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21:13 30.09.2021
Alexander Eysser rät dazu, die Bewässerungsanlage nach dem Wetter auszurichten.
Helmut Eysser Garten- und Landschaftsbau

Eine automatische Rasenbewässerung ist eine bequeme Sache. Der Gartenschlauch muss nicht zum Einsatz kommen. Achtsamkeit ist trotzdem geboten, sagt Alexander Eysser von der Firma Eysser Gartenund Landschaftsbau im Burgdorfer Ortsteil Hülptingsen. „Gerade bei häufigen Niederschlägen, wie es sie in den letzten Wochen gab, sollte man die Anlage genau regulieren.“ Wenn der Rasen zu feucht ist, kann sich Pilzbefall entwickeln.

Außerdem sollte man eher morgens als abends wässern, denn tagsüber hat der Rasen genügend Zeit, Feuchtigkeit verdunsten zu lassen. Damit gibt es ein besseres Kleinklima.

Den Gartenteich winterfest machen


Während der Winterzeit ruht das Leben im Gartenteich zwar etwas mehr, doch die mikrobiologischen Prozesse laufen weiterhin ab. Bei der Zersetzung des organischen Materials der Pflanzen wird viel Sauerstoff benötigt. Ist der Gartenteich im Winter von einer dicken Eisschicht bedeckt, kann es zu einem Sauerstoffmangel und zu einer wachsenden Menge von Faulgasen kommen. Beides kann zum Sterben von Fischen und anderen Teichbewohnern führen. Das Aufhacken der Eisdecke, um den Luftaustausch zu unterstützen, wird nicht angeraten. Dadurch werden die Fische unter Umständen aus ihrer Winterstarre gerissen. Da ihr Kreislauf verlangsamt ist, laufen sie Gefahr, einen Schock zu erleiden. In einem Gartencenter oder Baumarkt mit einer Gartenabteilung kann man einen Eisfreihalter erwerben. Droht sehr starker Frost, kann zur Unterstützung ein Teichheizer eingesetzt werden. Darüber hinaus empfiehlt es sich, im Herbst die Pflanzen am Ufer und im Wasser zurückzuschneiden. lps/Jv

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