Menü
Anmelden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover

Home Sonderthemen Hannover Region Süd Auszubildende werden intensiv begleitet und lernen viele Aufgaben
Anzeige
17:50 27.01.2019
Die Freizeitangebote im CMS-Pflegewohnstift sind vielfältig, auch das gemeinsame Kochen gehört dazu. Foto: AOK

Die Auszubildenden im Pattensenser CMS-Pflegewohnstift erlernen und erarbeiten praxisnah alle Aufgaben, die im arbeitstäglichen Bereich anfallen. Bewohnerinnen und Bewohner, die damit einverstanden sind, werden von den Auszubildenden unter der Aufsicht und Obhut der Praxisanleiter betreut und gepflegt.

„Dazu gehören alle Bereiche, die sonst von unserem Fachpersonal ausgeführt werden. Von der Körperpflege bis hin zu allen Aufgaben, bei denen unsere Bewohnerinnen und Bewohner im alltäglichen Ablauf Hilfe und Unterstützung benötigen“, sagt die Leiterin des Hauses, Martina Brucki. Ganz wichtig sei, dass die menschliche Nähe passe, Empathie und eine hohe soziale Kompetenz seien zudem unabdingbar. „Wir sind immer auf der Suche nach Auszubildenden“, sagt Martina Brucki.


Spezielle Ausbildung für Praxisanleiter

Die Praxisanleitung dürfen nur Personen übernehmen, die eine entsprechende berufspädagogische Weiterbildung bestanden und damit das Zertifikat „Praxisanleiter“ haben.

Diese Befähigung haben die Mitarbeiter im CMS-Pflegewohnstift allesamt erwirkt. Ihre Weiterbildung befähigt die Fachkräfte, Auszubildende pädagogisch und didaktisch korrekt fachlich auszubilden und anzuleiten. Ihre Qualifikation ist mit der Ausbildereignung in anderen dualen Ausbildungen vergleichbar.

Hohe soziale Kompetenz

Wer als Praxisanleiter arbeitet, ist pädagogisch tätig und muss deshalb über hohe soziale Kompetenzen verfügen. Das heißt, es ist wichtig, sich auf die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Auszubildenden einstellen zu können und ihre individuellen Talente und Problemlagen zu erkennen, um sie bestmöglich fördern zu können.

Eine Affinität zu Psychologie und Didaktik darf also nicht fehlen. Organisatorisches Talent sollte ebenfalls vorhanden sein bzw. ist eine strukturierte Arbeitsweise unerlässlich, vor allem wenn es um die Zusammenarbeit mit Lehrkräften und der Einrichtungsleitung geht.

Als Schnittstelle innerhalb des Ausbildungssystems werden außerdem gute kommunikative Fähigkeiten verlangt. Die Weiterbildung zum Praxisanleiter umfasst 200 Unterrichtsstunden, die in der Regel an ein oder zwei festen Tagen in der Woche über ein gutes halbes Jahr verteilt, abgehalten werden. Das heißt die Weiterbildung findet berufsbegleitend statt.

Auf Qualitätssicherung wird geachtet

Die Einrichtung verfügt über viel Komfort.
Die Einrichtung verfügt über viel Komfort.

Die Praxisanleiter sichern mit ihrer Arbeit nicht nur die Qualität der Ausbildung, sie tragen auch wesentlich zur zukünftigen Pflege- und Betreuungsqualität der Einrichtung selbst bei.

Sie sorgen dafür, dass kompetenter Fachkräfte-Nachwuchs angeworben wird, den der CMS-Pflegewohnstift sehr gerne auch nach der Ausbildungsphase übernimmt. Weil von Pflegern heute nicht nur die Ausführung der reinen Pflege verlangt wird, sondern zum Beispiel auch die Beratung von Angehörigen oder die Dokumentation von Pflegeprozessen, ist eine hohe Ausbildungsqualität maßgeblich, um diesen Herausforderungen entgegen treten zu können.

Praxisanleiter, die ihren Job verantwortungsbewusst ausführen, können überdies Auszubildende langfristig an die Einrichtung binden.

Ausbildung mit hohem Qualitätsanspruch

Ein Qualitätszirkel für Auszubildende ist ebenso selbstverständlich wie die Teilnahme an regelmäßigen Schulungen. Das führt dazu, dass sich innerhalb des Mitarbeiterteams eine gesunde Struktur befindet, die überaus lebendig und kommunikativ ist. „Wir spüren hier immer wieder, wie sich zum Teil die jüngeren an die älteren Mitarbeiter wenden, aber auch die älteren Kollegen immer mal wieder die jüngeren ansprechen.“

Dieser Austausch innerhalb der Mitarbeiter führe dazu, dass sich eine Selbstständigkeit in den Betriebsabläufen ergebe, die auch dann gewährleistet sei, wenn es durch Krankheit oder andere Ausfälle einmal zu Engpässen komme.

Gute Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten ergänzen das Angebot. Willkommen also im CMS-Pflegewohnstift in Pattensen. Dort wo das Arbeiten im Team Spaß macht und die Rahmenbedingungen top sind.

Sehr gute Betreuung ist das A und O

Das CMS-Pflegewohnstift in Pattensen bietet seinen Bewohnern eine Eins-a-Pflege und Rundum-Betreuung. Das Haus ist modern ausgestattet, ohne dass dabei das Wohnliche, das Gemütliche außeracht gelassen wurde. Ganz im Gegenteil.

Die Fürsorge des Pflegeteams geht weit über das normale Maß hinaus. „Wir suchen das Miteinander mit unseren Bewohnern, es ist uns ganz wichtig, dass ein Vertrauensverhältnis entsteht“, sagt Martina Brucki.

Neben den stationären Plätzen bietet das Haus weitere 23 betreute Wohnungen mit ein, beziehungsweise zwei komfortablen Zimmern, also auch für Ehepaare, an. Die hauseigene Küche versorgt die Bewohner mit gesunder und abwechslungsreicher Kost und regionalen Spezialitäten.

„Zusammen mit Bistro-Café, Sonnenterrasse und vielfältigen Gemeinschaftsräumen, bieten wir ein angenehmes, wohnliches Ambiente“, wirbt Leiterin Martina Brucki.

Schwerstkranke werden liebevoll betreut

Eine Besonderheit, die das Haus anbietet, ist auch die Betreuung von Schwerstkranken.

„Wir haben eine eigene Hospizgruppe, die sich aus Ehrenamtlichen und Mitarbeitern zusammensetzt und entsprechend geschult ist und sich regelmäßig weiterbildet“, berichtet die Leiterin.

„Dadurch ist gewährleistet, dass Bewohner ihren Lebensabend in der Einrichtung verbringen können und nicht alleine gelassen werden, wenn sie erkranken.“

1
/
2
Datenschutz