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Home Sonderthemen Hannover Region West Bei der Einrichtung zählt eigener Geschmack
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14:01 25.09.2020
Ein moderner und nüchterner Stil steht für Klarheit. Foto: tdx/Koinor

Es gilt sprichwörtlich als die altbackene Art der Inneneinrichtung: das so genannte Gelsenkirchener Barock. Diese verächtliche Bezeichnung beschreibt ein wuchtiges Ensemble aus furnierter Schrankwand und schwerer Sitzgruppe nach dem Geschmack der Nachkriegszeit. Wer möchte denn in so etwas wohnen?

Genau hier liegt das Interessante im Bereich Inneneinrichtung: Der Geschmäcker sind viele, denn es wird tatsächlich Menschen geben, die sich in Gelsenkirchener Barock wohl fühlen – und sei es nur, weil sie nichts anderes kennen.

Der Wohlfühlgedanke steht an erster Stelle

Das eigene Zuhause ist das Intimste, das einem Menschen, einer Familie zur Verfügung steht. Hier steht dieser Wohlfühlgedanke an erster Stelle. Insofern gilt: Gültige Arten, einen Raum einzurichten, gibt es so viele wie es Menschen gibt. Hierzu kann man keine Tipps geben. Wohl gibt es Richtlinien, wie man zu einer Entscheidung kommt, denn neben dem eigenen Geschmack gibt es auch äußere Faktoren, die eine Inneneinrichtung beeinflussen können. Beispiel gefällig?

Ein großer, eleganter Wohnzimmertisch, an dem man ganze Partys feiern kann, mag ein edles Möbelstück sein. Aber wenn die Wohnung eher kleinteilig geschnitten ist, schließt dieser Tisch einen Raum komplett ab. Er ist zu wuchtig und überfrachtet den Raum. Dazu ist es noch unpraktisch, das Zimmer zu überladen, denn dadurch wird es buchstäblich eingeengt. Die Freiflächen fehlen. Fazit: Die Größe eines Wohnraumes spielt eine entscheidende Rolle.

Farbauswahl ist wichtig

Darüber hinaus ist es der eigene Geschmack, der maßgeblich ist. Es gibt viele Einrichtungsstile, und die Trends ändern sich über die Jahre. Kurzfristigen Moden sollte man in dieser Hinsicht nicht folgen. Schließlich möchte man sich nicht jedes Jahr neu einrichten. Ob Landhausstil, modernnüchterner Stil oder mediterranes Ambiente – satt sehen sollte man sich daran nicht. Eine wichtige Rolle spielt das Thema Farbe. Nicht jede Farbe passt zu einem Raum. Es kommt immer darauf an, was in ihm passiert. Blaue und grüne Töne etwa sind kühle, beruhigende Farben. Sie eignen sich gut für das Schlafzimmer.

Eine anregende Wirkung verbreiten generell alle Rot- und Orangetöne. Rot ist die Farbe des Tuns. Fühlt man sich oft träge und antriebslos, kann ein roter Wohnraum Abhilfe schaffen. Ansonsten eignet sich Rot sehr gut für den Hobby- oder Fitnessraum. Kleine Räume sollten in keinem Fall in zu dunklen Farben gestrichen werden, dadurch wirken sie noch beengter. Ein kleiner Flur ohne Fenster sollte zum Beispiel in hellen, freundlichen Gelbtönen gestrichen werden.

Das lässt ihn optisch größer wirken und hinterlässt bei Besuchern einen positiven ersten Eindruck. Wohnräume, die dagegen sehr groß und steril wirken, weil zum Beispiel nicht viele Möbel darin stehen oder die Decke besonders hoch ist, können in dunklen Ocker-, Weinrot- oder Brauntönen gestrichen werden.

Wohnkonzept erstellen

Da es viele Faktoren bei der Einrichtung eines Raums oder einer Wohnung gibt, ist es ratsam, sich ein Konzept zu schaffen und dabei möglicherweise Tipps von einem professionellen Inneneinrichter einzuholen. Dieses Konzept sollte man aber vor allem nicht übers Knie brechen. Zeit ist ein wichtiger Faktor, um sich über die zukünftige Wohlfühloase in den eigenen vier Wänden im Klaren zu werden.


