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14:14 26.03.2021
Bodenbeläge lassen sich zum Beispiel auf Baumessen begutachten. Foto: Busche

Bei der Auswahl des Bodenbelags fällt die Entscheidung oft schwer. Parkett ist vielen zu teuer oder zu empfindlich. Bodenfliesen gelten als kalt, Teppichböden als nicht mehr zeitgemäß. Laminatböden können nicht wie Parkett abgeschliffen werden, doch für Laminat sprechen verschiedene Faktoren. Laminat ist schwieriger als Teppichboden zu verlegen, kann aber auch von geschickten Heimwerkern aufgebracht werden. Mit Fachleuten spart man sich die Mühe.

Laminatböden machen durch ihr gedrucktes Dekor ein langwieriges Sortieren wie beim Echtholzparkett entbehrlich. Dennoch sollte man das Verlegbild planen, damit der neue Bodenbelag gut aussieht. Je nach Verlegungsrichtung kann die Raumgeometrie wie mit Parkett in der Länge oder in der Breite betont werden. Laminatböden werden meist schwimmend, ohne feste Verbindung zum Untergrund verlegt. Der Untergrund sollte sauber, eben und trocken sein. Unverzichtbar ist eine Gleitschicht aus dünnem Kork, Folie oder anderen Dämmstoffen, die auf dem Untergrund fixiert wird. Nach Verlegen der Gleitschicht kann man die erste Laminatplatte an einer Wand ausrichten. Die erste Reihe soll etwa 30 Minuten ruhen, bevor man die Fläche nach und nach aufbaut. Keile sichern dabei einen geringen Wandabstand, der später von der Sockelleiste verdeckt wird.

Damit Wischwasser nicht in die Fugen eindringen kann, gibt man Leim in die Nut und in die obere Fugenwange. Viele schätzen eine ausdrucksstarke Maserung in der Holzoptik mit Astlöchern und Wurmgängen. Neue Produktionsverfahren imitieren die Optik echter Massivholzböden. Laminatböden bestehen aus Holzfaserplatten.

Für die Oberflächengestaltung verwendet man meist in Holzoptik bedruckte, mit einer Melamin-Kunstharzschicht versiegelte Dekorpapiere. lps/Cb

Der Hausbau: Die größte Investition

Beim individuellen Hausbau gilt es, viele Faktoren zu berücksichtigen. Foto: Busche
Beim individuellen Hausbau gilt es, viele Faktoren zu berücksichtigen. Foto: Busche

Der Bau eines eigenen Hauses ist für die meisten Menschen die größte private Investition ihres Lebens. Sie ist auch eine der schwierigsten, denn beim Hausbau ist eine Vielzahl von Entscheidungen zu treffen, die natürlich den Gesamtpreis bestimmen. Auch mit 3-D-Darstellungen können sich viele Bauwillige den fertigen Bau nicht in allen Einzelheiten vorstellen. Viele von ihnen nutzen deshalb die Möglichkeit, sich Musterhäuser anzusehen. Solche Häuser helfen, sich eine Vorstellung vom späteren Eigenheim zu machen. Viele Bauunternehmen und Bauträger bieten Häuser zum Festpreis an. Individuelle Wünsche werden nach Maßgabe der Vorschriften und der technischen Möglichkeiten berücksichtigt, können aber den Preis teilweise erheblich anheben. Vor der Unterschrift unter einen Bau- und Kaufvertrag sollte die Leistungsbeschreibung des Bauunternehmers oder Bauträgers auf Vollständigkeit und Richtigkeit geprüft werden. Die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen verlangt in Paragraph 9 eine eindeutige und ausführliche Beschreibung der Leistung. Sie ist Grundlage für die Vereinbarung zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer für die anschließende Umsetzung des Projektes. Zur Erleichterung einer Überprüfung gibt es Checklisten. Damit können Bauherrn feststellen, ob das Vertragsangebot alles beinhaltet, was technisch geboten ist und vom Erwerber gewünscht wird. lps/Cb

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