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Home Sonderthemen Hannover Region Süd Die energetische Sanierung von Fenstern vermindert die Heizkosten
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14:26 03.04.2020
Zum Wohlfühlen: Fenster mit Wärmeschutzverglasung schließen dicht, sodass weniger Zugluft entsteht. Foto: Andrey_Popov/shutterstock.com/akz-o

Alte Fenster gegen Fenster mit Wärmeschutzverglasung auszutauschen, da ihr Energieeinsparpotenzial hoch ist, rät die Energieberatung der Verbraucherzentrale. 

Beim Austausch alter Fenster mit Isolierverglasungen gegen Neue mit 3-fach-Wärmeschutzverglasungen kann der Wärmeverlust der Fenster um mehr als 60 Prozent reduziert werden. Anteilig können so typischer Weise 10 bis 20 Prozent Heizkosten eingespart werden. Zusätzlich werden die Räume behaglicher, da die Innenseiten der Fenster im Winter wärmer bleiben, wodurch man sich in den Räumen wohler fühlt.

Wärmebrückenfreier und luftdichter Einbau

Außerdem schließen neue Fenster dicht, so dass weniger Zugluft entsteht. Der Austausch von Fenstern wird von den Sanierungsprogrammen der KfW Bankengruppe gefördert. Die neuen Fenster müssen dafür besser als der gesetzliche Mindeststandard sein. Damit die neuen Fenster möglichst viel Energie einsparen, kommt es auf einige Details an. „Es muss auf einen wärmebrückenfreien und luftdichten Einbau geachtet werden“, erläutert Martin Brandis, Referent Gebäudetechnik bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Ein wirksamer Sonnenschutz muss berücksichtigt werden, damit Wohnräume in den Sommermonaten nicht zu warm werden. Moderne Fenster bieten noch eine Reihe weiterer Vorzüge, die einen Austausch interessant machen. So wird der Schallschutz verbessert.

Vakuumverglasung ist neu

Außerdem sind neue Fenster sicherer, weil sie es Dieben schwerer machen, ins Haus zu kommen. Neu auf dem Markt sind die Vakuumverglasung und Fenster mit integriertem Touchscreen-Display. Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Energieberatung der Verbraucherzentrale berät zu allen Themen des Fensteraustauschs und weiteren Sanierungsmaßnahmen in ihren bundesweiten Beratungsstellen oder beim Ratsuchenden zu Hause. Hier werden auch Fragen bezüglich der individuell am besten geeigneten Verglasung oder Materialien beantwortet. Auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder per Telefon unter (08 00) 8 09 80 24 00 (kostenfrei) gibt es weitere Informationen. akz-o


Herzrasen vor dem Zahnarztbesuch?

Jeder Fünfte ist von einer Dentalphobie betroffen – Angststörung ist grundsätzlich heilbar

Die Furcht vor dem Zahnarzt können Betroffene nur bekämpfen, indem sie sich ihr stellen und beispielsweise mit dem Zahnarzt ganz offen über ihre Sorgen reden. Foto: djd/ergodirekt.de/PantherMedia/Lev Dolgachov
Die Furcht vor dem Zahnarzt können Betroffene nur bekämpfen, indem sie sich ihr stellen und beispielsweise mit dem Zahnarzt ganz offen über ihre Sorgen reden. Foto: djd/ergodirekt.de/PantherMedia/Lev Dolgachov

Die Hände sind feucht, das Herz pocht wie wild, man kann keinen klaren Gedanken mehr fassen: Wer unter einer sogenannten Dentalphobie leidet, hat panische Angst vor einem Zahnarztbesuch. Schätzungen zufolge ist etwa jeder fünfte Bundesbürger mehr oder weniger stark davon betroffen.

In extremen Fällen wird ein Zahnarztbesuch so lange hinausgezögert, bis die Schmerzen übermächtig sind. In der Zwischenzeit werden Kariesbefall, Zahnstein und peinlicher Mundgeruch lieber in Kauf genommen, als sich behandeln zu lassen. Dies alles ist verbunden mit Nachteilen im privaten und beruflichen Bereich.

Die Ursache für eine Dentalphobie ist oftmals ein schmerzhaftes Erlebnis beim Zahnarzt - oder auch einfach nur die Angst vor einer Spritze oder vor dem Geräusch des Bohrers. Die Furcht vor dem Zahnarzt können Betroffene nur bekämpfen, indem sie sich ihr stellen und beispielsweise mit dem Zahnarzt ganz offen über ihre Sorgen reden.

Das Praxispersonal wird dann im Idealfall individuelle Unterstützung anbieten. Zudem gibt es Zahnärzte, die auf Angstpatienten spezialisiert sind. Eine Alternative ist der Gang zu einem Psychotherapeuten. In einer psychotherapeutischen Kurzbehandlung können Dentalphobiker Strategien gegen die Angst erlernen und ausprobieren. Die Konfrontation mit der eigenen Furcht lohnt sich in jedem Fall. Denn eine krankhafte Zahnarztangst ist prinzipiell heilbar oder lässt sich zumindest lindern. Zur Auswahl stehen Entspannungsverfahren, Hypnose, der Einsatz von Medikamenten oder auch eine Behandlung unter Vollnarkose. Im Notfall kann eine Narkose sinnvoll sein, langfristig wird aber damit die Angst vor dem Zahnarzt nicht beseitigt. Je früher eine Therapie begonnen wird, desto schneller kann die Angst abgebaut werden und desto leichter lassen sich Schäden an den Zähnen vermeiden. Viele Informationen rund um das Thema Zahngesundheit gibt es auch unter www.ergodirekt.de/meinzahn. Ein Schwerpunkt ist die richtige Vorsorge. Damit kann man selbst dazu beitragen, dass die Besuche auf dem Zahnarztstuhl zumindest reduziert werden.

Moderne, schonende Behandlungsmethoden können ebenfalls dabei unterstützen, Betroffenen die Angst vor dem Zahnarzt zu nehmen. So kann beispielsweise Karies im Anfangsstadium mit der sogenannten Infiltrationstechnik ohne Bohren und schmerzfrei behandelt werden. Ob diese Behandlungsform angewandt werden kann, hängt vom Grad des Kariesbefalls beziehungsweise der Tiefe der Karies ab. Eine andere Methode ist die chemomechanische Auflösung der Karies mit einem speziellen Gel, das die Karies umwandelt. Mehr Infos dazu gibt es etwa unter www.prodente.de. djd

Therapien bei Zahnarztangst

Auf der Website www.dentalphobie.info etwa gibt es einen Überblick und Erfahrungsberichte über Therapien bei einer Dentalphobie. Hier einige Ansätze im Überblick:

Psychotherapeutische Maßnahmen wie etwa die sogenannte kognitive Verhaltenstherapie. Der Betroffene stellt sich seinen Gedanken und Ängsten und versucht, sie bewusst zu steuern.
Entspannungsverfahren wie etwa entspannende Musik über Kopfhörer bei der Behandlung können Betroffene ablenken.
■ Bei der Hypnose werden dem Patienten angenehme Gedanken und Vorstellungen vermittelt. Der Patient wird dabei in eine leichte Trance versetzt.
Akupunktur
■ Medikamente
■ Vollnarkose

Viele Infos rund um das Thema Zahngesundheit gibt es auch im Internet auf der Website www.ergodirekt.de/meinzahn. djd

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