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15:01 13.12.2021
Die Justiz bietet krisensichere Jobs. Foto: Tim Reckmann/pixelio.de

Die Schließungen und Lockdowns in der Pandemie hat viele Fachkräfte in der Gastronomie und Hotellerie in andere Tätigkeiten abwandern lassen. Die Gastronomie sucht deshalb dringend nach Auszubildenden und Fachkräften. Wer Freude im Umgang mit Menschen hat und gern Gäste bewirtet, der sollte sich informieren, welche Ausbildungsmöglichkeiten es gibt.

Auch die Justiz sucht nach Fachkräften. Dieser Bereich bietet interessante Tätigkeiten zum Beispiel als Justizfachwirt, Rechtspflegerin oder als Gerichtsvollzieher. Sie alle sind Beamte des Justizdienstes und haben damit einen krisensicheren Job.
   

Oberlandesgericht Celle

Wer arbeitet, der muss in der Regel Steuern zahlen. Das Finanzamt kümmert sich als Behörde um Steuerangelegenheiten. Wer gut mit Zahlen umgehen kann, für den ist die Tätigkeit in einem Finanzamt ganz sicher die richtige Wahl. Auch diese Jobs sind sehr krisensicher wie alle Tätigkeiten in den Kommunen, beim Bund oder den Landesbehörden.

Egal was produziert wird, es muss vom Herstellungsort zu seinem Bestimmungsort transportiert werden. Der Bereich der Logistik mit seinen Speditionsgesellschaften bietet ebenfalls viele interessante Tätigkeiten. Besonders gesucht sind seit geraumer Zeit Berufskraftfahrer. Sie sind die Kapitäne der Landstraße, die auf den Fernstraßen in Deutschland und in ganz Europa unterwegs sind. Dieser Beruf ist sicher nichts für jeden, aber wer ihn wählt, ist meist mit ganzer Seele dabei.

Ob man Schulabgänger ist, das Abitur hat oder ein Studium anstrebt. Deutschland bietet mit seinem hervorragenden dualen Ausbildungssystem und weltweit anerkannten Universitäten genau die Voraussetzungen, die man für eine berufliche Karriere braucht.

Ausbildung oder Studium?

Die Gastronomie und Hotellerie sucht dringend nach beruflichem Nachwuchs. Foto: dehoga/Reiner Pfisterer
Die Gastronomie und Hotellerie sucht dringend nach beruflichem Nachwuchs. Foto: dehoga/Reiner Pfisterer

Für eine Ausbildungs spricht, dass man schon während der Ausbildungszeit Zusatzqualifikationen erwerben kann. Nach der Ausbildung kann man sich zum Meister, oder Fachwirt weiterbilden, sich selbstständig machen oder Führungspositionen übernehmen. Wer dann doch wieder Lust auf Schule hat, kein Problem. Auch nach der Ausbildung stehen weiterführende schulische Wege offen. Wer sich besonders leistungsorientiert zeigt, kann sogar auf ein Stipendium hoffen.

Wer studiert, ist prädestiniert für spätere Führungspositionen. In vielen Berufen kann man ohnehin nur nach Abschluss eines Studiums arbeiten. Ob Jurist, Mediziner oder Chemiker – immer ist ein entsprechendes Studium Voraussetzung. Über das klassische Studium hinaus ist das duale Studieren ein interessanter Weg in den Beruf. Im Unterschied zum klassischen Studium verbindet das duale Studium das Hochschulstudium mit einer Berufsausbildung und der Berufspraxis in einem Unternehmen. Dual Studierende sind in der Wirtschaft sehr gefragt, weil sie die praktische Arbeit in einem Unternehmen bereits aus dem Studium kennen und schnell vollwertige Mitarbeiter sind.

Was tun bei Studienzweifeln?

Alles könnte so schön sein: In den Weihnachtsferien aus dem Studium nach Hause kommen, Familie und Freunde treffen. Der Stresspegel fällt, obwohl das Lernen für die nächsten Klausuren bereits ansteht. Doch gerade um Weihnachten können viele die quälende Frage nicht länger ignorieren: „Soll ich wirklich weiterstudieren?“ Vielen Ratsuchenden hat dabei das kostenfreie, vertrauliche Beratungsangebot geholfen, das es seit 2015 in Hannover gibt: „Umsteigen statt Aussteigen“ zeigt, welche beruflichen Perspektiven es neben dem Studium in und um Hannover gibt.

„Umsteigen statt Aussteigen“ ist ein Projekt des Fachkräftebündnisses Leine-Weser und der Region Hannover. Zum Netzwerk gehören mehrere Hochschulen, die Agentur für Arbeit, das Jobcenter, Kammern, Berufsverbände, die Wirtschaftsförderungen der Landkreise Hildesheim, Nienburg und Schaumburg sowie Unternehmen aller beteiligten Regionen. Wer mehr wissen möchte, wendet sich an Marcus Voitel, Region Hannover, Telefon: 0511- 61621288, E-Mail: umsteigen@region-hannover.de. Mehr Infos: www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de/umsteigen.

■ Übrigens: Immer donnerstags von 12 bis 14 Uhr bieten „Umsteigen statt Aussteigen“, die Agentur für Arbeit Hannover und das Jobcenter Region Hannover eine offene gemeinsame Sprechstunde bei Studienzweifeln an. Coronabedingt ist eine Voranmeldung an Hannover.studium@arbeitsagentur.de notwendig.
  

Weitere Informationsmöglihkeiten

Wer noch gar nicht weiß, in welche Richtung seine berufliche Zukunft gehen soll oder mehr über eine bestimmte Ausbildung oder ein Studium erfahren möchte, schaut sich zum Beispiel auf den folgenden Internetseiten um:

www.hannover.de
www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de/umsteigen
www.hwk-hannover.de/karriereimhandwerk
www.planet-beruf.de
www.abi.de
www.arbeitsagentur.de
www.bmas.de
www.handwerkskammer.de
www.ausbildung.de
www.azubiyo.de
www.karriere.niedersachsen.de
www.bildungstor.de
www.studieren-in-niedersachsen.de

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