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Home Sonderthemen Hannover Region Ost Das Chorleben liegt weitgehend brach
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14:04 03.12.2020
Klaus Wolf (links), Jason Johnson und Beatrice Flaspöhler können mit ihren Chören derzeit nicht proben.
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An diesem Wochenende wäre es wieder so weit gewesen. An der Matthäuskirche am Markt hätten sich Trauben vor den Glühweinständen gebildet und festliche Musik hätte in der Luft gelegen. Der Weihnachtsmarkt, dem das alles zugeordnet werden kann, findet aber – wie so vieles andere auch – in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht statt. Damit fällt auch der sonntägliche Höhepunkt für viele Lehrter aus, denn in der Matthäuskirche treffen sich dann normalerweise viele der Lehrter Chöre um ein Konzert zu gestalten.

„Das ist schon deprimierend“, kommentiert Klaus Wolf, Chorleiter des Lehrter Männerchors, die Absage. Gerade in der Adventszeit sei die hohe Zeit der Chöre mit ihren Auftritten. Diese können nicht stattfinden und das Vereins- und Musikleben liegt weitgehend brach, wie der Lehrter berichtet. „Unsere Sänger sind meist älter und oft in der Risikogruppe.“

Im Sommer, als das Wetter noch besser war und die Regeln etwas lockerer, habe sich der Chor zum Üben vor dem Fachwerkhaus getroffen. Ein Ersatz sei das aber nicht gewesen, befindet Wolf. Durch die Abstandsregeln sei ein gemeinsames Singen kaum möglich. „Selbst ein einfacher Kanon klappert da auseinander.“

Auch andere Chöre sind davon betroffen, wie Jason Johnson und Beatrice Flaspöhler berichten. Johnson ist musikalischer Leiter der Gospelchors Lehrte und Vorsitzender des Kreischorverbandes (KCV) Burgdorf. Im Chorverband Niedersachsen-Bremen fungiert der Lehrter Leiter einer Musikschule als Vizepräsident. Flaspöhler singt im Lehrter Ensemble D´Accord und in einem Rethmarer Chor. Außerdem ist sie KCV-Schriftführerin.

„Die Bedingungen in diesem Jahr waren schwierig“, meinten Johnson und Flaspöhler. Es sei schwierig gewesen, geeignete Räume zu finden. An der frischen Luft brächten die Akustik und das Wetter Probleme mit sich. „Unsere Chöre im Verband haben nur eingeschränkt geübt.“

Derzeit sei es wegen der gerade noch einmal verschärften Kontaktbeschränkungen gar nicht mehr möglich, erklärt Johnson. Ihn ärgert aber auch, dass das Chorsingen in keiner Verordnung des Landes ausdrücklich geregelt werde. Lediglich aus den allgemeinen Kontaktregelungen könne man lesen, wie sich die Chöre zu verhalten hätten. „Das ist schon eine geringe Wertschätzung uns gegenüber.“

Froh sind alle drei, dass die Chöre keinen Mitgliederschwund erfahren. „Chorsänger sind treue Mitglieder“, hat Klaus Wolf festgestellt. Das bestätigen auch Johnson und Flaspöhler für Kreis- und Landesverband. Sorgen bereiteten ihnen er die Chorleiter, die zum Teil freiberuflich bei den Ensembles beschäftigt seien. „Es ist die Frage, ob die weiterbezahlt werden oder ob da Einnahmen wegbrechen“, meint Flaspöhler.

Viele Sänger freuen sich darauf, nach Corona wieder beginnen zu können. Der Leistungsstand sei dann aber wegen der fehlenden Übung sicher geringer als am Beginn der Pandemie. „Wahrscheinlich müssen wir mit ganz einfachen Dingen anfangen“, vermutet Wolf. Das sei aber auch bei den Sängern und Sängerinnen gefragt, meint Flaspöhler. „Nach so langer Pause wollen sie erst einmal die ollen Kamellen singen“, meint sie schmunzelnd.

