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09:58 25.06.2021
Die Vorständin der gemeinnützigen Stiftung Hannoversche Kinderheilanstalt, Dr. Agnes Genewein (rechts), freut sich über die großzügige Spende des ehemaligen Fachverbandes Hannoverscher Bestatter, vertreten durch die ehemalige Schatzmeisterin Renate Unbescheiden sowie den ehemaligen Vorsitzenden Torsten Jöcks.

Im vergangenen Jahr hat sich der Fachverband Hannoverscher Bestatter e. V. aufgelöst. „Es gab ein einstimmiges Votum dafür“, berichtet der ehemalige Vorsitzende Torsten Jöcks. Man habe festgestellt, dass es kaum noch gemeinsame Aktivitäten gab, sodass eine Fortsetzung des 1945 gegründeten Verbandes als wenig sinnvoll erschien. „Im Einvernehmen mit allen bis dahin im Verband organisierten Unternehmen haben wir beschlossen, dass wir das Vereinsvermögen spenden wollen.“ Sehr schnell sei klar gewesen, dass das Geld an das Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult gehen sollte.

Scheckübergabe löst große Freude aus

Bei der symbolischen Übergabe des Schecks waren neben Torsten Jöcks auch Renate Unbescheiden, die Schatzmeisterin des ehemaligen Verbandes, sowie als Vertreterinnen des Kinderkrankenhauses die Vorständin der gemeinnützigen Stiftung Hannoversche Kinderheilanstalt, Dr. Agnes Genewein, sowie die Vorstandsreferentin Amalie von Schintling-Horny anwesend.

Beide gaben im Namen der gesamten Klinik ihre große Freude zum Ausdruck, wie sehr diese Spende helfen würde: „Wir möchten gern mit dieser Spende ein Projekt finanzieren, die unseren Patienten unmittelbar zugutekommt. In diesem Fall möchten wir für Kinder, die unter einer besonders seltenen Erkrankung, einer Achalasie (Speiseröhrenverengung) leiden, ein spezielles Diagnosegerät (Manometriegerät) anschaffen. Diese Anschaffung ist hier besonders wichtig, da es in Norddeutschland in Krankenhäusern so ein Gerät für Kinder gar nicht gibt und betroffene Patienten aus unserer Region bis nach Würzburg reisen müssten, um eine entsprechende Behandlung zu bekommen. Mit Ihrer Spende könnten wir hier auf der Bult diesen Kindern ein besonderes Angebot machen und uns bei der betreffenden Gruppe als ein Anlaufpunkt bei seltenen Erkrankungen ausweisen.“

Torsten Jöcks und Renate Unbescheiden zeigten sich beeindruckt von der Arbeit des Kinderkrankenhauses und brachten den Wunsch zum Ausdruck, dass die Spende möglichst vielen Kindern hilft, wieder gesund zu werden. Gemeinsam wurde verabredet, dass zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal eine kleine Führung durch das Kinderkrankenhaus stattfinden soll.

Als kleines Geschenk wurde den Gästen ein Kinderbuch überreicht, das die Klinik aktuell an ihre kleinen Patienten verschenkt, um ihnen kindgerecht den Klinikalltag näherzubringen.
 

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