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Home Sonderthemen Hannover Stadt Nord Die Wohngebäudeversicherung ist ein Muss
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15:11 27.08.2020
Die Wohngebäudeversicherung deckt Schäden wie Hagel ab. Foto: tdx/Bauder

Unverhofft kommt oft. Das gilt auch für Hausbesitzer. Wer ein Haus oder eine Wohnung besitzt, muss sich mit dem Thema Versicherung beschäftigen. Schließlich kann es buchstäblich über Nacht zu einem unvorhergesehenen Ereignis kommen, dessen Folgen schnell die eigene Haushaltskasse um ein Vielfaches übersteigt. Das weiß auch der Gesetzgeber und hat vorgeschrieben, dass jeder Immobilienbesitzer eine Wohngebäudeversicherung abschließen muss. Sie ist dafür da, Schäden durch Sturm, Hagel, Feuer oder Leitungswasser zu übernehmen.

Überschwemmungen nehmen zu

Allerdings ist der Umfang der Leistungen oft geringer als es sich der Versicherungsnehmer gedacht hat. Sie greift etwa nicht bei Erdrutschen, Lawinen, Erdbeben oder Überschwemmungen. Nun sind in der Region Hannover glücklicherweise Erdbeben und Lawinen nicht zu erwarten. Und auch von Überschwemmungen war man hierzulande – mal abgesehen von den Leineniederungen – weitgehend gefeit. Trotzdem sollte man besonders diesen Punkt im Auge behalten, denn die extremen Wetterlagen haben in den letzten Jahren durch den Klimawandel zugenommen. Auch Gegenden jenseits größerer Flüsse können Überschwemmungen durch Starkregen erfahren. Um sich dagegen zu wappnen, ist es ratsam, die Wohngebäudeversicherung um eine Elementarschadenpolice zu erweitern. Sie ist zwar verhältnismäßig teuer, aber im Zweifel sehr nützlich. Eine Fotovoltaik- oder Solaranlage auf dem Dach muss ebenfalls separat versichert werden.

Schäden in Nachbars Garten

Apropos Klimawandel: Stürme sind in den letzten Jahren zu einem regelmäßig wiederkehrenden Phänomen geworden. Dadurch können nicht nur Sachschäden auf dem heimischen Grundstück entstehen, sondern auch Dinge und Personen außerhalb zu Schaden kommen – zum Beispiel, wenn ein Ziegel vom Dach geweht wird oder ein Baum vom eigenen Grundstück auf die Straße oder das Nachbargrundstück kippt. Eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung deckt diese Schäden ab und übernimmt gegebenenfalls auf den Hausbesitzer zukommende Schadenersatzansprüche.

Übrigens ist auch der Eigentümer eines unbebauten Grundstücks haftpflichtig gegenüber dritten Personen, wenn sie dort zu Schaden kommen.

Unterversicherung droht

Die meisten Menschen haben eine Hausratversicherung. Sie deckt Schäden am Hausrat, also an Möbeln, technischen Geräten und Ähnlichem, ab. Einmal abgeschlossen, kümmern sich viele Menschen allerdings nicht mehr darum.

Da sich in der Regel der Wert der Einrichtung durch Neukäufe im Laufe der Jahre erhöht, sollte diese Versicherung aber in regelmäßigen Abständen überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Andernfalls droht eine Unterversicherung.

Glasschäden sind ein eigenes Thema

Zu beachten ist, dass eine Hausratversicherung in der Regel keine Glasschäden am Hausrat oder der Gebäudeverglasung abdeckt. Eine Hausratversicherung hat aber immer einen Zusatzbaustein, den man hinzu buchen kann.