Bettenhaus Welge

Das bettenhaus welge hat die passende Zudecke für den Winterschlaf

Regina Rosenbaum vom bettenhaus welge befüllt eine Zudecke mit Kamelhaar.
Regina Rosenbaum vom bettenhaus welge befüllt eine Zudecke mit Kamelhaar.

Winterschlaf ist etwas Gutes, denn Winterschläfer leben länger, wie die Wissenschaft herausgefunden hat. Gründe dafür liegen in einem der kalten Witterung angepasstem Verhalten, bis hin zu einer Reduzierung des Stoffwechsels. Und wer möchte das nicht auch, ungemütliche Tage mit wenig Licht und schlechtem Wetter einfach verschlafen?

Und so zieht es auch uns Menschen, zu dieser Jahreszeit früher in unser Bett. Und wäre nicht der Wecker, würden wir morgens gerne auch noch länger schlafen. Aber anders als Igel oder Bär benötigen wir mehr als nur einen Laubhaufen oder eine Höhle, die wir uns graben können. Auch wächst uns kein dichtes Winterfell. Wir haben zwar schon unser Bett, doch um es wirklich winterfest zu machen, brauchen wir dafür nun eine passende Zudecke und kuschelige Bettwäsche. Denn nur so können wir uns die richtige „Betthöhle“ für gesunden und erholsamen Schlaf im Winter bauen.

Wer sich jetzt also eine Zudecke für die kalte Jahreszeit anschaffen möchte, sollte auf jeden Fall darauf achten, dass diese zur Körpergröße, den Schlafgewohnheiten und dem individuellen Wärmebedarf passt. Das bettenhaus welge in Lehrte berät daher seine Kunden individuell, damit der Kunde keinen Fehlkauf tätigt. Auch fertigt das bettenhaus welge auf Wunsch z. B. Daunenzudecken in der eigenen Bettwarenmanufaktur noch selber an. Aber auch Zudecken aus Kamelhaar, Kaschmir oder anderen Füllungen gibt es dort im reichhaltigen Angebot. Daher eine kleine Materialkunde:

- Daunen sind und bleiben etwas ganz Spezielles. Luftig leicht und super wärmend: ein extra warmes Nest für alle, denen leicht zu kühl wird. Dabei ist Daune nicht gleich Daune. Nur große Daunen bringen volle Bausch- und Flauschkraft und somit Wärmekapazität. Auch kommt es darauf an, Daunen in der richtigen Menge an den richtigen Stellen in der Zudecke zu platzieren. Aber richtig gemacht, bieten Daunendecken eine ganz große Wärmebandbreite für viele Jahre Schlafgenuss.

- Naturhaar wie Kamelhaar und auch Cashmere. Eine besonders tolle Eigenschaft von Kamelhaar ist es, beruhigend zu wirken. Es ist aber auch antistatisch und besonders temperaturausgleichend und wärmeregulierend. Cashmere ist von Natur aus für kalte Witterung erdacht: wärmend im Winter, aber leichter und kuscheliger als Kamelhaar. Das liegt an den feinen Lufteinschlüssen zwischen den Fasern, denn Luft ist ein idealer Isolator und Wärmespeicher. Gleichzeitig bietet das Cashmerehaar dank seiner lockeren und leichten Beschaffenheit eine hervorragende Atmungsaktivität sowie optimalen Klimaausgleich.

- Klimafaser, das ist das Leichtgewicht unter den Zudecken. Klimafasern sind ein sensationelles neues Füllmaterial, das sich durch extreme Leichtigkeit und hervorragende Klimaregulierung auszeichnet. Zudecken, die damit gefüllt sind, halten angenehm warm, wiegen aber nur halb so viel wie herkömmliche Synthetikfasern. Das Besondere hier ist u. a. die Waschbarkeit bei 60 Grad, was für Allergiker und für Menschen, die nachts stark schwitzen, sehr interessant ist.

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