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15:10 26.06.2020
Die energetische Sanierung hat viele Vorteile – die Kosten für einen Energieberater können zum Beispiel mit bis zu 50 Prozent angesetzt werden. Der Steuerbonus gilt für einzelne und umfassende Pläne. Foto: ZVDH/akz-o
Nach der Renovierung erscheint die Treppe in neuem Glanz.

Für Hausbesitzer fängt das Jahr gut an: Seit 2020 lohnen sich energetische Sanierungen mehr denn je. Noch 2019 hatten Bundestag und Bundesrat einen entsprechenden Steuerbonus beschlossen. Mit dem Gesetz wird ein weiterer Schritt zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 angegangen.


K + K Bautenschutz

„Eigenheimbesitzer können sich jetzt über Steuervorteile freuen und Dachdecker über Aufträge, die unser Gewerk zudem zu einem wichtigen Erfüller des Klimaschutzprogramms machen“, begrüßt Dirk Bollwerk, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH), die Neuerung.

Konkrete Fördermaßnahmen

Steuerlich gefördert werden zahlreiche energetische Sanierungsmaßnahmen und auch die Kosten für einen Energieberater können mit bis zu 50 Prozent angesetzt werden. Der Steuerbonus gilt für Einzelmaßnahmen und für umfassende Sanierungen. Sie reichen von der Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen und Geschossdecken über die Erneuerung der Fenster, Außentüren, Heizungs- und Lüftungsanlagen bis hin zum Einbau von digitalen Systemen zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung.

Durchgeführt werden müssen diese von einem Fachunternehmen, die Dachdeckerbetriebe sind ausdrücklich eingeschlossen. Einen passenden Dachdecker-Betrieb, der auch Experte in der Fassadensanierung ist, aber auch Energieberater sein kann, finden interessierte Hausbesitzer bundesweit über die Postleitzahlsuche auf der Website des Dachdecker-Verbands: www.dachdecker.org/hausbesitzer/betriebe/.


20 Prozent der Kosten abziehen

Beantragt wird der Steuerbonus mit der jährlichen Einkommensteuererklärung. Über einen Zeitraum von 3 Jahren können bis zu 20 Prozent der Kosten von der Steuerschuld abgezogen werden, höchstens jedoch 40 000 Euro. Damit können Aufwendungen bis 200 000 Euro berücksichtigt werden. Die Sanierungskosten können erstmals in der Steuererklärung für das Kalenderjahr geltend gemacht werden, in dem die Sanierungsarbeiten abgeschlossen werden. Im ersten und zweiten Kalenderjahr wird die Einkommensteuer um jeweils 7 Prozent der Sanierungskosten, höchstens jedoch um jeweils 14 000 Euro ermäßigt, im dritten Kalenderjahr nach Beendigung der Maßnahme um bis zu 6 Prozent, maximal um 12 000 Euro.

Mehr KfW-Mittel

Auch das Aufstocken der KfW-Fördermittel im Bereich „Energieeffizient bauen und sanieren“ begrüßt der Dachdeckerverband. Der Kreditbetrag ist laut KfW für Wohngebäude ab 24. Januar 2020 um 20.000 Euro auf 120.000 Euro gestiegen. Für Nicht-Wohngebäude erhöht sich der Tilgungszuschuss bei der Sanierung zum Erreichen eines KfW-Effizienzhaus-Standards um 10 Prozent. „Das wird helfen, den hohen Energieverbrauch vor allem älterer Gebäude zu senken“, so Bollwerk. Die Mindestanforderungen für die energetischen Maßnahmen werden dabei gesetzlich genau geregelt. Ob KfW-Mittel oder Steuerbonus sinnvoller sind, kommt immer auf den Einzelfall an. Ein Energieeffizienzberater wird hier sicherlich eine Hilfe bei der Beurteilung sein.

Wie geht man den Umzug richtig an?Wie geht man den Umzug richtig an?

Die Vorfreude auf den Einzug ist groß, die auf den Umzug umso kleiner. Der Großteil der Menschen ist vom Umzugsstress genervt, weil alle Vorhaben in Hektik ausarten, nichts vergessen werden will und die Organisation zu kurzfristig geschieht. Sobald man sich einen wohlüberlegten Plan macht und diesen befolgt, ist der Umzug nur ein kurzer Weg zum Ziel.

