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Home Sonderthemen Komplett Solide Bestatter suchen immer das persönliche Gespräch mit den Hinterbliebenen
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13:05 21.05.2019
Ein falscher Klick und es gibt eine böse Überraschung… Foto: pixelio/sturm

Die Digitalisierung macht auch vor dem sensiblen Bereich einer Bestattung nicht halt. So geschieht die Suche nach qualifizierten Bestattern in der akuten Notsituation eines Todesfalles heute wie selbstverständlich über das Smartphone beziehungsweise das Internet – selten noch über Telefonbücher. „Auch wir, also die Mitglieder des Fachverbandes hannoverscher Bestatter, erleben immer mehr Anfragen über das Internet, deshalb sehe ich auch einen entsprechenden Auftritt über diese Medien, zum Beispiel eine ansprechende Homepage, in unserer heutigen Zeit für jeden soliden Bestatter als zwingend erforderlich. So wie früher, als ein Eintrag im Telefonbuch ausreichte, ist die Kontaktaufnahme heute nicht mehr“, weiß Torsten Jöcks, der Vorsitzende des Fachverbandes in Hannover. Doch so selbstverständlich für die Deutschen die Suche nach dem Bestatter im Netz ist, so eindeutig ist aber auch die Aussage der Bundesbürger in einer repräsentativen Umfrage des Forschungsinstituts Dimap: 92 Prozent der Befragten kontakten über das Internet, über eine ansprechende Homepage, danach aber stehen der persönliche Kontakt, das persönliche Gespräch mit dem Bestatter ohne Wenn und Aber an vorderster Stelle. „Und genauso arbeiten wir vom Fachverband auch: Wir geben den Ratsuchenden über unsere Homepage eine Entscheidungshilfe, welchen Bestatter er kontaktet, doch dann empfehlen auch wir das persönliche Gespräch – keinesfalls einen Abschluss über eine Internetadresse, das kann leider oft schiefgehen.“
            

Fachverband Hannoverscher Bestatter e. V.

Der persönliche Eindruck zählt

Kaum ein Wirtschaftsbereich unserer Gesellschaft setzt solche sensiblen persönlichen und fachlichen Qualifikationen voraus wie der Abschied von einem geliebten Menschen. Hier zählen der persönliche Eindruck und das tiefe Vertrauen, den Verstorbenen bei einem Bestatter in guten Händen zu wissen. Torsten Jöcks betont: „Der Bestatter lebt in ganz besonderer Weise von seinem guten Ruf, und für einen würdigen Abschied gibt es keine zweite Chance.“
           

Wer den Durchblick bei den Kosten einer Bestattung im Auge behalten will, der sollte sich an einen Bestatter aus dem Fachverband wenden. Foto: pixelio/bork
Wer den Durchblick bei den Kosten einer Bestattung im Auge behalten will, der sollte sich an einen Bestatter aus dem Fachverband wenden. Foto: pixelio/bork

Internetportale suggerieren billige Preise

Immer mehr sogenannte Internet-Vergleichsportale für Bestattungen haben sich in letzter Zeit zu etablieren versucht. Sie suggerieren den Suchenden, dass Preise oftmals viel zu hoch seien und enorme Sparpotenziale möglich wären, wenn man über sie eine Bestattung beauftragen würde. Wenige wissen hingegen, dass es sich fast immer keineswegs um uneigennützige Serviceleistungen von Verbraucherschützern handelt, sondern vielmehr um provisionsbasierte Makler und Vermittler. Knapp 80 Prozent der Befragten der Dimap-Umfrage aus dem Oktober 2016, die vom Kuratorium Deutsche Bestattungskultur in Auftrag gegeben wurde, geben an, solche Portale nicht nutzen zu wollen. 77 Prozent aller Befragten wussten auch nicht, dass im Falle einer Beauftragung Provisionen von bis zu 20 Prozent für die vermittelte Dienstleistung an das Vergleichsportal fällig werden. Ein Sprecher des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur rät zu Preisvergleichen, jedoch nicht auf Basis einiger weniger Klicks, bei denen nur Rahmenparameter abgefragt werden können, vielmehr zu einem Vergleich in der eigenen Region auf Basis klar umrissener Leistungswünsche.

