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Home Sonderthemen Hannover Region Nord-West Dezente Farben beruhigen das Baby
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19:07 31.01.2020
Gute Verdunkelungsmöglichkeiten sind im Kinderzimmer wichtig. Foto: tdx/Headline/Jasno

Kinder sind eine Herausforderung – und das in jeder Hinsicht. Abgesehen vom Erzieherischen kommen auf die Eltern rein praktische Dinge zu, wenn sich Nachwuchs ankündigt. Dazu gehört die Einrichtung eines Kinderzimmers. Während es in Sachen Küche, Wohnzimmer oder anderen Räumen vor allem auf den Geschmack ankommt, der sich nach ein paar Jahren vielleicht ändert, geht es beim Kinderzimmer um die notwendigen Veränderungen in der Einrichtung, die mit der körperlichen und geistigen Entwicklung eines Kindes einher gehen.


K+K Bautenschutz

Am Anfang steht das Babyzimmer. Zunächst reicht in dieser Beziehung eine Art Grundausstattung: Wickelkommode, Babybettchen und ein Schrank oder ein Regal als Stauraum. Aber auch hier ist einiges zu beachten, denn ein Kinderbett muss auch sicher sein. So sollten die Gitterstäbe, die ein Herausfallen verhindern, nicht weiter als etwa sechs Zentimeter auseinander stehen. So kann Baby den Kopf nicht dazwischen stecken.

Schlafen und Trinken sind zwei Hauptpunkte in den ersten Monaten. Das bedeutet, dass es keine schlechte Idee ist, einen bequemen Sessel oder ein Sofa in den Raum zu stellen, damit die Eltern beim Stillen oder dem Geben des Fläschchens gut sitzen und der Weg zum Bett trotzdem nicht zu weit ist.

Außerdem sollte der Raum eine gute Verdunkelung haben, da Babys und kleine Kinder in der Regel auch tagsüber schlafen. Zur Beruhigung ist es auch empfehlenswert, das Zimmer mit dezenten statt knalligen Farben auszustatten.

Ein Hochbett schafft Platz und regt die Kreativität der Kleinen an. Foto: Foto: tdx/Headline/Kettler
Ein Hochbett schafft Platz und regt die Kreativität der Kleinen an. Foto: Foto: tdx/Headline/Kettler

Kinder entwickeln sich gerade körperlich schnell. Beim ständigen Wachstum wird das Bett schnell zu klein oder im Grundschulalter der Schreibtisch zu tief. Hier ist das Zauberwort „mitwachsende Möbel“. Anstatt in kürzeren Abständen billige Möbel zu kaufen, können Eltern bei mitwachsenden Möbeln zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen werden die Möbel, wie zum Beispiel der Schreibtisch, dem Wachstum des Nachwuchses angepasst. Zum anderen sind diese Möbel auf Qualität und hohe Sicherheitsstandards ausgelegt. Das macht sie zwar in der Anschaffung zunächst einmal teurer, aber auch nachhaltig. Durch ihre Haltbarkeit müssen sie nicht so schnell ersetzt werden. Diese Langlebigkeit bedeutet aber auch, dass die Einrichtung im Kinderzimmer einen eher zeitlosen Charakter haben sollte.
   

Grundlegendes wie Teppiche sollten ebenfalls zeitlos sein. Das Spielen mit Autos auf einem Teppich mit Straßenmuster wird ab einem gewissen Alter eher peinlich.

Kinder sind in der Regel lebhaft. Das bedeutet nicht nur, dass Möbel robust sein sollten. Im Kinderzimmer muss dafür auch Platz sein. Ein Hochbett ist deswegen ein idealer Einrichtungsgegenstand. Die Schlafstätte wird nicht nur in die Höhe verlegt, sodass Platz geschaffen wird. Der entstandene Raum wird zusätzlich von den Kindern kreativ genutzt.