Holz verbessert die Lebensqualität

Holz im Innenbereich wirkt sich nachweislich positiv auf das menschliche Wohlbefinden aus. Foto: Holzabsatzfonds
Holz im Innenbereich wirkt sich nachweislich positiv auf das menschliche Wohlbefinden aus. Foto: Holzabsatzfonds

Die Ausdruckskraft von Holz in Innenräumen ist sinnlich erfahrbar und wirkt sich nachweislich positiv auf das menschliche Wohlbefinden aus. Holz erhält sogar Bestnoten, wenn es um die Wohngesundheit geht. Es lädt sich nicht statisch auf und zieht keinen Staub an, was besonders für Allergiker von Vorteil ist.

Weiterhin fungiert es als Feuchtigkeitsregulator, indem es Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnimmt und bei trockener Luft wieder abgibt. Das dient auch der Vermeidung von Schimmel in Feuchträumen. Holz ist von Natur aus ein schlechter Wärmeleiter. Deshalb liegt der Aufwand für die hohe Energieeffizienz eines Holzhauses vergleichsweise niedrig. Die durchschnittliche Gesamtnutzungsdauer eines Holzhauses liegt heute zwischen 80 und 100 Jahren. Erfahrungsgemäß können Holzhäuser bei guter Pflege 125 Jahre und älter werden.

Im Holzbau gibt es unterschiedliche Bauweisen. Mit 85 Prozent Marktanteil ist der Holzrahmen- oder Holztafelbau die häufigste Art. Dazu kommen Holzskelett- oder Holzständerbau und der Holzmassivbau. Allen diesen Bauweisen gemeinsam ist eine günstige Energiebilanz.

Durch die unterschiedlichen Eigenschaften und die optischen Variationen der verwendeten Laub- und Nadelbaumarten können Wünsche der Nutzenden gezielt erfüllt werden. Beispiele dafür sind die Festigkeit und Tragfähigkeit von Bauholz, die Langlebigkeit von Fassaden und Fenstern, Farbe und Maserung bei Möbeln sowie die Härte von Parkettböden. lps/Cb


Was ist beim Kellerbau zu beachten?

Der Keller, das Fundament eines Hauses, muss verantwortungsbewusst geplant werden.
Der Keller, das Fundament eines Hauses, muss verantwortungsbewusst geplant werden.

Sobald man sich für eine Unterkellerung seines Eigenheims entschieden hat, sind zahlreiche Dinge zu bedenken. Denn diese Entscheidung ist unwiderruflich. Weder kann ein Haus, welches auf einer Fundamentplatte erbaut wurde, nachträglich unterkellert werden, noch ist ein bestehender Keller rückstandslos zu beseitigen.

Die gewissenhafte Aufgabe des Baus sollte stets Profis übertragen werden. Üblich ist die Vollunterkellerung, bei der das gesamte Gebäude auf dem Keller erbaut wird. Teilweise wird eine sogenannte Teilunterkellerung vorgenommen. Diese kommt dann zum Tragen, wenn die statischen Anforderungen nur dies ermöglichen. Bei der Kellerplanung ist die Raumaufteilung ein wichtiger Aspekt. Welche Räume werden benötigt und wie groß sollen sie sein? Das kann eine Waschküche, ein Hobbyraum sowie ein Büro darstellen. Überaus wichtige Fragen sind die nach dem richtigen Baupartner und den nachhaltigsten Materialien.

Ein Richtwert stellt die sogenannte „eiße Wanne dar. Diese Unterkellerung besteht aus wasserundurchlässigem Beton und schützt somit das gesamte Gebäude vor Feuchtigkeit. Lässt man sich Kostenvoranschläge diverser Baufirmen geben und nimmt sich Zeit, diese miteinander zu vergleichen, wird sich das rechnen. Ein Keller kann zwar teuer werden, aber er lohnt sich doppelt. Neben dem gewonnenen Platz weist ein Haus mit Keller eine enorme Wertsteigerung auf. Bei einem geplanten Wiederverkauf ist das Haus demzufolge deutlich attraktiver auf dem Immobilienmarkt. lps/AM
     

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