Menü
Anmelden
Wetter Regenschauer
24°/11°Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover

Home Sonderthemen Hannover Region Nord Erste Signale der Vergesslichkeit beachten
Anzeige
09:43 12.06.2020
Manchmal ist unser körperliches System überfordert – die Vergesslichkeit nimmt zu. Abhilfe können auch pflanzliche Arzneimittel schaffen. Foto: Proxima Studio/stock.adobe.com/akz-o

Stürmen viele Reize auf uns ein, kann unser körperliches System überfordert sein. Die verlegte Brille oder ein Name, der einfach nicht mehr einfällt – all das ist dann ganz verständlich. Auch wenn wir seelisch „aus dem Lot“ sind und uns innerlich Ängste oder Sorgen belasten, lässt die Konzentration nach.

Aber gerade im Alter fragen sich dann viele, ob das normal oder Warnzeichen für eine krankhafte Störung ist. Fest steht, dass mit zunehmenden Lebensjahren das Gehirn weniger flexibel wird und man für vieles einfach ein bisschen mehr Zeit braucht – trotzdem kann man etwas tun. Am besten registriert man frühzeitig, wenn kleine Missgeschicke im Alltag häufiger passieren als früher. Je schneller gehandelt wird, desto besser.

Ein Grund für schleichende Vergesslichkeit sind Durchblutungsstörungen im Gehirn. Im Laufe des Lebens verengen sich oft die Blutgefäße, weil sich an den Gefäßwänden Ablagerungen bilden. Dadurch wird der Blutfluss behindert und das Gehirn bekommt weniger Sauerstoff und Nährstoffe zugeführt.

Wer seinen Gehirnkasten auf Trab hält, bleibt lange mental fit. Viel Bewegung, gesunde Ernährung oder Gehirnjogging zum Beispiel mit Sudoku-Rätseln stärken unsere geistigen Fähigkeiten.

Auch Mutter Natur hält natürliche Kräfte bereit, um unseren Denkapparat mit rund 100 Milliarden Nervenzellen mit neuer Energie zu versorgen. Ein Spezialextrakt aus Blättern des Ginkgo-Baums aktiviert die Durchblutung und hilft unserem Gehirn auf die Sprünge. Enthalten ist er in Tebonin konzent, das in der Apotheke erhältlich ist.

Studien haben belegt, dass das Arzneimittel mit hochkonzentriertem Ginkgo-Extrakt die Gedächtnisleistung in allen Phasen kognitiver Leistungseinbußen verbessert – bei ersten Gedächtnisstörungen bis zu schwereren Beeinträchtigungen. Es muss mindestens mehrere Wochen in ausreichend hoher Dosierung von 240 mg pro Tag eingenommen werden. Wegen seiner guten Verträglichkeit kann es aber auch über viele Jahre angewendet werden. Neuerdings ist Tebonin konzent auch als kleinere Tablette erhältlich. Sie ist leichter zu schlucken, was insbesondere älteren Menschen die Einnahme erheblich erleichtert.

Um die kleinere Tablette mit nach wie vor 240 mg des bewährten hochkonzentrierten Wirkstoffs EGb 761 auf den Markt zu bringen, waren vier Jahre intensiver Entwicklungsarbeit notwendig. Jetzt ist sie nur noch halb so groß und laktosefrei. akz-o


Haustiere sind viel mehr als Gefährten

Anschaffung will aber gut überlegt sein
 

Im Tierheim können Senioren sich informieren und verschiedene Exemplare kennenlernen.
Im Tierheim können Senioren sich informieren und verschiedene Exemplare kennenlernen.

Viele Menschen teilen ihr Leben mit Tieren. Auch im Alter können die pelzigen oder gefiederten Gefährten das Leben verschönern. Dabei ist es dennoch wichtig, sich nicht unbedacht ein Tier anzuschaffen. Denn auch wer vielleicht bereits sein Leben lang mit Haustieren zusammengelebt hat, wird dabei im Alter höchst wahrscheinlich neuen Herausforderungen begegnen.

Es ist hilfreich und wichtig, sich bereits vor der Anschaffung eines Tieres Gedanken darüber zu machen, wer dieses in einem Notfall versorgen kann. Niemand denkt gerne darüber nach, was beispielsweise für einen längeren Krankenhausaufenthalt geplant werden muss.

