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11:15 13.10.2021
Shopping, Spaß, Kunst und Kultur – all das bietet der Verkaufsoffene Sonntag. Bild links außen: Gleich drei Ausstellungen laden zum Schauen und Staunen ein.

Den Burgdorfern steht ein kurzweiliges Wochenende bevor: Am kommenden Sonntag, 10. Oktober, lädt das Stadtmarketing Burgdorf (SMB) zum dritten Verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr ein. Gemeinsam mit der Geschäftswelt haben die Veranstalter für den Flaniersonntag ein buntes Programm auf die Beine gestellt, das den Einkaufsbummel zwischen 13 und 18 Uhr zu einem Happening für die ganze Familie werden lässt. Einer der Höhepunkte ist der Flohmarkt rund um die St. Pankratius-Kirche, der bereits um 11 Uhr beginnt. Drei attraktive Ausstellungen im Stadtmuseum, in der KulturWerkStadt und in der Magdalenenkapelle begleiten die Veranstaltung. 
     

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Auch nach dem langsamen Abklingen der Corona-Pandemie sind Verkaufsoffene Sonntage mit ihren positiven Effekten auf das Wirtschaftsleben weiterhin unverzichtbar. Davon ist auch die SMB-Projektgruppe um Jörg Fehling, Martin Polch, Julia Obermeyer, Katja Weberling und Gerhard Bleich überzeugt. Sie setzen sich gemeinsam mit großem Engagement für die Realisierung des Verkaufsoffenen Sonntags in Burgdorf ein. So ist auch für den 10. Oktober wieder mit vielen Besuchern aus der ganzen Region zu rechnen.

Hurra, hurra, die neuen Herbstboten sind da!

Die Burgdorfer Geschäftswelt freut sich schon unbändig, den Besuchern die neuen Herbstboten des Jahres vorstellen zu dürfen. Zu entdecken gibt es neben Modekollektionen für die aktuelle Saison auch allerlei schöne und herbstlich anmutende Dinge für Haus und Garten. Ebenso vielleicht sogar schon erste Geschenkideen wie Uhren, Brillen, Schmuck und Düfte oder Bücher für den gemütlichen Nachmittag mit einer Tasse Tee auf dem Sofa. Sportartikel für die kalte Jahreszeit, Räder und Roller machen das vielfältige Angebot rund. „Das Besondere an Burgdorfs Innenstadt ist doch, dass so viele Geschäfte noch inhabergeführt sind und entsprechend großen Wert auf eine persönliche Beratung, ein freundliches Miteinander und einen außergewöhnlich starken Service legen“, sind sich Julia Obermeyer, Jörg Fehling, Martin Polch, Katja Weberling und Gerhard Bleich einig. Und weil auch zahlreiche Gastronomen der Restaurants und Cafés mit am Start sind, wird es vor oder nach dem Einkauf an vielen Ecken Gelegenheit geben, die köstlichen Gaumenfreuden zu genießen.

Für die jüngsten Besucher steht ein Kinderkarussell an der Ecke Marktstraße/ Poststraße und nimmt den ganzen Nachmittag Mitfahrer auf. Zudem können sich die Kinder auf der großen Hüpfburg auf der oberen Marktstraße austoben. 
     




Die Stadt, die Geschäftsleute aus Burgdorf und Gewerbetreibende freuen sich auf die Besucher und Besucherinnen.
Die Stadt, die Geschäftsleute aus Burgdorf und Gewerbetreibende freuen sich auf die Besucher und Besucherinnen.
Auf dem Spittaplatz findet am Sonntag der legendäre Flohmarkt statt.
Auf dem Spittaplatz findet am Sonntag der legendäre Flohmarkt statt.

