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Home Sonderthemen Hannover Region West Die ersten Wochen des neuen Jahres stehen ganz im Zeichen kultureller Höhepunkte
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05:39 15.01.2019
Anja Engelberg und Premek Hájek sind das „Duo in RE“, das in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland für Furore sorgt. Foto: Künstler

EDEKA-Ladage sorgt für „Sparstart“ ins neue Jahr!

Die ersten Wochen des neuen Jahres stehen ganz im Zeichen kultureller Höhepunkte Image 1
20 % auf alle Wurstwaren gibt es heute, am Dienstag, 15. Januar, auf alle Produkte in der Bedienung, aber auch bei den Frischepacks. Da muss man einfach zugreifen. Also nichts wie hin in den EDEKA-Supermarkt der Frische in das Gehrden-Carré an der Schulstraße sowie nach Wennigsen an die Hauptstraße.

Guten Appetit!
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Die ersten Wochen des neuen Jahres stehen in der Burgbergstadt ganz im Zeichen eines abwechslungsreichen kulturellen Programms mit vielen Höhepunkten.

Bella Barock mit dem „Duo in RE“

Für Sonnabend, 26. Januar, 18 Uhr, lädt „Bella Barock“ – der Verein zur Förderung der Alten Musik in die Sankt Agatha Leveste zu einem „lebhaften und abwechslungsreichen“ Programm mit Werken der großen französischen Gambenvirtuosen aus der Blütezeit der Viola da gamba in Frankreich ein.

Marin Marais war ein Publikumsliebling, der ganz in der französischen Tradition elegante Tanzsuiten mit eingängigen Melodien und kontrastreiche Kompositionen schrieb. In ihnen kommen die Intimität der kleinen Besetzung, vor allem aber auch der besonders zarte und vielschichtige Klang der Barockinstrumente voll zur Geltung - die Zuhörer verzaubert.

Das „Duo in RE“, das am 26. Januar in der Kirch gastiert, begeistert das Publikum mit dem perfekten Zusammenspiel von Gambe, warmen Theorben Klang und dem spanischen Temperament der Barockgitarre. Anja Engelberg und Premek Hájek sind das „Duo in RE“, das in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland für Furore sorgt. Dabei vermögen sie ihre Faszination für diese Musik mit dem Publikum zu teilen, den Funken überspringen zu lassen.

Edeka Ladage Gehrden

Zurück zur Geschichte aus der Blütezeit der Viola da gamba in Frankreich. Marais Gegenspieler Antoine Forqueray ließ sich von der gerade sehr modern und beliebt werdenden italienischen Musik inspirieren: extrem virtuos, gefühlsbetont, ausdrucksstark und nicht immer nur schön! Dieser besondere Kompositionsstil Forquerays bescherte ihm den Ruf, wie ein „Teufel“ auf der Viola da gamba zu spielen, wohingegen Marais wie ein „Engel“ spiele.

Weltklasse-Pianist Sunghoon Simon Hwang gastiert im Gehrdener Rathaussaal. Foto: Künstler
Weltklasse-Pianist Sunghoon Simon Hwang gastiert im Gehrdener Rathaussaal. Foto: Künstler

Pianist Sunghoon Simon Hwang gastiert im Gehrdener Rathaussaal

Sunghoon Simon Hwang gastiert am Sonntag, 10. Februar, um 17.15 Uhr im Gehrdener Rathaus in der Reihe „Weltklassik am Klavier“. Auf dem Programm des Ausnahmekünstlers stehen romantische Klänge in Pastell von Haydn, Chopin und Debussy.

Der Konzertpianist Simon Hwang zählt zu den herausragenden Pianisten seiner Generation. Sowohl in Europa als auch in Asien gastierte er mit zahlreichen Orchestern. Er gewann mehr als 40 Preise bei renommierten internationalen Wettbewerben und erhielt neun Sonder- und Interpretationspreise. Es folgten diverse Einladungen zu verschiedenen internationalen Musikfestivals. Mit dem Wunsch, verschiedene abendländische kulturelle Traditionen zu erkunden und unterschiedliche pianistische Schulen kennenzulernen, setzte er seine Studien in drei Ländern fort: in Rom an der „Accademia nazionale di Santa Cecilia“, in Paris an der „École normale de musique“ und an der Musikhochschule Hannover. Er wurde in die Jury des internationalen Klavierwettbewerb Claude Bonneton, Euterpe, G.Raciti berufen. Im Jahr 2012 erschien seine CD „Artist Poetry“.

Jeder Klang hat eine eigene Farbe, und so könnte Musik eigentlich auch zu den bildenden Künsten gehören! Die drei sehr verschiedenen Bilder „Images“ von Debussy haben eine Klangfarbe in Pastell, die fantastische Eindrücke erzeugt. Die Sonate von Haydn erinnert hingegen fast an ein Theaterstück - mit stark wechselnden Charakteren, mal rhythmisch, mal lyrisch. Dieser Kontrast ist unglaublich reizvoll! Die „L’isle Joyeuse“ von Debussy ist sehr virtuos, und pianistisch überaus anspruchsvoll. Auf dieser „Insel der Freude“ kann man sich alle möglichen Klänge vorstellen, sei es aus der Natur, sei es aus der Fantasie, wie zum Beispiel Vogelgesang, Weinen und vielen anderen mehr. Die zwölf Etüden von Chopin sind bei Pianisten wohl bekannt, weil sie einerseits hoch virtuos, aber andererseits eben auch so wunderbar musikalisch komponiert sind - ein brillantes Feuerwerk sowohl zarter, als auch kräftiger Farben.

Das Ensemble der „kleinen bühne seelze“ gastiert im Festsaal. Foto: kleine bühne seelze
Das Ensemble der „kleinen bühne seelze“ gastiert im Festsaal. Foto: kleine bühne seelze

■ Eintritt: Erwachsene 20 Euro; Studenten: 15 Euro; Jugend (bis 18): Eintritt frei. Reservierungen: E-Mail: info@weltklassik.de, Webseite: www.weltklassik.de.

„kleine bühne seelze“ präsentiert „Rose und Walsh“

Am Sonntag, 17. Februar, 15.30 Uhr, gastiert in der Festhalle in Gehrden die „kleine bühne seelze“ mit dem Stück „Rose und Walsh“.

Zum Inhalt: Die erfolgreiche Schriftstellerin Rose ist seit vielen Jahren dem ebenso berühmten Kriminalautor Walsh in inniger Liebe verbunden. Die beiden sind das perfekte Paar: Sie diskutieren miteinander, lieben und streiten sich, bezeugen sich jeden Tag gegenseitig ihre Zuneigung. Was tut es da zur Sache, dass Walsh seit fünf Jahren tot ist und ihn außer Rose niemand sehen kann? Die beiden verbringen ihre Sommer weit erhin in ihrem Strandhaus und setzen ihr Eheleben fort, als wäre Walsh nie gestorben. Doch dann beschließt er eines Tages, für immer zu gehen...

Neil Simons außergewöhnliche Liebesgeschichte ist eine feinfühlige und humorvolle Auseinandersetzung mit Leben und Sterben, mit Halten und Loslassen, eine überraschende, berührende und höchst amüsante Komödie, in der nicht immer alles so ist, wie es scheint.

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