Menü
Anmelden
Wetter Regenschauer
20°/14°Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover

Themenwelten
Anzeige
22:22 14.06.2021
Mit einer Bewässerungsanlage kann der Rasen gezielt in Schuss gehalten werden. Foto: w.r.wagner, pixelio.de

Das Wetter zu beobachten, ist eine der vornehmsten Aufgaben des Gärtners – auch solchen, die einen privaten Garten hinter dem Haus haben. In den letzten Jahren ist es aber zunehmend klar geworden, dass man nicht mehr automatisch mit den milden Temperaturen und den gewohnten atlantischen Strömungen des norddeutschen Sommers rechnen kann. Der Klimawandel bringt vermehrt Trockenheit und Hitzewellen mit sich. Das Thema Wasser spielt also eine noch größere Rolle im Garten als bisher schon. In heißen und trockenen Perioden ist es wichtig, dass Rasen und Beete regelmäßig gegossen werden.

Mit Gießkanne nicht machbar

Man kann die Bewässerung in der herkömmlichen Weise mit dem täglichen Schleppen von Gießkannen oder dem Ausrollen des Gartenschlauchs bewältigen. Aber das sich verändernde Wetter bringt es gerade im Sommer mit sich, dass die Wassermengen im Garten gezielter eingesetzt werden müssen. Mit Gießkannen und Gartenschlauch ist diese Zielgenauigkeit nicht immer erreichbar.

Automatische Bewässerungssysteme bringen dagegen das lebenspendende Nass in der richtigen Menge an die richtige Stelle. Außerdem erleichtert es die tägliche Gartenarbeit.


Bei Rasenflächen empfehlen sich Versenkregner. Die notwendigen Schläuche werden unter dem Rasen verlegt, und die Düsen fahren bei entsprechendem Wasserdruck in die Höhe. Wem die Installation dafür zu aufwendig ist, kann auch zu einem einfachen Rasensprenger greifen, der mit einem stabilen Fuß an verschiedenen Stellen der zu bewässernden Fläche aufgestellt wird. An einen Gartenschlauch angeschlossen, gibt er dem Rasen gleichmäßig Wasser. Im Gegensatz zur versenkbaren Anlage muss aber hier noch das Umstellen und anschließen manuell erledigt werden.

Bewässerungsanlagen lassen sich auch gezielt in Beeten installieren, die besonders trockenheitsanfällige Pflanzen aufweisen. Am besten nutzt man hier mehrere kleine Wassersprenger, die miteinander verbunden sind.

Mit Zeituhr arbeiten


Ein zentraler Sprenger steht dabei in der Mitte des Beetes und wird von weiteren Sprengern am Rand des Beetes unterstützt. Auf diese Weise benötigt man nicht so viel Schlauch. Eine Zeituhr kann zudem die Bewässerung automatisieren.

Eine Alternative zu den Wassersprengern ist die Tropfbewässerung von Beeten, die sehr sparsam mit dem Wasser umgeht und die Verdunstung besonders gut minimiert.

2
/
6