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18:47 01.01.2022
Dielen verbreiten eine schöne Atmosphäre. Foto: Holzabsatzfonds

Holzfußböden verleihen jeder Wohnung einen unverwechselbaren, natürlichen Charme. Ein Klassiker unter den Holzfußböden ist der Dielenboden. Dielen sind wieder gefragt. Sie sind häufig im Altbau zu finden. Wer Dielen bei einem Umzug in einen Altbau oder Altneubau noch vorfindet, entscheidet sich in vielen Fällen für das Aufarbeiten. Es können auch neue das Flair alter Dielen erzeugen. Mit moderner Technologie kann man neuen Bodenhölzern eine Alterspatina verschaffen.

Helmrichs

Dielenböden werden auch im Neubau immer beliebter. Dielen sind kostengünstiger als Parkett, aber ebenso warm und natürlich. Dielenböden gelten als Urtyp der Holzfußböden. Schon die rund 6000 Jahre alten Pfahlbauten am Bodensee wurden mit Brettern als Fußböden versehen, die mit Steinäxten behauen worden waren. Während Aristokratie und später auch das Bürgertum nach feineren Holzfußböden verlangten, wurden Dielen durch die Verwendung preiswerterer Hölzer zu einem weniger geschätzten Massenprodukt.

Neuzeitliche Dielenbretter können sich aber mit denen früherer Jahrhunderte messen. Massivholzdielen werden als Lang- oder Kurzdielen mit Nut und Feder verlegt. Unterschiede gibt es in der Qualität und der Holzart. Geeignete und beliebte Holzarten für Dielen sind Eiche, Buche, Lärche, Fichte und Douglasie. Breiten bis 40 Zentimeter sind denkbar. Längen von fünf Metern und mehr sind kein Problem.

Ob Parkett oder Dielen, Fußböden aus heimischen Holzarten überzeugen nicht nur aus ästhetischen Gründen. Sie sind widerstandsfähig, robust und langlebig. Für das Verlegen von Dielen braucht man jedoch Fachkenntnisse. Große Hölzer entwickeln auch große Kräfte. Man sollte sich deshalb mit dem Werkstoff Holz gut auskennen. Die Investition in die Beauftragung eines Fachbetriebs macht sich bezahlt. lps/Cb

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