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14:07 17.05.2021
Spass am Sport: Spielerisch lernen schon die Kleinsten beim DTV den Umgang mit dem Ball. ballduins-welt.de

Mehr Bewegung für mehr Kinder“: Gerade in der heutigen Zeit, und noch mehr während der Corona-Pandemie, ist dies ein wichtiges Ziel. Immer wieder wird beklagt, dass Kinder und Jugendliche sich zu wenig bewegen, viel zu viel Zeit vor dem Computer und dem Handy verbringen und dass all das zu sportlich-motorischen Störungen und Gewichtsproblemen führt.

Die logische Konsequenz also: mehr Bewegung in den Alltag von Kindern und Jugendlichen bringen. Diesem Leitsatz folgt „Ballduins Welt“, die seit dem vergangenen Jahr DTV-eigene Ballschule. Diese Form der kindlichen Ausbildung im Sport bewegt wöchentlich rund 1500 Mädchen und Jungen in Kindergärten und Grundschulen. Kinder ab drei Jahren bekommen auf diesem Weg die ersten Kontakte mit Ball und Schläger. Heute noch verspielt – aber morgen sind genau sie die künftigen Vereinsmitglieder.

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„Normales Kinder- und Tennistraining hat jeder Verein, wir machen hier etwas Besonderes“, lautete der Grundgedanke von Florian Schmidt, als er dieses Programm im DTV einführte. Im DTV traf er nicht nur auf Offenheit, sondern auch auf zahllose Kinder und Jugendliche, die begeistert mitmachen wollten. Die Idee funktioniert: Inzwischen sind in „Ballduins Welt“ zwei hauptamtliche Mitarbeiter und 16 freiberufliche Trainer engagiert.


Das Programm ist über fünf Stufen klar konzipiert und bietet Kindern im sechsten Schritt die Möglichkeit, sich bereits ein wenig auf eine Sportart zu spezialisieren: zum Beispiel im Jüngstentennis oder im sogenannten Wuselhockey – und das wird immerhin mit Julia Zwehl von einer Gewinnerin einer olympischen Goldmedaille geleitet.

Doch an olympischen Medaillengewinnen orientiert sich die DTV-Ballschule nicht. „Wir wollen einfach die Kinder sehr früh mit Sport, Ball und Bewegung in Berührung bringen“, sagt Schmidt. Und mit früh meint er früh. Der Weg von „Ballduins Welt“ beginnt nämlich schon mit den PEKIP-Gruppen für Mütter und Babys im ersten Lebensjahr.

Sportlicher wird es in der Baby-Ballschule, in der bis zum dritten Lebensjahr bewegungsbezogene Basiskompetenzen auf- und ausgebaut werden sollen.

Fangen, stoppen, prellen und die Flugbahn des Balles lesen: Die Ansprüche steigen in der Mini-Ballschule, die für Kinder zwischen drei und sechs Jahren konzipiert ist. „Aufbauend auf den bestehenden motorischen Fertigkeiten und dem Bewegungsrepertoire geht es hier um den kreativen und geschickten Umgang mit verschiedenen Spielmaterialien, natürlich auch Bällen“, erklärt Florian Schmidt, der selbst von Kindesbeinen an Tennis spielt und mit der B-Trainer-Lizenz die zweithöchste Ausbildungsstufe vorweisen kann.

Danach wird es schon ein wenig zielgerichteter: Beim „ABC des Spielens“, das ab etwa sechs Jahren angesetzt ist, geht es um taktische und technische Spielbausteine, motorische Intelligenz und Ballgefühl. Das mag zwar sehr früh erscheinen, „aber genau in diesem Alter wird das Fundament für eine gesunde und bewegte Zukunft gelegt“, verdeutlicht Schmidt.

„Diese Module von ,Ballduins Welt‘ finden in Kindergärten und Schulen statt“, erläutert Florian Schmidt. Ein anderes Konzept verfolgt der Sportkindergarten im DTV. Hier geht es um einen sehr zielgerichteten Einstieg in die Tennis- und Hockeywelt durch einen Mix aus Motorik- und Koordinationsspielen. Und zwar im Tennis und Hockey gleichermaßen. „Denn auch wenn wir natürlich sehen, wo das Talent liegt, ist es unser Ziel, Allrounder auszubilden, die einen natürlichen Spaß an der Bewegung haben.“ Eben ganz nach dem Motto „Mehr Bewegung für mehr Kinder“.

Weitere Informationen: www.ballduins-welt.de


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