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08:53 16.10.2021
Um das zu besteuernde Einkommen zu schmälern, bedienen sich Selbstständige oft einer effizienten Methode: Geld ausgeben. Foto: Pexels

Jeder Mensch zahlt Steuern. Die Mehrwertsteuer bei alltäglichen Einkäufen, Versicherungssteuer bei wichtigen Policen sowie die Mineralöl- und CO² -Steuer beim Tanken sind feste Bestandteile des Lebens. Sobald man einem Job nachgeht, werden sofort weitere Steuern fällig.

Angestellte nehmen das durch ihr Nettoeinkommen weniger wahr, Selbstständige hingegen müssen ihre Besteuerung gut im Blick behalten. Denn hier wird die finale Einkommensteuer erst im nächsten Kalenderjahr berechnet. Trotz regelmäßiger Steuervorauszahlungen kennen Selbstständige ihre zu zahlende Einkommensteuer erst nach der Einreichung ihrer Erklärung.

Um das zu besteuernde Einkommen zu schmälern, ohne die Zahlen zu frisieren, bedienen sich Selbstständige oft einer effizienten Methode: Geld ausgeben. Branchenrelevante Produkte können steuerlich abgesetzt werden. Dabei kann es sich um technische Geräte, Büroausstattung, Literatur oder Arbeitskleidung handeln. Erworbene und für den Beruf notwendige Waren schmälern das Einkommen und somit die festzusetzende Einkommensteuer. Das funktioniert deshalb, weil diese Produkte in das Betriebsvermögen fließen und elementare Bestandteile der beruflichen Ausübung sind. Zum einen lässt sich die Mehrwertsteuer abschreiben und zum anderen die Gesamtkosten des Produktes. In dieser Hinsicht haben Selbstständige einen Vorteil gegenüber Angestellten. Aber auch Angestellte können bestimmte Ausgaben wie Versicherungen oder Sozialabgaben in ihrer Steuererklärung geltend machen. lps/AM


Spenden und sparen

Die Spendensumme in Deutschland betrug im Jahr 2020 rund 5,4 Milliarden Euro. Im steuerlichen Sinne sind Spenden freiwillige Ausgaben an eine steuerbegünstigte Organisation. Dabei kann es sich um einen sozialen Verein, die Kirche oder ein Tierheim handeln. Als Spenden lassen sich Geld-, Sach- und Aufwandsspenden steuerlich geltend machen. Wichtig hierbei ist die Zuwendungsbestätigung als Spendennachweis für das Finanzamt. In dieser Bestätigung müssen einige Angaben ersichtlich sein. Hierzu gehören unter anderem der Spendenempfänger, die Art und der Betrag der Zuwendung, der Name und die Anschrift des Spenders sowie die Unterschrift des Zahlungsempfängers. Ist die Spendenbescheinigung vollständig, wird diese in der Einkommensteuererklärung berücksichtigt. lps/AM

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