Kosten müssen transparent sein

Torsten Jöcks ergänzt, dass es stets auf transparente Kostenvoranschläge ankomme, bei denen jedoch gleiche Leistungen miteinander ins Verhältnis gesetzt werden müssen. „Low-Cost-Bestattungen“ erweisen sich im Nachhinein oftmals als vollkommen überteuert, fördern eine fragwürdige Entsorgungsmentalität, bei der Verstorbene von wenig qualifizierten Personen abgeholt und durch Transporte in Krematorien in anderen Teilen der Bundesrepublik verbracht werden. Problematisch ist insbesondere die Tatsache, dass Menschen im Bereich der Bestattung oftmals kein realistisches Preisgefühl haben und daher anfällig sind für Lockvogelangebote und scheinbare Verheißungen von Preisen, die bei näherer Betrachtung niemals realistisch sein können. So kennen Bestatter die stereotype Frage von Kunden: „Was kostet bei Ihnen eine Bestattung?“ Die Frage ist zwar verständlich, lässt sich aber nicht schnell mit einer Zahl beantworten. Die ehrliche Antwort lautet stets: „Es kommt darauf an!“ Die Praxis zeigt deutlich, dass bei der Wahl eines Bestatters in der Region der am Ende zu bezahlende Kostenrahmen keineswegs über den Angeboten liegt. Die sind zwar auf den ersten Blick verlockend, aber Verstorbene werden nicht in der gebotenen Würde behandelt, sodass die Angebote „ihr Geld auch nicht wert waren“.
            

Wer sich vertrauensvoll an einen Bestatter des Fachverbandes wendet, der ist in seiner Trauer nicht allein.
Wer sich vertrauensvoll an einen Bestatter des Fachverbandes wendet, der ist in seiner Trauer nicht allein.

Gespräch mit dem Bestatter bietet solide Grundlage

Eigentlich ist es vollkommen einleuchtend: Wenn ein Vermittlungsportal neben dem Bestatter ebenfalls auf wirtschaftlichen Ertrag ausgerichtet ist, kann die Leistung nicht billiger werden, sondern wird unnötig verteuert. „Die Beauftragung einer Bestattung ist stets ein ganz persönlicher Vertrauensbeweis“, merkt Torsten Jöcks an und unterstreicht, dass man sich beim Gespräch mit einem Bestatter und in dessen Geschäftsräumen angenommen wissen möchte. Auch bei geringen finanziellen Spielräumen können Bestatter einen sehr soliden und persönlichen Abschied ermöglichen. Zu Vorsicht ist stets dann geraten, wenn intransparente Pauschalpreise aufgerufen werden, bei denen nicht ersichtlich ist, welche Leistungen der Bestatter selbst erbringt, welche er in Form von weitergereichten Kosten über die Rechnung einfordert und was die verwendeten Bestattungswaren im Einzelnen kosten.

Solide Bestatter

Der Fachverband Hannoverscher Bestatter e. V. hat auf seiner Internetseite www.bestatterverband-hannover.de alle Mitgliedsbetriebe aufgelistet, die dem Verband angehören. „Da geht der Suchende auf Nummer sicher, das sind allesamt solide und überaus erfahrene Kolleginnen und Kollegen“, sagt Torsten Jöcks. Hier sind ortsnahe Bestatter aufgelistet, denen man vertrauen kann. Da werden keine Vermittlungsprovisionen fällig, die nur dem Internetvermittler nützen. Denn der Fachverband und seine Unternehmen stehen auf dem Standpunkt: Nach der ersten Kontaktaufnahme per Internet sollte eine persönliche Beratung erfolgen, um den Angehörigen bestmöglich betreuen zu können. Am Ende steht ein seriöser vergleichbarer Kostenvoranschlag des Bestatters, sodass die Hinterbliebenen genau wissen, was auf sie zukommt. Quelle: u. a. BDB
                  

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