Menü
Anmelden
Wetter Regenschauer
9°/5°Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover

Home Sonderthemen Hannover Region Nord Das Alter geschickt austricksen
Anzeige
14:42 08.02.2021
Lebensfreude bis ins hohe Alter: Ein gesunder Lebensstil und natürliche Pflanzenkraft können dazu beitragen. Foto: djd/ www.loges.de/ Rawpixel.com, stock.adobe.com

Alt werden wollen alle – aber sich möglichst nicht so fühlen. Tatsächlich ist der Traum vom langen Leben für viele schon wahr geworden: In den letzten 100 Jahren hat sich die Lebenserwartung in Deutschland mehr als verdoppelt. Doch es kommt nicht nur auf die Anzahl der Jahre an, sondern auch auf den Erhalt der Lebensqualität bis ins hohe Alter. Voraussetzung dafür ist natürlich, lange gesund und fit zu bleiben.

Ab Mitte 20 altern wir

Die Alterungsprozesse beginnen biologisch gesehen bereits mit Mitte 20, wie Altersforscher Prof. Timothy Salthouse vom Cognitive Aging Laboratory der University of Virginia bestätigt. Das macht sich beim Kurzzeitgedächtnis genauso bemerkbar wie beim Konzentrationsvermögen. Der Muskelabbau setzt ein, die Libido reduziert sich, Knochenmasse geht zurück und die Regenerationsphase nach Belastungen verlängert sich. Mit Good-Aging, dem „guten Altern“, sollten wir also rechtzeitig anfangen. Wichtig ist vor allem, den Organismus vor oxidativem Stress durch freie Radikale zu schützen. Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffmoleküle, die Zellen schädigen und den Alterungsprozess beschleunigen können. Sie entstehen zum Beispiel durch Rauchen, Alkoholmissbrauch oder Umweltgifte. Dies sollte man daher weitestgehend vermeiden.

Vor einigen Jahren stießen führende Altersforscher zudem auf einen Extrakt aus Ashwagandha. Das auch „indischer Ginseng“ genannte Nachtschattengewächs ist eine bedeutende Säule des Ayurveda und kann den Organismus vor oxidativem Stress schützen, sodass Zellen und Zellverbände länger jung und leistungsfähig bleiben. Mittlerweile ist er rezeptfrei in Apotheken erhältlich, etwa in vigoLoges Kapseln als patentierter, hochreiner Spezialextrakt, kombiniert mit Energiespendern wie Q10 und NADH.

Bewusster leben

Die positiven Effekte auf Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, Gedächtnis und Fitness konnten auch in wissenschaftlichen Untersuchungen belegt werden. Ebenso entscheidend fürs Good-Aging ist ein gesunder Lebensstil: Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und genug Schlaf. Auch regelmäßige Bewegung ist von großer Bedeutung: Sie stärkt Muskulatur, Herz-Kreislauf- und Immunsystem, hilft beim Stressabbau und verbessert Koordinations- sowie Konzentrationsfähigkeit. Und zu guter Letzt zählen soziale Kontakte. Denn Gespräche und Erlebnisse in geselliger Runde halten das Hirn fit und jung. djd


Wie die Füße winterfest werden

Tipps für Menschen mit Diabetes an kalten Tagen / Auf Symptome wie Taubheit achten

Wenn sich die Füße trotz warmer Socken im Winter kalt anfühlen, kann das ein Warnzeichen für eine Nervenschädigung sein. Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox
Wenn sich die Füße trotz warmer Socken im Winter kalt anfühlen, kann das ein Warnzeichen für eine Nervenschädigung sein. Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox

Wenn wir im Winter an den Füßen frieren, kommt uns das normal vor. Doch es gibt Menschen, die dieses Gefühl immer haben, obwohl sie warme Socken tragen. Ebenso verdächtig: Trotz kalter Temperaturen sind die Füße heiß. Dahinter kann ein gestörtes Temperaturempfinden stecken, ein typisches Symptom einer Nervenschädigung, auch Neuropathie genannt. Häufige Ursache dafür ist die Zuckerkrankheit: Mehr als jeder dritte Diabetiker leidet laut dem Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2020 unter einer Neuropathie. Diese kann sich auch durch Empfindungsstörungen wie Kribbeln, Schmerzen, Taubheitsgefühl oder ein reduziertes Schmerz- oder Berührungsempfinden an den Füßen äußern. Neuropathie-Symptome sind nicht nur lästig, sondern auch ein Hinweis darauf, dass das Risiko steigt, ein diabetisches Fußsyndrom zu erleiden – ein häufiger Grund für Amputationen.

Vier Tipps helfen dabei, die empfindlichen Füße von Menschen mit Diabetes winterfest zu machen.

■ Regelmäßige Kontrolle
Passen die Schuhe auch noch mit dicken Socken? Sind die Füße ausreichend vor Kälte geschützt? Bei Neuropathien werden Druckstellen, Temperaturen oder Wunden häufig nicht richtig wahrgenommen. Daher sollten Schuhe und Füße täglich kontrolliert werden. Alle Veränderungen sollten mit dem Arzt besprochen werden.

■ Die richtige Wärme
Ein wärmendes Fußbad tut gerade im Winter gut. Die Füße sollten aber nicht öfter als dreimal pro Woche höchstens drei Minuten lang in lauwarmes Wasser (30 bis 37 Grad) getaucht werden. Am besten die Temperatur mit einem Thermometer überprüfen, um unbemerkte Verbrennungen zu vermeiden. Auch Wärmflaschen sollten aus diesem Grund nicht benutzt werden.

■ Fußpflege von innen
Eine gute Blutzuckereinstellung ist die wichtigste Maßnahme, um Nervenschäden auszubremsen. Dazu tragen eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung entscheidend bei. Diabetes erhöht außerdem das Risiko für einen Mangel an Vitamin B1, der Neuropathien verursachen oder verschlimmern kann. Mithilfe der Vitamin-B1-Vorstufe Benfotiamin, die etwa als milgamma protekt rezeptfrei in Apotheken erhältlich ist, kann dieses Defizit effektiv ausgeglichen werden. Unser Körper kann Benfotiamin wesentlich besser aufnehmen als herkömmliches Vitamin B1. Durch Ausgleich des Mangels können auch Empfindungsstörungen in den Füßen gelindert werden.

■ Sorgfältige Hautpflege
Eine Neuropathie führt häufig auch zu sehr trockener, rissiger Haut an den Füßen - ein Problem, das sich in der kalten Jahreszeit meist verstärkt. Umso wichtiger ist es, die empfindlichen Füße regelmäßig mit einer harnstoffhaltigen Creme zu pflegen. Zum Kürzen der Nägel eignet sich eine abgerundete Feile aus Sandpapier. djd