Kurioses, Kunst und Kinogeschichte

Um 11 Uhr gibt der Verkehrs- und Verschönerungs-Verein Burgdorf (VVV) auf dem Spittaplatz den Startschuss für den diesjährigen Flohmarkt. Bis 18 Uhr können Sammler, Trödler und Schnäppchenjäger in der Fundgrube stöbern und über Preise verhandeln. Der Verkauf von kunsthandwerklichen Arbeiten sowie Basteleien und Handelsware ist auf dem Flohmarkt nicht zulässig, bei der Veräußerung von Medien sind die Jungendbestimmungen einzuhalten.

Die Kultur kommt am Shoppingsonntag nicht zu kurz. Ab 12 Uhr öffnen die drei Museen ihre Türen und zeigen durchgehend bis 18 Uhr interessante Ausstellungen bei freiem Eintritt. Im Stadtmuseum in der Schmiedestraße 6 laden der VVV, der Förderverein Stadtmuseum und die Stadt Burgdorf zu einem Streifzug durch die Ausstellung „Verborgene Schätze – Sammler stellen aus“ ein. Der Welt des Fußballs und der Fankultur ist ein eigener Bereich gewidmet. Ebenso gibt es unter anderem Buffetuhren, Spielzeugeisenbahnen, Badeenten, Modellautos, kunstvoll gestaltete Wandmasken und historische Fahrräder zu bewundern.

Die Schau „Zweimal Sperrsitz bitte – 90 Jahre Schauburg-Kino“ setzt in der KulturWerkStadt an der Poststraße 2 den Fokus auf die Burgdorfer Kinogeschichte. Dem Schauburg-Kino gelang es in seiner langen Geschichte als einzigem Kino in der Region, den Charme eines traditionellen, familienbetriebenen Lichtspielhauses zu bewahren und sich gegen die Konkurrenz der Kinopaläste Hannovers und das allgegenwärtige Fernsehen durchzusetzen. Schautafeln werfen Schlaglichter auf die markantesten Abschnitte der Schauburg-Geschichte und ihrer untergegangenen Mitbewerber. Vom Kino als Alltagsflucht in den Kriegsjahren über den Kinoboom der Nachkriegsjahre bis zum wieder überwundenen Niedergang in den sechziger Jahren durchlief die Schauburg eine wechselvolle Geschichte, in der es immer nur eine Konstante gab: dass das Kino seit seiner Gründung im Besitz der Familie Hahne/Lindemann verblieb. Wer sich für historische Kinotechnik interessiert, findet in der Ausstellung interessante Exponate.

Scena – der Kulturverein im VVV zeigt in der Magdalenenkapelle an der Hochbrücke außerdem eine Ausstellung Fotografien von Roman Pawlowski. Der 1988 geborene Künstler ist Porträt- und Reportagefotograf – und arbeitet gern eng mit Menschen zusammen.

Musikmärchen für die ganze Familie

„Peter und der Wolf“ – diese Geschichte kennt wohl jedes Kind. Als musikalisches Märchen wird der Klassiker von Sergej Prokofjew am Nachmittag um 16 Uhr in der St. Pankratius-Kirche erzählt. Kirchenkreiskantorin Tina Röber-Burzeya spielt an der frisch renovierten Orgel der Kirche und spiegelt mit den vielfältigen Klangfarben ihres Instruments die Tiere des Märchens in der Fantasie der Zuhörer wider. Den Part der Erzähler übernehmen Rüdiger Fleck, Sigrid Jahnel, Michael Wöstefeld und Rüdiger Hofmeister. Der Eintritt ist kostenlos, der Einlass ab 15.30 Uhr.

Spenden sind am Ausgang willkommen. Für die Besucher gelten die 3-G-Regeln und eine Registrierungspflicht.

Die Burgdorfer Innenstadt gehört am Sonntag zwischen 8 und 20 Uhr den Fußgängern. Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Schützenplatz, auf dem Pferdemarktplatz am Kleinen Brückendamm, im Parkhaus am Bahnhof, auf und unter der Hochbrücke sowie auf der Hannoverschen Neustadt.