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16:52 14.06.2021
Das kühle Nass ist eine willkommene Abkühlung bei Hitze. Foto: iStockphoto.com/Vladimir Vladimirov

Ein norddeutscher Sommer ist nicht jedermanns Sache. Zu oft vermiesen dunkle Regenwolken die Freude an warmen Temperaturen und lauen Sommerabenden auf der Terrasse. Dabei ist Wasser lebenswichtig für den Garten. Es hat seinen Grund, dass viele Gärten in sattem Grün wachsen. Wer sein kleines privates Paradies hinter dem Haus hat, weiß, dass Beete und Rasen reichlich Wasser benötigen.

Viele Vorteile

Aber wie kommt das Nass letztendlich in den Garten? Die meisten Gartenbesitzer nehmen dazu den Schlauch und schließen ihn an die Wasserleitung an. Kostbares Trinkwasser also wird auf die Pflanzen geleitet. Dabei gibt es eine günstige Variante für die Bewässerung, denn der Regen sorgt für Wasser im Überfluss. Mehr als 1000 Liter pro Quadratmeter fallen pro Jahr in Deutschland vom Himmel. Genug also, um damit seinen Garten zu bewässern.

Regenwasser hat gegenüber Leitungswasser nicht nur den Vorteil, dass es kostenlos ist. Es ist tatsächlich sogar besser für die Pflanzen geeignet. Da es weich und kalkarm ist, mögen es die Blumen und Johannisbeeren wesentlich lieber als Wasser aus dem Hahn.

Mobile Modelle

Es gibt mittlerweile eine Reihe von Herstellern, die mobile Gartenduschen anbieten, die man an jedem beliebigen Ort im Garten aufstellen kann - wo es eben gerade nötig ist. Allerdings sollte man dabei etwas beachten: Die Dusche sollte nie direkt auf den Rasen gestellt werden, denn die ständige Wasserzufuhr von oben lassen den Boden aufweichen. Schnell hat man rund um die Dusche einen Sumpf. Ein Holzrost, auf dem man beim Duschen tritt, verspricht Abhilfe. Es stellt sich in der Regel auch heraus, dass die Dusche an derselben Stelle aufgestellt wird. Man könnte an diesem Platz auch einen kleinen Pflasterbereich bauen.

Bei fest installierten Varianten ist ein Abfluss nötig. Foto: iStockphoto.com/PhotoTalk
Bei fest installierten Varianten ist ein Abfluss nötig. Foto: iStockphoto.com/PhotoTalk

Mobile Duschen sind leicht aufgebaut. Manche werden mittels eines Dorns in der Erde verankert, andere stehen auf einem Dreibein. Teuer sind sie in der Regel auch nicht. Die edlere Variante ist da schon die festinstallierte Gartendusche. Sie sieht in der Regel besser aus und ist deutlich komfortabler als die mobilen Varianten. Die Installation ist allerdings ein wenig aufwendiger. Am wichtigsten an einer festen Gartendusche ist ein Abfluss, damit das Wasser kontrolliert entsorgt werden kann und umliegende Bereiche wie Beete nicht überschwemmen. Statt eines Abflusses ist auch ein Sickerbecken aus Kies möglich. Dann allerdings geht das Duschwasser in den Boden. Die Verwendung von Shampoo und Duschgel ist in diesem Fall natürlich tabu.

Für heiße Tage sind die zehn Grad Wassertemperatur aus der Brause angenehm. Wer allerdings wärmer duschen möchte, sollte sich für ein Gerät mit installierten Solarzellen entscheiden. Die Solardusche verfügt über einen Speicher, in dem das gesammelte Wasser mithilfe der Sonnenenergie auf bis zu 60 Grand aufgeheizt wird. Mit einer Mischbatterie wird das heiße Wasser dann auf angenehme Temperaturen gebracht. Fest installierte Duschen bleiben natürlich auch in der kalten Jahreszeit draußen. Sie müssen also entsprechend geschützt werden. Wichtig ist in diesem Fall allerdings, dass das Restwasser aus Duschkopf und Leitungen abzulassen, denn sonst könnte das gefrorene Wasser die Leitungen zum Platzen bringen.

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