Naturgerechtes Gestalten von Wohnräumen liegt im Trend

Nachhaltigkeit wird immer wichtiger, auch beim Bauen. So stellt sich für alle, die ein Eigenheim errichten wollen, immer mehr die Frage, wie dieses umweltschonend und mit natürlichen Materialien gestaltet werden kann. Dennoch sollen keine Abstriche in Qualität und Langlebigkeit gemacht werden.

Es haben sich verschiedene Verfahren herausgebildet, wie ein ökologisch wertvolles Haus errichtet werden kann. Wer es einfacher angehen möchte, kann sich an einen der Fertighaushersteller wenden, der sich einer ökologischen Bauweise verschrieben hat. Das neue Eigenheim mithilfe eines Architekten komplett neu zu entwerfen und zu planen, erfordert allerdings sowohl viel Eigeninitiative als auch eine gute finanzielle Planung. Wer dies möchte, wird meist mit einem besonderen Wohn- und Lebensgefühl belohnt. Ein wichtiges Thema ist die Wahl der Rohstoffe. Holz ist das Baumaterial, das zeitlos ist. Ein Massivholzhaus zu errichten bietet einige Vorteile, wie sehr gute statische und witterungsunabhängige Eigenschaften des Rohbaus. Ob das komplette Haus oder nur einige Teile in ökologischer Bauweise errichtet werden sollen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Handwerker geben Hilfestellungen. lps/ML

Was beim Kauf einer neuen Haustür zu beachten und von Belang ist

Sicherheit, Optik und Qualität – dies sind wichtige Kriterien bei der Wahl eines geeigneten Modells. Foto: Pixabay
Sicherheit, Optik und Qualität – dies sind wichtige Kriterien bei der Wahl eines geeigneten Modells. Foto: Pixabay

Baut man ein Haus, so gibt es zahlreiche Dinge zu bedenken. Neben Zimmeraufteilung und Bad- und Küchengestaltung stellt sich auch die Frage nach Fenstern und Türen. Besonders die Haustür muss diversen Einflüssen standhalten. Es beginnt bereits bei der richtigen Abmessung. Nur eine passgenaue Tür stellt Einbruch- und Wärmeschutz sowie Funktionalität und Dichtigkeit sicher. Somit ist es äußerst wichtig, dass die Tür perfekt in die vorgesehene Öffnung passt.

Was sind die Kriterien einer soliden Haustür? Zunächst ist auf den sogenannten „U-Wert“ zu achten. Dieser Wert gibt den Wärmedurchgangskoeffizienten an und erteilt Auskunft darüber, wie viel Wärme bei geschlossener Tür ins Haus gelangt. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) gibt einen maximalen U-Wert von 1,8 W/ m²K an. Darüber hinaus ist der Schallschutz wichtig. Besonders auf befahrenen Straßen ist eine Haustür mit guter Isolation wertvoll.

Haustüren sind in unterschiedlichen Schallschutzklassen nach DIN 4109 erhältlich. Es gilt: Je höher die Klasse, desto zuverlässiger ist der Schallschutz. Für die Sicherheit ist eine starke Bauweise der Haustür ein Indikator für Qualität. Moderne Haustüren bestehen aus Aluminium, Kunststoff oder Holz und werden oft mit Zusatzmaßnahmen wie dem Einbau von Stahlkernen verstärkt. Ein Zylinderschloss mit Mehrfachverriegelung rundet eine solide und sichere Haustür ab. Ungeachtet dessen wie hochwertig die gewählte Haustür sein mag, die Dichtigkeit ist entscheidend für ihre Funktionalität.

Da dies besonders von der Ausführung der Bodenschwelle abhängt, ist eine solide Arbeit an dieser Stelle wichtig. Sonst gelangt schnell Zugluft hinein und Wärme hinaus. Haustüren dieser Art gibt es in zahlreichen Designs, Formen, Farben und Größen. lps/AM

Ist eine Wendeltreppe passend?

