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Home Sonderthemen Hannover Region West Erste Förderrichtlinie für das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ ist in Kraft getreten
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00:03 14.08.2020
Eine gute Ausbildung ist die beste Basis für einen erfolgreichen beruflichen Weg. Foto: Landtagsklub-Pixelio

Für kleine und mittlere Unternehmen bis zu 249 Mitarbeitern gibt es ab sofort Fördermöglichkeiten für neue Ausbildungsverträge.

Auch die Fachbetriebe im Calenberger Land können davon profitieren. In der Vergangenheit war es nicht immer einfach für die zumeist kleinen Unternehmen aus Barsinghausen, Gehrden, Ronnenberg oder Wennigsen, junge Frauen oder Männer zu finden, die eine zumeist handwerkliche Ausbildung beginnen möchten.  

Die Industrie- und Handelskammer Hannover (IHK) hat jetzt eine Liste an Fördermöglichkeiten veröffentlicht, die auf der Basis des Koalitionsbeschlusses vom 3. Juni 2020 ist die Förderung neuer Ausbildungsverträge festgelegt.

Dies wird mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ umgesetzt.

Vielfältige Prämien!

Die erste Förderrichtlinie des Bundesprogramms ist am 1. August 2020 in Kraft getreten. So gibt es Fördermöglichkeiten für die „Fachbetriebe in Ihrer Nähe“ als Ausbildungsprämie bei Erhalt des Ausbildungsniveaus, als Ausbildungsprämie plus bei Erhöhung des Ausbildungsangebotes, als Zuschuss zur Ausbildungsvergütung zur Vermeidung von Kurzarbeit sowie eine Übernahmeprämie. Voraussetzungen für Ausbildungsprämie und Ausbildungsprämie plus sind, dass der Ausbildungsbetrieb „in erheblichem Umfang“ von der Corona-Krise betroffen ist.

Das bedeutet im ersten Halbjahr 2020 wenigstens ein Monat Kurzarbeit oder Umsatzeinbruch im April und Mai 2020 um durchschnittlich mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 nachweisen muss.

Agentur für Arbeit nimmt Anträge entgegen

Wenn die Fachbetriebe der Meinung sind, dass diese Voraussetzungen erfüllt sind, dann können bei der zuständigen Agentur für Arbeit die entsprechenden Anträge nach den Vorgaben der Bundesagentur für Arbeit und unter Verwendung der vorgesehenen Antragsformulare und Beifügung der erforderlichen Unterlagen gestellt werden.

Die Antragsunterlagen stehen auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern.

IHK-Bescheinigung nötig

Für die Ausbildungsprämie und die Ausbildungsprämie plus benötigen auch die Fachbetriebe im Calenberger Land eine Bescheinigung der zuständigen Industrie- und Handelskammer. Die Vorlage dafür gibt es ebenfalls bei der Bundesagentur für Arbeit. Zur Überprüfung des Antrages ist dieser per E-Mail an: berufsbildung@hannover.ihk.de zu mailen.
  

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