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Home Sonderthemen Hannover Region Nord-West Dämmen – so geht es sicher und nachhaltig
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12:01 30.10.2020
Ressourcenschonendes und umweltgerechtes Planen, Bauen und Sanieren braucht professionelle Fachleute sowie zuverlässige Techniken und Materialien. Wer baut, sollte das Thema Dämmung und Kälteschutz dabei stets im Blick haben. Foto: vdnr/akz-o

Die meisten Bauherren denken beim Thema Dämmung zunächst einmal nur an den Kälteschutz. Doch das richtige Dämmmaterial kann deutlich mehr. Die ökologische Holzfaser etwa ist ein nachhaltiges Multitalent. Im Winter schafft sie durch ihre niedrige Wärmeleitfähigkeit ein wohlig-warmes Zuhause. Bei heißen Außentemperaturen im Sommer verzögert und verringert sie dank ihrer Wärmespeicherfähigkeit den Hitzedurchgang.

Die Wärme wird über Stunden in der Holzfaser-Dämmschicht gespeichert und in den kühleren Abendstunden wieder nach draußen abgegeben.

Wohngesundes Klima

Eine optimale Holzfaser-Dämmung auf dem Dach und an der Fassade verleiht dem Zuhause ganzjährig ein ausgewogenes Wohlfühl-Raumklima. Die Holzfaser besitzt eine hervorragende Feuchtespeicherfähigkeit und ist zudem diffusionsoffen. Das bedeutet, dass sie vergleichbar mit moderner Funktionskleidung vor Regen schützt, Wasserdampf aus dem Inneren aber nach außen entweicht. Ein wohngesundes Klima ist somit sicher. Daneben bieten Holzfaser-Dämmstoffe aufgrund ihrer Rohdichte, der Holzfaserstruktur und der offenporigen Beschaffenheit einen optimalen Lärmschutz. Dadurch wird die Wohnqualität spürbar erhöht.

Was passiert im Brandfall?

Holzfaser-Dämmstoffe haben zudem ein gutmütiges Brandverhalten, gerade auch in der Kombination mit einer Putzbeschichtung (WDVS). Im Brandfall brennen sie gleichmäßig und träge ab und bilden dabei eine oberflächliche Verkohlungsschicht. Diese hemmt den schnellen Branddurchgang und erweitert das Zeitfenster für die Rettung der Bewohner. Außerdem entsteht eine geringere Rauchentwicklung als bei vielen fossilen Dämmstoffen.

Kohlenstoffspeicher Holz

Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie die Holzfaser sind besonders ökologisch und leisten einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz: Sie sparen spürbar Energie ein und reduzieren das Treibhauspotenzial. Holzfaser-Dämmstoffe werden aus frischem und unbehandeltem Nadelholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft hergestellt, das überwiegend bei der Waldpflege anfällt. Während Bäume wachsen, befreien sie die Luft von beträchtlichen Mengen Kohlendioxid. Den Sauerstoff setzen sie wieder frei, während sie den Kohlenstoff im Holz ein Leben lang speichern – auch nach ihrer Verarbeitung.

Weitere Informationen finden Sie auf www.vdnr.net.


Die Heizkosten senken mit praktischen Tipps

Jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent Energie ein

Die Wahl der Heizkörper ist wichtig, wenn es ohne hohe Kosten warm bleiben soll. Foto: Busche
Die Wahl der Heizkörper ist wichtig, wenn es ohne hohe Kosten warm bleiben soll. Foto: Busche

Mit einigen Tricks können Heizkosten in Zeiten der Kohlenstoffdioxidthematik und angekündigter Steuern gespart werden. Wer die Heizung herunterdreht, verliert nicht an Komfort, spart aber Geld. Die optimale Temperatur von Wohnräumen liegt bei 19 bis 21 Grad Celsius. Im Schlafzimmer sollten es allerdings nicht weniger als 16 Grad sein. Jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent Heizenergie ein. In einem noch nicht sanierten Einfamilienhaus mit 150 Quadratmeter Wohnfläche lassen sich je nach Heizung über 1000 Kilowattstunden pro Jahr einsparen. Dauerhaft gekippte Fenster kühlen einen Raum und dessen Wände aus. Deshalb raten Fachleute zum Stoßlüften, mehrfach am Tag für jeweils ein paar Minuten. Am besten sorgt man dabei für Durchzug, dann tauscht sich die Luft noch schneller aus. Von Dezember bis Februar empfehlen sich vier bis sechs Minuten zu lüften. Befindet sich Luft in den Heizkörpern, können diese nicht richtig warm werden. Außerdem entstehen oft gluckernde Geräusche. Deshalb sollte man vor Beginn der Heizsaison die Heizkörper entlüften, indem man das Entlüftungsventil aufdreht. lps/Cb

Eine kindersichere Wohnung schaffen

Viele Unfälle sind mit Mitteln wie einem passenden Kantenschutz vermeidbar. Foto: Babypanda
Viele Unfälle sind mit Mitteln wie einem passenden Kantenschutz vermeidbar. Foto: Babypanda

Für Eltern gibt es nichts Wichtigeres, als die Sicherheit der eigenen Kinder. Eine der größten Gefahrenquellen ist dabei der eigene Haushalt. Jährlich verletzen sich zwischen 200 000 und 300 000 Kinder innerhalb der eigenen Wohnung oder im Garten. Dazu zählen Zusammenstöße und Stürze im Eifer des Gefechts, die unvermeidbar und für die gesunde Entwicklung der Kinder nötig sind. Andere Verletzungen jedoch könnten einfach vermieden werden, indem die Umgebung kindersicher ist. Kinder sehen die Welt mit anderen Augen. Sie sind neugierig, unerfahren und erkennen mögliche Gefahrenquellen daher meist erst, wenn es bereits zu spät ist. An der einen Stelle liegt ein Kabel, dort ist eine Steckdose mit zwei lustigen Augen und in der Küche sind tolle Knöpfe am Herd. Gewisse Grundmaßnahmen sollten in jeder Wohnung getroffen werden, wenn der Nachwuchs da ist. Lebensrettend sind Kindersicherungen in Steckdosen. Auch Kabel von elektrischen Geräten sollten nicht offen herumliegen, vor allem dann nicht, wenn sie noch an das Stromnetz angeschlossen sind. Befinden sich Treppen im Haushalt, ist es ratsam, ein Treppenschutzgitter am oberen und unteren Ende der Treppe zu montieren. Ähnliches gilt für manche Räume im Haus oder in der Wohnung. Ein unaufgeräumter Hobbyraum oder die Abstellkammer sind für neugierige Kinderhände nicht der richtige Ort. Ein Gitter für die Türen sorgt für Sicherheit. Wichtig zu beachten ist jedoch, dass solche Schutzgitter nicht die Aufmerksamkeit der Eltern beziehungsweise der Aufsichtspersonen ersetzen. lps/Bi

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