Die Küche im Wandel der Zeit

Dank vieler Fortschritte und Entwicklungen ist der Komfort groß

Die moderne Küche überzeugt mit klaren Linien und einfachen Strukturen. Foto: Pixabay.com
Die moderne Küche überzeugt mit klaren Linien und einfachen Strukturen. Foto: Pixabay.com

In den 1920er-Jahren war die Küche nicht mehr länger der zentrale Raum in der Wohnung, was vor allem an der fortschreitenden Industrialisierung lag und dem damit einhergehenden ausgeweiteten sozialen Wohnungsbau. Daher wurden die sogenannten „Frankfurter Küchen“ entwickelt, welche in der Regel lediglich eine Fläche von 6,5 Quadratmetern hatte.
  

Heutzutage gilt diese Küchenart als Prototyp aller Einbauküchen. Die Küche war günstig zu erhalten und sollte der modernen Frau die Hausarbeit durch zeitlich optimierte Bewegungsabläufe und eine bessere räumliche Aufteilung erleichtern. Tatsächlich war diese Küchenform im Ausland jedoch wesentlich beliebter, weshalb sich in Deutschland erst Mitte des 20. Jahrhunderts die Einbauküchen durchsetzten. Bis dahin waren vor allem Einzelmöbel wie repräsentative Küchenbüffets üblich. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zog wieder Wohlstand in die deutschen Haushalte ein, weshalb sich viele großzügige Einbauküchen leisteten. In den 60er Jahren wurden dabei die grifflo grifflosen Küchen immer beliebter und als Sensation gefeiert. Die Küche wird generell immer mehr als Funktionsraum wahrgenommen, in dem gekocht, geputzt und gewaschen wird, wobei sich darin so wenig wie möglich aufgehalten wird.
   

In den 80er Jahren fand die noch heute sehr beliebte Kücheninsel Einzug in die moderne Küche. Mittlerweile dominieren klare Linien und kubische Formen das zeitlose Küchendesign. Reduktion auf das Wesentliche ist dabei das Prinzip. lps/Bi


Tipps für eine erholsame Nacht

Hochwertige Matratzen fördern guten Schlaf

Bei der Auswahl der Decken sollte nicht nur auf die Optik geachtet werden, sondern auch auf Funktionalität. Foto: Busche
Bei der Auswahl der Decken sollte nicht nur auf die Optik geachtet werden, sondern auch auf Funktionalität. Foto: Busche

Einen Großteil der Zeit verbringt der moderne Mensch schlafend. Die Reaktionen auf äußere Reize sind dann reduziert. Eine „innere Uhr“, die stark durch Hormone gesteuert wird, bestimmt den Schlaf-Wach-Rhythmus der Menschen.
  

Feste Arbeits- und Essenszeiten und nicht zuletzt der Wechsel zwischen Tag und Nacht beeinflussen diesen Zyklus. Man unterteilt den Schlaf in fünf Stadien vom leichten bis zum tiefen Schlaf. Mehrere Traumphasen begleiten die Schlafenden, auch wenn sie sich am Morgen nicht mehr an Träume erinnern. Ausreichender Schlaf ist notwendig, um den Anforderungen des normalen Arbeitstages gewachsen zu sein. In den Schlafphasen kann sich der Körper besser gegen die sogenannten freien Radikale zur Wehr setzen, die man für die Entstehung von Krankheiten verantwortlich macht. Giftstoffe werden besser abgebaut, und Organe können sich regenerieren. Deshalb sollte der Schlafraum der ruhigste Raum der Wohnung sein. Neben Lattenrost und geeigneten Matratzen ist es wichtig, der Jahreszeit entsprechende Bettdecken zu verwenden, um Frieren oder Schwitzen in der Nacht zu vermeiden. Allgemein empfehlen sich atmungsaktive Decken, die Schweiß und Mikroben abweisen. Viele schwören auf Wildseidendecken, die leicht an Gewicht sind und trotzdem wärmen.

Wer dennoch bei Daunendecken bleiben will, sollte sie nach wenigen Jahren komplett auswechseln. Ältere Daunendecken gelten als Brutstätten für Milben und andere ungebetene Gäste. Daunen-Reinigungen sind teuer und bringen oft nicht das erwünschte Ergebnis. Heizungen sollten in der Nacht abgestellt werden. Eine Zimmertemperatur von 18 Grad genügt. Die Luftfeuchte sollte 50 Prozent nicht übersteigen. Vor der Nachtruhe lüftet man noch einmal gut durch. lps/Cb
  

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