Welches Modell sich eignet, ist von Raumverhältnissen abhängig

Auch im Fall von wenig Platz muss nicht auf eine zweite Etage verzichtet werden. Foto: Pixabay
Auch im Fall von wenig Platz muss nicht auf eine zweite Etage verzichtet werden. Foto: Pixabay

Es gibt eine Vielzahl von Treppenmodellen, die sich in ihrer Funktion und ihrem Stil voneinander unterscheiden. Ob Wangen-, Wendel- oder Kragarmtreppen – für jeden individuellen Geschmack lässt sich das passende Treppenmodell finden.

Wendeltreppen zeichnen sich durch ihre gebogene und runde Stufenführung aus, mit der sie sich spiralförmig um eine Säule oder Achse winden. Wangentreppen zählen zu den am häufigsten verwendeten Treppenarten. Charakteristisch sind die beidseitig verlaufenden Wangen der Treppe.

Wangentreppen bestehen häufig aus Massivholz und Stahl, wobei sich heutzutage die Kombination von mehreren Materialien bewährt hat. Die Wendeltreppe gilt ebenfalls als ein Klassiker unter den Treppenmodellen und ist daher besonders beliebt. Sie sind bei kleinen und engen Raumverhältnissen geeignet, da lediglich eine kleine Lauffläche erforderlich ist.

Ein weiterer Vorteil ist die elegante und zeitlose Optik dieser Treppenart. Bei Kragarmtreppen steht der Aspekt der Funktionalität im Vordergrund, da sie ausschließlich aus einzelnen Trittstufen bestehen. Häufig sind diese aus Glas oder Holz und einseitig an einer Wandseite befestigt. Somit bieten sie zudem neue architektonische Möglichkeiten.

Kragarmtreppen sind für Kleinkinder und Haustiere, wie beispielsweise Hunde und Katzen eher ungeeignet, da die Lücken zwischen den Stufen das Verletzungsrisiko erhöhen. Aufgrund der minimalistischen Optik wirkt dieses Treppenmodell modern und puristisch, weshalb es besonders in Neubauten zur Geltung kommt. lps/Jm

Welcher Belag soll ins Kinderzimmer?

Jeder Bodenbelag bringt unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich. Im Kinderzimmer muss der Boden teilweise andere Qualitäten aufweisen als im elterlichen Schlafzimmer. Neben Robustheit und Schalldämmung ist eine hohe Gesundheitsverträglichkeit notwendig. Schließlich verbringen Kinder nicht nur im Krabbelalter viel Zeit auf dem Fußboden. Denn an keinem anderen Ort lassen sich Bauklötze so gut auftürmen oder ein Rad schlagen wie auf dem ebenen Boden. Eltern sollten daher einen besonderen Wert auf einen qualitativ hochwertigen Bodenbelag legen. Bezüglich der Schadstoffe scheiden manche Beläge deutlich besser ab als andere. Beim Kauf ist es ratsam, auf Gütesiegel zu achten und sich im Zweifel für den verifizierten schadstofffreien Boden zu entscheiden, für den man etwas tiefer in das Portemonnaie greifen muss. Es bietet sich an, in einen Fachhandel zu gehen und sich vom Fachpersonal Bodenbeläge zeigen zu lassen. Neben dem gesundheitlichen Aspekt ist auch die Reinigung ein relevantes Thema. Damit auch mal der Saft umkippen kann, ohne dass daraus ein Drama wird, muss der Belag möglichst einfach zu reinigen sein. Dennoch möchten die Kleinen es beim Spielen gern gemütlich haben. Fliesen sind zwar leicht zu reinigen, für die Kinder sind sie jedoch unbequem und kalt. Teppichböden sind ideal, da sie sowohl bequem sind als auch Farbe in das Zimmer bringen. Spezielle Teppichböden für Kinderzimmer lassen sich gut reinigen. lps/Bi

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