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Home Sonderthemen Hannover Stadt Nord Bei der Inneneinrichtung zählt der eigene Geschmack
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09:28 24.09.2020
Ein moderner und nüchterner Stil steht für Klarheit. Foto: tdx/Koinor

Es gilt sprichwörtlich als die altbackene Art der Inneneinrichtung: das so genannte Gelsenkirchener Barock. Diese verächtliche Bezeichnung beschreibt ein wuchtiges Ensemble aus furnierter Schrankwand und schwerer Sitzgruppe nach dem Geschmack der Nachkriegszeit. Wer möchte denn in so etwas wohnen?

Genau hier liegt das Interessante im Bereich Inneneinrichtung: Der Geschmäcker sind viele, denn es wird tatsächlich Menschen geben, die sich in Gelsenkirchener Barock wohl fühlen – und sei es nur, weil sie nichts anderes kennen.

Der Wohlfühlgedanke steht an erster Stelle

Das eigene Zuhause ist das Intimste, das einem Menschen, einer Familie zur Verfügung steht. Hier steht dieser Wohlfühlgedanke an erster Stelle. Insofern gilt: Gültige Arten, einen Raum einzurichten, gibt es so viele wie es Menschen gibt. Hierzu kann man keine Tipps geben. Wohl gibt es Richtlinien, wie man zu einer Entscheidung kommt, denn neben dem eigenen Geschmack gibt es auch äußere Faktoren, die eine Inneneinrichtung beeinflussen können. Beispiel gefällig?

Rot ist eine inspirierende Farbe. Foto: JAB
Rot ist eine inspirierende Farbe. Foto: JAB

Ein großer, eleganter Wohnzimmertisch, an dem man ganze Partys feiern kann, mag ein edles Möbelstück sein. Aber wenn die Wohnung eher kleinteilig geschnitten ist, schließt dieser Tisch einen Raum komplett ab. Er ist zu wuchtig und überfrachtet den Raum. Dazu ist es noch unpraktisch, das Zimmer zu überladen, denn dadurch wird es buchstäblich eingeengt. Die Freiflächen fehlen. Fazit: Die Größe eines Wohnraumes spielt eine entscheidende Rolle.

Nicht der Mode folgen

Darüber hinaus ist es der eigene Geschmack, der maßgeblich ist. Es gibt viele Einrichtungsstile, und die Trends ändern sich über die Jahre. Kurzfristigen Moden sollte man in dieser Hinsicht nicht folgen. Schließlich möchte man sich nicht jedes Jahr neu einrichten. Ob Landhausstil, modern-nüchterner Stil oder mediterranes Ambiente – satt sehen sollte man sich daran nicht.

Farbauswahl ist wichtig

Eine wichtige Rolle spielt das Thema Farbe. Nicht jede Farbe passt zu einem Raum. Es kommt immer darauf an, was in ihm passiert. Blaue und grüne Töne etwa sind kühle, beruhigende Farben. Sie eignen sich gut für das Schlafzimmer.

Eine anregende Wirkung verbreiten generell alle Rot- und Orangetöne. Rot ist die Farbe des Tuns. Fühlt man sich oft träge und antriebslos, kann ein roter Wohnraum Abhilfe schaffen. Ansonsten eignet sich Rot sehr gut für den Hobby- oder Fitnessraum. Kleine Räume sollten in keinem Fall in zu dunklen Farben gestrichen werden, dadurch wirken sie noch beengter. Ein kleiner Flur ohne Fenster sollte zum Beispiel in hellen, freundlichen Gelbtönen gestrichen werden.

Das lässt ihn optisch größer wirken und hinterlässt bei Besuchern einen positiven ersten Eindruck. Wohnräume, die dagegen sehr groß und steril wirken, weil zum Beispiel nicht viele Möbel darin stehen oder die Decke besonders hoch ist, können in dunklen Ocker-, Weinrot- oder Brauntönen gestrichen werden.