Mit einer Checkliste kann man bereits zwei Monate vor dem geplanten Umzug beginnen. Angebote eines Umzugsunternehmens können jetzt schon eingeholt werden. Bei einem derart langen Vorlauf sind Rabatte nicht selten. Bevor es ans Einpacken geht, ist es sinnvoll, sich einen Überblick zu verschaffen, wie viele Kartons benötigt werden. Zwei Wochen vor dem Umzug können schon die ersten Kartons gepackt werden. Das geliebte Porzellan kann in Ruhe verstaut und einige Möbel bereits abgebaut werden. Eine Woche vor dem Umzug kann das neue Zuhause durchgeplant werden. Die Aufstellung der Möbel, Materialbeschaffung und Handwerkerbuchungen können durchdacht und getätigt werden. Auch Halteverbotsschilder gilt es jetzt zu reservieren und aufzustellen. Am Umzugstag sollte die Notiz der Zählerstände nicht vergessen werden.

Nach dem Umzug ist vor dem Einzug. Jetzt wird ausgepackt und eingerichtet, damit man sich schnell wohlfühlt. Alle Kostenbelege bezüglich des Umzugs sollten aufbewahrt werden, da einiges steuerlich geltend gemacht werden kann. Die Mietkaution des alten Zuhauses sollte nicht in Vergessenheit geraten. Wenn man feststellt, dass ein Möbelstück wider erwartend nicht ins neue Zuhause passt, muss es nicht zwangsläufig auf den Sperrmüll. Der Verkauf oder das Verschenken stellt eine gute Alternative dar. Sukzessive nimmt das neue Zuhause Gestalt an und bietet Raum für Familie, Entspannung und Leben. lps/AM


Einbau neuer Fenster: Darauf ist zu achten

Neue Fenster wirken nicht nur modern, sondern ersparen Besitzern auch Energiekosten. Foto: Pixabay
Neue Fenster wirken nicht nur modern, sondern ersparen Besitzern auch Energiekosten. Foto: Pixabay

Undichte Fugen, dünnes Glas, ein veraltetes Design und unzureichender Einbruchschutz sind einige Gründe für den Einbau neuer Fenster. Sie verbessern die Energiebilanz und fördern den Wohnkomfort. Neue Fenster einbauen zu lassen kann schnell sehr teuer werden. Wenn man also diese Investition tätigen möchte, sollte man Wert auf Qualität legen. Welche Kriterien zeichnen gute Fenster aus? Heutzutage ist die Wärmeschutzverglasung ein Muss. Die Dreifachverglasung stellt schon fast einen Standard dar. Mit Edelgas gefüllte Scheibenzwischenräume und eine durchsichtige Metallschicht sorgen dafür, dass wenig Wärme hinaus strömt und gleichzeitig wärmende Lichtstrahlen hineingelangen können. Das Material moderner Fensterrahmen reicht von Kunststoff über Holz bis hin zu Metall. Alle Materialien erfüllen die Anforderungen für Energieersparnis und Wohnbehaglichkeit. Der Ausbau der alten Fenster ist vergleichsweise einfach. Jedoch sollte man den Einbau von einem Fachmann durchführen lassen. Die besten Fenster nutzen wenig, wenn der Einbau nicht fachgerecht erfolgt.

Kommt man schlussendlich in den Genuss der modernen Fenster, ist ein ausreichender Luftaustausch unverzichtbar. Das Lüften kann auf drei Arten erfolgen: per Hand, mit Hilfe von in den Fenstern integrierten Fensterlüftern oder durch Automatikelemente.

Durch „Smarthome-Steuerungen“ lassen sich manche Fenster über eine App kippen und schließen. Die Installation von Regen- oder Windsensoren ist ebenfalls möglich. lps/AM


Heizkörper vielfältig einsetzbar

Heutzutage wird im Badezimmer der Heizkörper teils sogar als Raumteiler oder Sichtschutz, zum Regal oder zur Wandskulptur umfunktioniert. In Baumärkten und Fachgeschäften gibt es eine Vielzahl an Heizkörpern. Doch der Erwerb ist meist eine größere Investition. Um Fehlkäufe zu vermeiden, sollte man sich daher so gut wie möglich im Voraus informieren und gegebenenfalls einen Fachmann zu Rate ziehen. Eine der wichtigsten Kaufkriterien ist die Größe des zu beheizenden Raumes.

Besonders im Badezimmer ist es wichtig, dass jeder Winkel ausgiebig beheizt werden kann, um Schimmel vorzubeugen. Wird sich für einen klassischen Heizkörper in Form eines Handtuchwärmers entschieden, muss dieser nicht immer in weiß erworben werden. Schwarze Heizkörper stellen einen Blickfang dar und setzen sich von der sonst meist weißen Gestaltung von Badewanne und Waschbecken ab. Bei der Installation eines solchen Heizkörpers ist die Lage wichtig. So muss der Heizkörper nicht nur den gesamten Raum wärmen, sondern auch gut erreichbar sein, damit er auch tatsächlich als Handtuchwärmer genutzt werden kann. Ideal ist dafür eine freie Wand neben Badewanne oder Dusche. lps/B
   

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