Menü
Anmelden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover

Home Sonderthemen Hannover Stadt Nord Fachkompetente Bestatter sind für 2020 sehr gut aufgestellt
Anzeige
13:15 23.01.2020
Individuelle Särge und eine individuelle Bestattung sind im Trend. Foto: Karrenbrock/Pixelio

Die soliden Bestattungsunternehmen aus Stadt und Region Hannover sind in der Regel sehr gut aufgestellt.“ Das ist der allgemeine Tenor der Fachbetriebe, hier stellvertretend angemerkt von Torsten Jöcks, langjähriger Vorsitzender des Fachverbandes Hannover.

Das gilt speziell für jene Betriebe und Unternehmen, die auf dieser Seite mit ihren Anzeigen auf sich aufmerksam machen. Die Qualität der Arbeit der Unternehmen wird auch dadurch deutlich, dass sich so gut wie nichts bei den gesetzlichen Vorgaben und Verordnungen für die Bestatter geändert hat.

Fazit: Es besteht kein Handlungsbedarf, die bisherige Arbeit der Bestatter zu den bisherigen Verordnungen und gesetzlichen Vorgaben zu verändern, ergänzen oder gar zu erneuern.

Initiative: Offenerer Umgang mit dem Thema Tod

Spannend und überaus medienwirksam war hingegen die Aktion, die 2019 Seitens des Bundesverband Deutscher Bestatter e. V. (BDB) ins Leben gerufen wurde und auch in diesem Jahr noch nachhallt: Die Initiative „@mypersonalcoffin – eine Kampagne für einen offeneren Umgang mit dem Thema Tod und Sterben“. My personal coffin heißt übersetzt: Mein persönlicher Sarg! Gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und einer Berliner Marketingagentur hat der Bundesverband Deutscher Bestatter e. V. die Social-Media-Kampagne „my coffin - der personalisierte Sarg“ ins Leben gerufen. Das Ziel: Den Tod in unserer Gesellschaft zu enttabuisieren. Mit dem Kampagnenschwerpunkt speziell in den Social-Media-Kanälen wollte und will der BDB zudem einen neuen Diskurs auch mit jüngeren Zielgruppen eröffnen. Mit der Kampagne my coffin soll, Zitat BDB: „Deutschlands traditionellste Branche als Impulsgeber in gesellschaftsrelevanten Debatten“ auftreten. „Kommunikation sollte nicht nur über die angenehmen Themen sprechen, die sich sowieso großer Popularität erfreuen, es muss auch über Unangenehmes gesprochen werden können, wenn es wichtig ist.“ BDB-Präsident Christian Streidt ergänzt: „Wir sind uns völlig im Klaren darüber, wie sehr das Thema Tod polarisiert und wie sehr weite Teile der Gesellschaft es verdrängen möchten. Dennoch bestätigen mediale Reaktionen, dass es sich lohnt, andere zu motivieren, über Trauer, Abschied und Verlust zu sprechen.“

Neue Gebührenordnung der Bundesärztekammer

Trauer hat viele Gesichter – Bestatter helfen mit Rat und Tat. Foto: Angieconscious-Pixelio
Trauer hat viele Gesichter – Bestatter helfen mit Rat und Tat. Foto: Angieconscious-Pixelio

Mit Beginn dieses Jahres ist die Gebührenordnung für Ärzte für die sogenannte Leichenschau erhöht worden. Ein Schritt, den nicht nur die Bundesärztekammer schon seit langem als zwingend notwendig angesehen hat. Die Bundesärztekammer begrüßt die Anpassung der Gebühren und sieht damit die Forderung des Deutschen Ärztetages erfüllt, aber zugleich die Einführung von Mindestzeiten für die Leichenschau kritisch. „Die alten Gebührensätze waren in der Tat kaum auskömmlich für die Ärzte“, heißt es auf der Homepage der Bestatter Deutschland Bundesfachgruppe. „Daher wurden die Höchstsätze oftmals überschritten, was Anlass war für zahlreiche Streitigkeiten. Diese mündeten unter anderem auch in Strafanzeigen gegen Ärzte wegen Betruges, bei denen auch Bestatter wegen vermeintlicher Beihilfe involviert wurden.“ Diese Probleme sollen mit der neuen Gebührenordnung ein Ende haben. „Bestatter sollten auch darauf achten, dass die Rechnung auf seine Auftraggeber oder die Angehörigen ausgestellt wird. Auf ihn ausgestellte Rechnungen des Arztes sollte er zurückweisen“, lautet allerdings die Empfehlung. Wichtig sei auch, dass die neue Gebührenordnung keinen Raum biete für erhöhte Abrechnungssätze wie sonst bei Privatliquidationen durchaus üblich.

Bestatter Deutschland Bundesfachgruppe erhofft sich von der neuen Gebührenordnung ein Ende der unnötigen Streitigkeiten. „Allerdings ist damit zu rechnen, dass die nun doch erheblich teurer gewordenen Liquidationen für die Leichenschau zumindest in der Anfangszeit zu beträchtlichen Rückfragen führen werden“, heißt es von Seiten der Bestatter.


Grabgestaltung: Schöne Ideen für die letzte Ruhestätte

Ein Friedhof muss kein trister Ort sein – individuelle Grabgestaltung kann dabei helfen.
Ein Friedhof muss kein trister Ort sein – individuelle Grabgestaltung kann dabei helfen.

Ein schwieriges Thema während der Lebenszeit ist die Formulierung der persönlichen Wünsche hinsichtlich der eigenen Beerdigung. Aus diesem Grunde meiden die meisten Menschen dieses Thema und überlassen Entscheidungen hinsichtlich Bestattungsort, Trauerfeier oder auch der Grabgestaltung Hinterbliebenen und Angehörigen. Aber auch im Falle eines plötzlichen Versterbens kann es vorkommen, dass Familienmitglieder mit der Organisation solcher Fragen für den oder die Verstorbene/n konfrontiert werden.

Vorlieben sollten miteinbezogen werden

Dabei ist es schön, sich einige Augenblicke Zeit zu nehmen, um die letzte Ruhestätte der verstorbenen Person individuell für diese zu gestalten. Vielleicht fallen dabei spontane Vorlieben zu Blumen oder Farben ein, die diese Person hatte oder man selbst hegt. Solche Besonderheiten sollten auf jeden Fall mit einbezogen werden, um das Grab zu einem möglichst persönlichen Ort werden zu lassen. Wichtig ist, das Grab in sich passend zu gestalten. So sollte bei der Bepflanzung darauf geachtet werden, dass diese in Größe und Farbe zum Grabstein, aber auch zu den umliegenden Ruhestätten passt und nicht unangemessen wirkt.

Der Standort ist entscheidend, da die Begrünung unterschiedliche Bedürfnisse an Licht und Wasser hat. Auch muss man sich bewusst machen, durch wen und wie oft das Grab besucht und gepflegt werden wird. Dementsprechend könnten Pflanzenarten gewählt werden, welche mehr oder weniger pflegeintensiv sind. Speziell ausgebildete Friedhofsgärtner können dabei Hilfestellungen und Anregungen geben. lps/ML

Datenschutz