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10:45 31.05.2021
Badsanierungen sind ein Thema für Fachleute. Foto: tdx/Wüstenrot

Das Badezimmer hat im Lauf der letzten Jahre eine starke Entwicklung genommen. Was einst eine Art Nasszelle zur Körperpflege war, hat sich inzwischen zu einem Wohlfühlraum gemausert, in dem man gern auch länger verweilt. Dazu muss er allerdings auch ein einladendes Ambiente bieten. Bei vielen Wohnungen und Häusern aus den Sechziger- und Siebzigerjahren ist das noch nicht der Fall. Oft ist eine anstehende Badsanierung deswegen eine gute Gelegenheit, das Badezimmer in die Moderne zu katapultieren.

KfW unterstützt Einzelmaßnahmen

Es ist allerdings eine Sache, ein paar Armaturen auszutauschen, und eine andere, ein Bad zu modernisieren. Man muss sich von vornherein im Klaren darüber sein, dass eine komplette Badsanierung Investitionen in einem fünfstelligen Bereich kosten kann. Einen solchen Betrag haben die Wenigsten mal eben in der Kasse. Da ist eine Förderung der öffentlichen Hand willkommen.

Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat dazu Förderprogramme aufgelegt, die Einzelmaßnahmen in Höhe von zehn Prozent der förderfähigen Kosten übernehmen. Die Programme sind allerdings an bestimmte Voraussetzungen geknüpft.

Besonders zu nennen sind hier alle Maßnahmen, die zur Barrierereduzierung beitragen. Das kann zum Beispiel der Einbau einer bodengleichen Dusche sein. Aber auch die Modernisierung von Sanitärobjekten wie Toiletten oder Badewannen fallen darunter. Wichtig allerdings ist, dass das Objekt für Wohnzwecke genutzt wird. Ferienwohnungen oder Wochenendhäuser können nicht gefördert werden. Berücksichtigt werden dabei alle Teile der Einzelmaßnahmen, also von der Planung und Beratung bis hin zu den Bau- und Materialkosten. Nicht darunter fallen die Kosten für die Finanzierung und Versicherung, also Kapitalkosten, Zwischenfinanzierungen oder Steuerbelastungen. Der Antrag auf Förderung muss vor Beginn der Baumaßnahme bei der KfW gestellt werden. Das ist im Internet auf www.kfw.de möglich.

Niedersachsen fördert Barrierefreiheit

Zusätzlich zur Bundesförderung hält das Land Niedersachsen über die Investitions- und Förderbank des Landes (N-Bank) Programme bereit, bei denen der Umbau zur Barrierefreiheit unterstützt wird. Gibt es im Haushalt eine Person mit entsprechender Pflegestufe, beteiligt sich auch die Pflegekasse an bestimmten Maßnahmen bei Duschen oder Toiletten. Bei entsprechender Indikation können auch Ärzte Hilfsmittel – etwa Duschstühle – verschreiben. In allen diesen Fällen ist es aber wichtig, sich vor dem Umbau oder der Anschaffung von Hilfsmitteln einen Antrag zu stellen.

Ist die Finanzierung gesichert, kann der Umbau beginnen. Mit modernen Hilfsmitteln können auch kleinere Bäder in die heutige Zeit gebracht werden. Optische Kniffe sind dabei hilfreich. Diagonal verlegte Fliesen etwa lassen einen Raum größer wirken. Horizontale Fliesenbänder an den Wänden lassen diese breiter erscheinen.

Licht erzeugt Wohlfühlambiente

Um den Wohlfühlcharakter zu stärken, ist ein Lichtkonzept nötig. Wer hier mit verdeckten Lichtquellen arbeitet, erzeugt eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Wenn das Bad groß genug ist, kann man auch über innenarchitektonische Hingucker sprechen. Eine freistehende Badewanne setzt Akzente. Hier allerdings sollte man unbedingt einen Statiker zu Rate ziehen, denn abgesehen vom Gewicht des Wassers lastet auch das gesamte Gewicht der Wanne selbst auf dem Fußboden. Bei all diesen Vorgaben, die zu beachten sind, wird eines klar: Das Thema Eigenarbeit sollte sich in Grenzen halten. Badsanierungen sind eindeutig eine Sache für Fachleute.

Ein Spa zum Wohlfühlen für zu Hause: Terrasse oder Wintergarten als Wellness-Oase nutzen

Statt den Sommerurlaub in einem fernen Tauchparadies zu verbringen, lässt sich eine Wellness-Oase auf der heimischen Terrasse einrichten. In einem eigenen Whirlpool kann man das warme Bad draußen genießen, sich den Rücken von den Massagedüsen massieren lassen und muss dafür nicht einmal das Zuhause verlassen. Ein Whirlpool auf der Terrasse sorgt für entspannende Momente im eigenen Garten und verschafft einem das ultimative Luxus-Spa-Gefühl. Durch einen Hochbau aus zum Beispiel Holz lässt sich der Whirlpool als neue Terrassenebene integrieren, zu welcher man bequem über die Treppenstufen gelangt. Mit einem pas-senden Sichtschutz verwandelt sich der eingefasste Whirlpool-Bereich in eine unvergleichlich schöne Wellness-Ecke. Wer an kühleren Tagen auf die Nutzung des Luxus-Spas daheim nicht verzichten möchte, der könnte sich für einen Außenkamin entscheiden, der wohlige Wärme und den beruhigenden Anblick von prasselndem Kaminfeuer schenkt. Oder man entscheidet sich für einen Wintergarten mit Glasschiebewänden, welche sich bequem öffnen und schließen lassen. Je nach individueller Vorstellung und der zur Verfügung stehenden Fläche lassen sich unterschiedliche Maßnahmen umsetzen. Sie dienen der Steigerung des Wohlbefindens aller Familienmitglieder und vervielfältigen die Freizeitmöglichkeiten im eigenen Zuhause. Fachexperten haben eindrucksvolle Lösungen parat, um die Entspannungsoase im Eigenheim zu verwirklichen. lps/Jv

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