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08:33 22.03.2021
Laubbäume werden spätestens im Frühling geschnitten. Foto: Pixabay E

Das Beschneiden von Bäumen und Büschen gehört zur regelmäßigen Pflege im Garten. Dabei reicht es nicht aus, zur Gartenschere zu greifen und ohne System loszulegen. Wer sicher gehen möchte, dass das Beschneiden sinnvoll und der jeweiligen Pflanze angepasst geschieht, kann sich an einen Fachmann wenden.

Professionelle Gärtner kennen sich mit den Bedürfnissen der Bäume aus und können am Anfang Hilfestellung und Tipps geben. Generell ist es nicht nur wichtig zu wissen, wie geschnitten werden muss, sondern auch wann dies geschehen sollte. Je nachdem, was erreicht werden soll, wird zu unterschiedlichen Jahreszeiten Hand angelegt. Laubbäume werden meist im späten Winter oder zeitig im Frühjahr geschnitten. Ohne die Blätter kann so deutlicher erkannt werden, wo genau wie viel Geäst entfernt werden sollte. Auch werden dem Baum so weniger Nährstoffe entzogen, die im Sommer in den Blättern gespeichert sind.

Im Winter wurden diese Reservestoffe für die folgenden Blätter vom Baum bereits eingelagert, sodass im folgenden Frühjahr ein stärkerer Austrieb folgen kann. Treten jedoch in den Stunden und Tagen nach dem Gärtnern Temperaturen unter dem Gefrierpunkt auf, so kann dies den Baum schädigen, indem Frost in die entstandene Wunde kommt. Viele Gartenliebhaber wählen deshalb den Sommer und frühen Herbst als Zeit für den Baumschnitt. Dann kann eine Heilung sofort eintreten und die Pflanze erholt sich schnell von dem Eingriff. Da sie nun in voller Blätterpracht steht, kann schnell erkannt werden, welche Zweige zu viel Licht und Luft nehmen und entfernt werden müssen. So kann der Baum noch vor der Winterruhe ausreichend von diesen notwendigen Energiequellen tanken.

Generell kann gesagt werden, dass ein Beschneiden zu dieser Jahreszeit vor allem dann durchgeführt wird, wenn das Wachstum des Baumes gebremst werden soll. Besonders der Schnitt direkt am Austrieb fördert diesen Effekt. lps/ML
 


Passende Pflanzenerde auswählen

Neben ausreichend Wasser und Licht ist die richtige Erde essenziell für das Wachsen einer Pflanze. Egal, ob in Blumentöpfe oder in den Garten gepflanzt werden soll, es ist immer wichtig, die richtige Grundlage zu verwenden. Sie sorgt dafür, dass das Grün mit den notwendigen Nährstoffen versorgt wird, sie speichert Wasser und gibt den Wurzeln Halt. Dabei wird zwischen Pflanzen- und Blumenerde unterschieden. Bei Letzterem handelt es sich um eine speziell für das Anpflanzen von Blumen zusammengestellte Erde. Dennoch gibt es keine offiziellen Richtwerte, wonach ein Hersteller sich bei der Bezeichnung dieser Varianten richten muss. Oft kann ein Unterschied in der Struktur erkannt werden. So sollte für Topfpflanzen bestenfalls ein lockerer, aber dennoch ein stabiler Untergrund verwendet werden. Außerdem ist es ratsam, beim Kauf auf die tatsächliche Zusammensetzung zu achten. Der Nährstoffgehalt muss bestmöglich auf das betreffende Gewächs abgestimmt sein. Auch der pH-Wert spielt eine Rolle. Dieser sorgt dafür, dass die notwendigen Nährstoffe auch tatsächlich aufgenommen werden können. Ein mittlerer pH- Wert von sechs bis sieben ist dabei für die meisten Pflanzen ideal. Wer noch nicht über fertige Setzlinge, sondern lediglich über Samen verfügt, der verwendet am besten eine relativ nährstoffarme Erde mit einem möglichst niedrigen Salzgehalt. lps/ML

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