeigt als Hingucker auf der Startseite eine Hand, die sich nach oben hin öffnen. „Die Hand symbolisiert, dass Sie als Mitgliedsbetriebe Ihren Kunden und Partnern die Hand reichen.“ Dazu sehen die Nutzer auf der Startseite die Skyline von Hannover, um den Verband als starke Gemeinschaft aus Hannover und der Region zu dokumentieren. Die Unterseiten sind allesamt in der sogenannten Fachverbandsfarbe gestaltet, einem dunklen Grün. „Wir wollten die Seiten nicht überfüllen, sondern sie schlank und ansprechend darstellen.“

„Google Ads ist ein wichtiges Instrument“

Am Ende seines Vortrages wies Lars Barnstorf noch einmal auf die zum größten Teil schwachen Trefferergebnisse einiger Mitgliedsbetriebe über die Suchmaschinenfunktion Google Ads hin.

„Hier können wir Ihnen von der Madsack Mediengruppe helfen. Wir haben Experten im Madsack-Haus, die mit Ihnen gemeinsam Ihre Homepageauftritte optimieren, um Sie so im Google-Ranking weit nach vorne zu bringen.“

Im Anschluss an seinen Vortrag überreichten die Madsack-Mediaberater Sukret Arslanovski und Philipp Oehlmann den Vertretern der Mitgliedsbetriebe die Entwürfe der neuen Beratermappen für die Bestatter.

Malte Lautenbach und Stefan Burmeister-Wiese erklärten sich bereit, die Mappen inhaltlich zu prüfen und ihre Wünsche an das Verlagshaus weiterzureichen.

„Mit diesen Mappen möchten wir Ihnen eine gute Grundlage für Ihre Beratungsgespräche liefern“, erklärten die Madsack-Vertreter.

Wer übernimmt die Vorstandsposten?

Nachdem sich Torsten Jöcks für den Vortrag bedankt hatte, ging der Vorsitzende zu den weiteren Punkten der Tagesordnung über. Er erklärte, im nächsten Jahr zur Wahl nicht mehr antreten zu wollen.

„Es müssen junge Leute ran“, erklärte er. Bei der folgenden Diskussion wurden durchaus kritische Töne laut. Bestatter Jan Burmeister-Wiese erklärte: „Vielleicht liegt es ein wenig an den Generationen, dass wir im Verband nicht mehr so gut zusammenarbeiten.“

In vielen Betrieben stünde ein Generationswechsel an. Die ältere Generation trete ab und überlasse der jüngeren das Unternehmen.

Alle Beteiligten waren sich aber einig, dass es sich in jedem Fall lohne, für den Fortbestand des traditionellen Fachverbandes zu kämpfen. Bestatter Wilhelm Lautenbach sagte: „Es wäre zu wünschen, dass wir Vorschläge hätten, wer im nächsten Jahr den Vorsitz und die Vorstandsposten übernimmt.“

Erfreuliche Zahlen der Kassenprüfer

Erfreuliche Zahlen hatten die Kassenprüfer parat. Bernd Berger, Chef des Bestattungsunternehmens Meyer, sagte: „Die Kassenlage ist in Ordnung, die Kassenführung erfolgte sauber, ordentlich und ohne Beanstandungen.“

Entsprechend erfolgte die Entlastung des Vorstandes mit großer Mehrheit. Malte Kempelmann, der stellvertretende Vorsitzende des Fachverbandes, berichtete anschließend über das abgelaufene Geschäftsjahr des Feuerbestattungsverbandes.

Auch hier hörten die Anwesenden ausschließlich erfreuliche Zahlen.

Zum Abschluss bedankte sich Torsten Jöcks für die lebhafte Diskussion und richtete noch einen Dank an das Restaurant Bischofshol für die gute Organisation der Veranstaltung aus.

Nach dem offiziellen Teil traf sich ein Großteil der Bestatter noch im gemütlichen Biergarten des Restaurants, um noch ein wenig weiter zu diskutieren.
  

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