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Home Sonderthemen Hannover Region Nord Dezente Farben beruhigen das Baby
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13:27 18.02.2020
Gute Verdunkelungsmöglichkeiten sind im Kinderzimmer wichtig. Fotos: tdx/Headline/Jasno, Kettler

Kinder sind eine Herausforderung – und das in jeder Hinsicht. Abgesehen vom Erzieherischen kommen auf die Eltern rein praktische Dinge zu, wenn sich Nachwuchs ankündigt. Dazu gehört die Einrichtung eines Kinderzimmers. Während es in Sachen Küche, Wohnzimmer oder anderen Räumen vor allem auf den Geschmack ankommt, der sich nach ein paar Jahren vielleicht ändert, geht es beim Kinderzimmer um die notwendigen Veränderungen in der Einrichtung, die mit der körperlichen und geistigen Entwicklung eines Kindes einher gehen.


Helmrich's Innenausbau + Raumplanung

Am Anfang steht das Babyzimmer. Zunächst reicht in dieser Beziehung eine Art Grundausstattung: Wickelkommode, Babybettchen und ein Schrank oder ein Regal als Stauraum. Aber auch hier ist einiges zu beachten, denn ein Kinderbett muss auch sicher sein. So sollten die Gitterstäbe, die ein Herausfallen verhindern, nicht weiter als etwa sechs Zentimeter auseinander stehen. So kann Baby den Kopf nicht dazwischen stecken.

Ein Hochbett schafft Platz und regt die Kreativität der Kleinen an. 
Ein Hochbett schafft Platz und regt die Kreativität der Kleinen an. 

Schlafen und Trinken sind zwei Hauptpunkte in den ersten Monaten. Das bedeutet, dass es keine schlechte Idee ist, einen bequemen Sessel oder ein Sofa in den Raum zu stellen, damit die Eltern beim Stillen oder dem Geben des Fläschchens gut sitzen und der Weg zum Bett trotzdem nicht zu weit ist.
  

Außerdem sollte der Raum eine gute Verdunkelung haben, da Babys und kleine Kinder in der Regel auch tagsüber schlafen. Zur Beruhigung ist es auch empfehlenswert, das Zimmer mit dezenten statt knalligen Farben auszustatten.

Kinder entwickeln sich gerade körperlich schnell. Beim ständigen Wachstum wird das Bett schnell zu klein oder im Grundschulalter der Schreibtisch zu tief. Hier ist das Zauberwort „mitwachsende Möbel“. Anstatt in kürzeren Abständen billige Möbel zu kaufen, können Eltern bei mitwachsenden Möbeln zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen werden die Möbel, wie zum Beispiel der Schreibtisch, dem Wachstum des Nachwuchses angepasst. Zum anderen sind diese Möbel auf Qualität und hohe Sicherheitsstandards ausgelegt. Das macht sie zwar in der Anschaffung zunächst einmal teurer, aber auch nachhaltig. Durch ihre Haltbarkeit müssen sie nicht so schnell ersetzt werden. Diese Langlebigkeit bedeutet aber auch, dass die Einrichtung im Kinderzimmer einen eher zeitlosen Charakter haben sollte.

Grundlegendes wie Teppiche sollten ebenfalls zeitlos sein. Das Spielen mit Autos auf einem Teppich mit Straßenmuster wird ab einem gewissen Alter eher peinlich.

Kinder sind in der Regel lebhaft. Das bedeutet nicht nur, dass Möbel robust sein sollten. Im Kinderzimmer muss dafür auch Platz sein. Ein Hochbett ist deswegen ein idealer Einrichtungsgegenstand. Die Schlafstätte wird nicht nur in die Höhe verlegt, sodass Platz geschaffen wird. Der entstandene Raum wird zusätzlich von den Kindern kreativ genutzt.

Die Beleuchtung mit dem gewissen Etwas

Reich verzierte Kronleuchter eignen sich besonders gut für Zimmer mit hohen Decken

Prunkvoll: Ein Lüster zieht die Blicke auf sich. Foto: Pixabay / aviano
Prunkvoll: Ein Lüster zieht die Blicke auf sich. Foto: Pixabay / aviano

Ein Kronleuchter ist bei weitem mehr als nur ein Beleuchtungselement. Prunkvoll und reich verziert, zieht er sofort alle Blicke auf sich und gilt nicht umsonst als das Designstatement schlechthin. Wer sich für die Installation eines Kronleuchters entscheidet, ist sich seiner dekadenten Wirkung in vollem Umfang bewusst. Früher noch mit Kerzenlicht vornehmlich opulenten Tanzsälen und Königshäusern vorbehalten, findet man ihn heutzutage als sprichwörtliches Highlight in vielen stilbewussten Haushalten.
   