Wohnkonzept erstellen

Da es viele Faktoren bei der Einrichtung eines Raums oder einer Wohnung gibt, ist es ratsam, sich ein Konzept zu schaffen und dabei möglicherweise Tipps von einem professionellen Inneneinrichter einzuholen. Dieses Konzept sollte man aber vor allem nicht übers Knie brechen. Zeit ist ein wichtiger Faktor, um sich über die zukünftige Wohlfühloase in den eigenen vier Wänden im Klaren zu werden.


Besser eine Wangen-, Wendel- oder Kragarmtreppe?

Es gibt die verschiedensten Wendeltreppen – welches Modell sich eignet, ist von den Raumverhältnissen abhängig

Auch im Fall von wenig Platz muss nicht auf eine zweite Etage verzichtet werden. Foto: Pixabay
Auch im Fall von wenig Platz muss nicht auf eine zweite Etage verzichtet werden. Foto: Pixabay

Es gibt eine Vielzahl von Treppenmodellen, die sich in ihrer Funktion und ihrem Stil voneinander unterscheiden. Ob Wangen-, Wendel- oder Kragarmtreppen – für jeden individuellen Geschmack lässt sich das passende Treppenmodell finden. Wendeltreppen zeichnen sich durch ihre gebogene und runde Stufenführung aus, mit der sie sich spiralförmig um eine Säule oder Achse winden. Wangentreppen zählen zu den am häufigsten verwendeten Treppenarten. Charakteristisch sind die beidseitig verlaufenden Wangen der Treppe. Wangentreppen bestehen häufig aus Massivholz und Stahl, wobei sich heutzutage die Kombination von mehreren Materialien bewährt hat. Die Wendeltreppe gilt ebenfalls als ein Klassiker unter den Treppenmodellen und ist daher besonders beliebt. Sie sind bei kleinen und engen Raumverhältnissen geeignet, da lediglich eine kleine Lauffläche erforderlich ist. Ein weiterer Vorteil ist die elegante und zeitlose Optik dieser Treppenart. Bei Kragarmtreppen steht der Aspekt der Funktionalität im Vordergrund, da sie ausschließlich aus einzelnen Trittstufen bestehen. Häufig sind diese aus Glas oder Holz und einseitig an einer Wandseite befestigt. Somit bieten sie zudem neue architektonische Möglichkeiten.. Kragarmtreppen sind für Kleinkinder und Haustiere, wie beispielsweise Hunde und Katzen eher ungeeignet, da die Lücken zwischen den Stufen das Verletzungsrisiko erhöhen. Aufgrund der minimalistischen Optik wirkt dieses Treppenmodell modern und puristisch, weshalb es besonders in Neubauten zur Geltung kommt. lps/Jm


Wände mit Wirkung

Mit innovativen Kalkfarben den Wohnraum gestalten

Die Firma Leinos bietet eine Vielzahl an Produkten, mit denen die eigenen vier Wände geschmackvoll, allergikerfreundlich und biologisch gestaltet werden können.
Die Firma Leinos bietet eine Vielzahl an Produkten, mit denen die eigenen vier Wände geschmackvoll, allergikerfreundlich und biologisch gestaltet werden können.

Wer wohngesund leben möchte, der setzt bei der Wandgestaltung auf natürliche Kalkfarben – etwa auf die von Leinos. Ihr alkalischer pH-Wert lässt beispielsweise Schimmel keine Chance. Dabei kommen sie gänzlich ohne chemische Zusätze aus, wirken antibakteriell und sind umweltfreundlich.

Die Verarbeitung der Produkte ist denkbar einfach: Sie werden einfach mit Bürste oder Flächenstreicher gleichmäßig aufgetragen. Stark saugfähige, nicht grundierte Oberflächen sollten vorgenässt werden.

Je nach Untergrund sind zwei bis drei Anstriche nötig. Übrigens: Dank der natürlichen Pigmentkonzentrate lässt sich nahezu jeder gewünschte Farbton realisieren: ein großes Plus!

Mehr Informationen zum Thema finden sich im Internet auf der Website: www.leinos-epr.de

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