Dennoch tut man den tierischen Lebensgefährten keinen Gefallen, solche Entscheidungen für den Ernstfall aufzuheben. Freunde und Verwandte können informiert werden, dass ein neuer Mitbewohner einziehen soll. Meist findet sich so schnell jemand, der im Fall des Falles einmal behilflich sein kann. Eine grundlegende Überlegung stellt natürlich die Frage dar, welches Tier in das eigene Leben treten soll. Zwar braucht ein Hamster wohl weniger Beschäftigung und Auslastung als beispielsweise ein Hund, dennoch wollen auch kleinere Tiere artgerecht gehalten, versorgt und ernährt werden. Auch die finanzielle Belastung, welche im Alter noch getragen werden kann, sollte in die Entscheidung der Tierwahl mit einbezogen werden.

Stellte dies während der berufstätigen Jahre womöglich keine Frage dar, können Aufwendungen für Futter, Tierarztkosten oder Betreuung nun schnell ins Budget schlagen. Eine erwägenswerte Möglichkeit ist immer die Anschaffung eines Tierheimtieres. Diese sind oft bereits etwas älter und benötigen meist nicht die gleiche Menge an Auslauf oder Beschäftigung wie ihre jüngeren Artgenossen. Eine schöne Möglichkeit besteht auch in der Übernahme einer Patenschaft für ein Tier im Tierheim. Darüber freuen sich nicht nur die Tiere und das Tierheim.

Es kann für Liebhaber auch eine enorme Entlastung bedeuten, sich nicht dauerhaft um einen vierbeinigen Weggefährten kümmern zu müssen. lps/ML


Was bekomme ich eigentlich in der Apotheke?

Die Zeiten, in denen jede Apotheke mit gut sortierten und mit lateinischen Namen beschrifteten Braunglasflaschen bestückt ist, sind schon längst vorbei. Heute sind es meist schöne, helle Räume, in denen freundliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Computer das gesamte Angebot überblicken. Doch woraus besteht dieses eigentlich? Immer wieder stellen wir uns doch die Frage, ob wir dieses oder jenes Produkt und Mittel dort bekommen, oder doch lieber gleich einen Drogeriemarkt aufsuchen. Apotheken in Deutschland führen generell eine große Bandbreite an Angeboten. Zum einen können dort rezeptpflichtige Mittel erworben werden. Diese werden bei Bedarf auch individuell auf den jeweiligen Kunden zusammengestellt. Liegt zum Beispiel eine Krebserkrankung vor, so mischen Apothekerinnen und Apotheker die benötigten Infusionen zusammen. Zum anderen werden auch bereits fertige Arzneimittel von der jeweiligen Apotheke vor Ort ständig auf deren Qualität und das Haltbarkeitsdatum geprüft. Neben solchen Mitteln ist auch eine große Bandbreite an rezeptfreien Substanzen für verschiedene Beschwerden erhältlich. Hochwertige (Natur-)Kosmetika runden das Angebot ab. lps/ML


Leihgroßeltern sind gefragt – nicht nur bei den Kindern

Übereinkunft kommt allen zugute – Kommunen unterstützen Programme
 

Über Leihomas und -opas freuen sich Jungen und Mädchen, aber auch Väter und Mütter.
Über Leihomas und -opas freuen sich Jungen und Mädchen, aber auch Väter und Mütter.

Manche Senioren vermissen die Arbeit und das Gefühl, gebraucht zu werden. Sie kommen sich nutzlos vor und glauben, sie befänden sich seit dem Renteneintritt auf dem Abstellgleis.

Auf der anderen Seite finden sich junge Eltern, alleinstehende Mütter und Väter, die ebenjene Gratwanderung zwischen Beruf und Familie aktiv zu bewältigen haben – und daran viel zu oft scheitern. Das Jonglieren im Alltag, alles unter einen Hut zu bringen, begleitet von dem schlechten Gewissen, viel zu wenig Zeit für die Kinder zu haben. Bringt man beide Seiten zusammen, kann eine wundervolle Symbiose entstehen.

Solche Leihgroßeltern-Programme werden von den Kommunen sehr unterstützt. Man kann beispielsweise beim Jugendamt nachfragen oder sich auf die Suche nach Anlaufstellen im Internet begeben.

Ganz nebenbei lässt sich mit dieser schönen Zeitgestaltung auch die Rente ein wenig aufstocken. Wichtig: Um als Leih-Oma beziehungsweise Leih-Opa infrage zu kommen, ist ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis notwendig.

Eine Altersgrenze gibt es für gewöhnlich nicht. Wer nicht mehr ganz so fit ist, um einen jungen Wirbelwind auf dem Spielplatz im Zaum zu halten, der kann mit älteren Kindern puzzeln, lesen oder Memory spielen. Grundsätzlich geht es darum, einfach da zu sein und gemeinsam Zeit zu verbringen. lps/ML

2
/
2
Anzeige
Datenschutz