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14:35 14.07.2021
Bei der Wahl eines Ausbildungsbetriebs sollten junge Frauen und Männer verschiedene Faktoren berücksichtigen. Foto: Christin Klose/dpa-mag

Bei der Wahl des Ausbildungsbetriebs sollten Bewerberinnen und Bewerber immer ihre persönlichen Perspektiven prüfen. Das rät die Berufsberaterin Kerstin Schukowski auf dem Portal praktisch-unschlagbar.de.

So sollte man sich informieren, ob die Firma nach der Ausbildung eine Übernahme anbietet, erklärt die Expertin für Berufsorientierung in einem Interview auf der Ausbildungswebsite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Niedersachsen. Klar.

Auch die Frage, ob sich Jugendliche nach der Ausbildung in ihrem Beruf weiterentwickeln können, kann bei der Entscheidung für oder gegen einen Betrieb hilfreich sein. Ein wichtiger Faktor ist zudem die Vergütung – hier gelte es, darauf zu schauen, ob der Betrieb einen fairen Lohn anbietet oder nach Tarif zahlt.

Haben Bewerberinnen und Bewerber diese Kriterien abgeklärt, können sie sich laut Schukowski weiteren Faktoren zuwenden: Dazu zählen zum Beispiel Größe und Alter der Firma. Daneben kann es sinnvoll sein, zu prüfen, ob der Betrieb die eigenen Werte vertritt. Wichtig ist Schulabsolventen möglicherweise auch, wie lange sie brauchen, um zur Arbeitsstätte zu gelangen. Grundsätzlich sollten Jugendliche nicht alle Hoffnung auf eine Karte setzen: Die Berufsberaterin rät, sich schon früh nach einer alternativen Ausbildung umzusehen, um einen Plan B zu haben, falls es nicht klappt. Häufig gibt es Optionen, die dem Wunschberuf ähnlich sind. dpa


Gefragt: Studiengänge für Gesundheitsfachkräfte

Ob Hebammen, Pflegekräfte oder Logopäden: Für viele Jobs im Gesundheitswesens gibt es mittlerweile nicht nur eine klassische Ausbildung an der Berufsfachschule oder im Betrieb, sondern auch einen Weg über ein Studium an der Hochschule. Darauf weist das Portal abi.de der Bundesagentur für Arbeit hin.

Die Akademisierung ist noch nicht in allen Berufen gleich weit. Für angehende Hebammen ist seit Januar 2020 aber zum Beispiel grundsätzlich ein duales Hochschulstudium mit dem Abschluss Bachelor Of Science vorgeschrieben. Die bisherige schulische Ausbildung endet mit der Übergangsfrist 2022, wie das Bundesgesundheitsministerium (BMG) informiert. Die Studiengänge nennen sich laut abi.de zum Beispiel Angewandte Hebammenwissenschaft oder Midwifery. Auch andere pflegerische und therapeutische Ausbildungsberufe können Interessierte vermehrt an Hochschulen erlernen. In der Pflege etwa gäbe es erste Modellstudiengänge wie Angewandte Pflegewissenschaft.

Eine Übersicht gibt es etwa auf der Pflegeausbildungs-Webseite des BMG. Wer sich für den therapeutischen Bereich interessiert, kann sich beispielsweise für Angewandte Therapiewissenschaften einschreiben. Viele Studiengänge sind dual organisiert. dpa/tmn

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