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09:45 28.02.2019
Lernen Sie richtig zu heizen, damit das Geld nicht aus dem Schornstein fliegt. Foto: Pixabay.de

Das Thema Energiesparen wird immer wichtiger. Für die einen steht dabei der Umweltschutz im Vordergrund, die anderen wollen hauptsächlich ihren Geldbeutel schonen. Doch welcher Grund auch überwiegt, alle haben zum Ziel, Ressourcen einzusparen. Aber auch richtig heizen will gelernt sein. Gerade hier kann mit kleinen Tricks enorm viel Energie gespart werden, ohne gleich das Haus komplett neu zu isolieren. Schon mit wenig Aufwand kann eine effektive Isolation ohne bauliche Veränderungen erreicht werden. Eine Schwachstelle, über die meist sehr viel Wärme verloren geht, sind poröse, alte Dichtungen an Fenstern. Mit Schaumstoff- oder Gummidichtungsband können diese Stellen recht effizient verschlossen werden.

Durch heruntergelassene Rollläden wird der Wärmeverlust der Fenster verringert. Um den Heizprozess effektiver zu gestalten, kann man hinter der Heizung wärmedämmende Matten anbringen. Diese reflektieren die Wärme in den Raum, anstatt sie über die Wand nach draußen zu lassen. Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass sich ein Raum schneller aufheizt, wenn die Heizung voll aufgedreht ist.


Korrekt ist allerdings, dass die Stufen auf dem Thermostat lediglich stellvertretend für Endtemperaturen stehen. So wird bei Stufe 3 eine Raumtemperatur von etwa 20 Grad Celsius angesteuert, was natürlich je nach Raumgröße noch variieren kann. Ein komplett aufgedrehter Thermostat in einem ausgekühlten Raum verbraucht also nur mehr Energie. Außerdem sollte man bedenken, dass mit jedem Grad weniger eine Einsparung von etwa 6 Prozent erreicht wird.

Man sollte also überdenken, ob es wirklich nötig ist, die Heizung so häufig in Anspruch zu nehmen, oder ob es nicht auch ab und an mit einem wärmeren Pullover getan ist. lpa/DGD


Nicht zu warm, nicht zu kalt – nicht immer eine leichte Entscheidung. Foto: Pixabay.de
Nicht zu warm, nicht zu kalt – nicht immer eine leichte Entscheidung. Foto: Pixabay.de

Auch, wenn wir warme Tage und Abende bereits herbeisehnen, sollten kältere Stunden in der Übergangszeit eingeplant werden. Die richtige Wahl der Jacke stellt sich dabei an manchen Tagen als keine leichte Aufgabe heraus. Dann kann es passieren, dass man die Kraft der Frühlingssonne überschätzt hat und friert. Eine Übergangsjacke sollte also nicht nur auf den kommenden Sommer einstimmen, sondern auch noch die restliche Winterkälte abhalten. Eine gute Kombination aus wärmendem, aber leichtem Material ist somit ideal.

Auch sollte sie kurze Regenschauer, wie sie im Frühjahr häufig vorkommen, verlässlich abhalten. Als geeignet kann sich hier zum Beispiel eine Jacke aus „Softshell“ erweisen, die aus mehreren Membranschichten besteht. Sie hält Regen und Wind ab und besitzt atmungsaktive Eigenschaften. Auch eine Lederjacke kann als Notlösung herhalten. Wer sich nicht zusätzlich zum Wintermantel eine Übergangsjacke anschaffen möchte, sollte einen Blick in den eigenen Kleiderschrank werfen: Oft bestehen gut ausgestattete Anoraks für die kalte Jahreszeit aus einer Innen- und einer Außenjacke.

Mit wenigen Handgriffen kann die dicke Außenjacke per Reißverschluss abgetrennt und bis zum nächsten Wintereinbruch in den Schrank gehängt werden. Übrig bleibt die dünne, aber wärmende innere Schicht der Jacke. Dennoch lohnt sich die Anschaffung einer geeigneten Übergangsjacke, die den individuellen Wünschen entspricht. Schließlich kann man diese sowohl im Frühjahr als auch im Spätsommer nutzen. lps/ML

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