Besonders große Räume mit hohen Decken eignen sich für die Installation der mehrarmigen gläsernen Wolken, an die so manch ein Kronleuchter erinnert. Dort kommen üppige Lüster mit verspielten, verzierenden Elementen besonders gut zur Geltung, wohingegen für kleinere Räumlichkeiten stets auf schlichtere Varianten zurückgegriffen werden sollte.

Ein tief hängender Kronleuchter über dem Esstisch oder gar im Schlafzimmer stellt schlichtweg eine Überforderung des Raumes dar und wird der vereinnahmenden Eleganz eines Lüsters nicht gerecht. Generell sollte im Vorfeld geprüft werden, ob sich der Raum für die Installation eines Kronleuchters eignet.

Ob die optimalen Gegebenheiten vorhanden sind oder ob der Lüster gar von dem Raum verschluckt würde, kann im Vorfeld mit einem Fachmann abgeklärt werden. Ein Kronleuchter ist seit jeher ein ganz besonderes Element, welches viel Raum einnimmt und durch seinen edlen Charme besticht.

Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Variationen des ursprünglichen, mit Kerzenlicht erhellten Lüsters hinzu. Das Grundgerüst des klassischen Kronleuchters besteht aus einer metallenen Etagere, von der aus sich mehrere Arme erstrecken.

Je nach Preisklasse sind an den Armen verzierende Elemente aus Glas, geschliffenem Kristall oder gar Edelsteinen angebracht, die für die einzigartige, charakteristische Lichtbrechung sorgen und den Raum in ein funkelndes Lichtermeer verwandeln. lps/DGD


Tipps für eine erholsame Nacht

Hochwertige Matratzen fördern den guten Schlaf

Bei der Auswahl der Decken sollte nicht nur auf die Optik geachtet werden, sondern auch auf Funktionalität. Foto: Busche
Bei der Auswahl der Decken sollte nicht nur auf die Optik geachtet werden, sondern auch auf Funktionalität. Foto: Busche

Einen Großteil der Zeit verbringt der moderne Mensch schlafend. Die Reaktionen auf äußere Reize sind dann reduziert. Eine „innere Uhr“, die stark durch Hormone gesteuert wird, bestimmt den Schlaf-Wach-Rhythmus der Menschen.
   

Feste Arbeits- und Essenszeiten und nicht zuletzt der Wechsel zwischen Tag und Nacht beeinflussen diesen Zyklus. Man unterteilt den Schlaf in fünf Stadien vom leichten bis zum tiefen Schlaf. Mehrere Traumphasen begleiten die Schlafenden, auch wenn sie sich am Morgen nicht mehr an Träume erinnern. Ausreichender Schlaf ist notwendig, um den Anforderungen des normalen Arbeitstages gewachsen zu sein. In den Schlafphasen kann sich der Körper besser gegen die sogenannten freien Radikale zur Wehr setzen, die man für die Entstehung von Krankheiten verantwortlich macht. Giftstoffe werden besser abgebaut, und Organe können sich regenerieren. Deshalb sollte der Schlafraum der ruhigste Raum der Wohnung sein. Neben Lattenrost und geeigneten Matratzen ist es wichtig, der Jahreszeit entsprechende Bettdecken zu verwenden, um Frieren oder Schwitzen in der Nacht zu vermeiden. Allgemein empfehlen sich atmungsaktive Decken, die Schweiß und Mikroben abweisen. Viele schwören auf Wildseidendecken, die leicht an Gewicht sind und trotzdem wärmen.
   

Wer dennoch bei Daunendecken bleiben will, sollte sie nach wenigen Jahren komplett auswechseln. Ältere Daunendecken gelten als Brutstätten für Milben und andere ungebetene Gäste. Daunen-Reinigungen sind teuer und bringen oft nicht das erwünschte Ergebnis. Heizungen sollten in der Nacht abgestellt werden. Eine Zimmertemperatur von 18 Grad genügt. Die Luftfeuchte sollte 50 Prozent nicht übersteigen. Vor der Nachtruhe lüftet man noch einmal gut durch. lps/Cb

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